Alliierten-Museum, Foto: AlliiertenMuseum/Chodan
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Alliierten-Museum

Alliierten-Museum, Foto: AlliiertenMuseum/Chodan
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Clayallee 135
14195 Berlin
Tel.: 030 8181 990
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 10.00-18.00 Uhr

Sergeant Elvis Presley in Deutschland 1958 - 1960

07.03.2008 - 18.05.2008
Am 1. Oktober 2008 jährt sich zum 50. Mal jener Tag, an dem der US Soldat Elvis Presley seinen Militärdienst in Deutschland antrat. Das AlliiertenMuseum, Berlin, zeigt aus diesem Anlaß eine Sonderausstellung, um „Sergeant Elvis Presley“ und seine Militärzeit in Deutschland von 1958 bis 1960 vorzustellen. Kuratoren der Ausstellung sind Peter Heigl (Nürnberg) und Dr. John Provan (Frankfurt/M.). Wie Millionen anderer GiÂ’s kam auch Elvis mit einem Truppentransporter der US Marine im Hafen von Bremerhaven an. Gemeinsam mit dem weltberühmten Pop-Star waren insgesamt 1.299 Soldaten mit an Bord gewesen. Von der Nordseeküste ging es dann mit dem Militärzug der US Army nach Friedberg nördlich von Frankfurt, wo Elvis in den „Ray Barracks“ zum Spähtruppführer der 3. Waffendivision ausgebildet wurde. Die Ausstellung dokumentiert einerseits den militärischen Werdegang von Elvis, seine Ausbildung, die Manöver und die täglichen Ereignisse, wie sie damals von den anderen US Soldaten ebenfalls erlebt wurden. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung aber auch die einzigartige Situation des weltberühmten Show-Stars. Die Augen der Fans waren von Anfang an auf ihn gerichtet und verfolgten, soweit sie konnten, jede seiner Aktivitäten und natürlich warteten sie auch auf die Gelegenheit eines Autogramms. In unzähligen Boulevard-Artikeln wurden seine täglichen Aktivitäten beschrieben, in erster Linie von der Jugendzeitschrift Bravo. Stets achtete Elvis darauf, genauso behandelt zu werden wie jeder andere US Soldat neben ihm. Er verrichtete seinen Dienst ordnungsgemäß und kam deshalb auch in den Genuß von Beförderungen. Im März 1960 kehrte Elvis dann in die USA zurück und setzte seine Karriere als Show Star fort. Der nächste Film, in dem er auftrat, behandelte in der Tat einen Großteil seiner militärischen Erfahrungen und trug den bezeichnenden Titel „GI Blues“. In der Ausstellung bildet der Film den Schlussstein.

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