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Sisters with Transistors

Großbritannien, 2020, Dokumentarfilm, ca. 86 min., FSK: ab Jahre - im Kino seit 01.11.2021

Die Welt der elektronischen Musik hat sich seit ihrenAnfängen im frühen 20. Jahrhundert ständig weiter entwickelt. Von den unbegrenzten Möglichkeiten digitaler Synthesizer bis hin zum jüngsten Revival analoger Aufnahmetechnik; von der perfekten Tonlage von Auto-Tune bis zur Demokratisierung des Musikmachensfür eine Generation von "Schlafzimmer"-Produzent*innen -jede dieser außergewöhnlichen Entwicklungen ist direkt mit der Arbeit und dem künstlerischen Schaffen der Frauen verbunden, die in SISTERS WITH TRANSISTORS porträtiert werden: Clara Rockmore, DaphneOram, Bebe Barron, Delia Derbyshire, Maryanne Amacher, Pauline Oliveros, Wendy Carlos, Eliane Radigue, Suzanne Ciani, und Laurie Spiegel. Sie gehören zu den Pionieren des modernen Klangs, und wir spüren ihren Einfluss noch immer, obwohl die meisten Menschen noch nie von ihnen gehört haben. Denn wenn man an die frühe elektronische Musik denkt, hat man wahrscheinlich Männer vor Augen, die Knöpfe und Regler drückten und dabei neue Grenzen ausloteten. Elektronische Musik wird zwar oft als Männerdomäne wahrgenommen, doch in Wahrheit waren Frauen von Anfang an maßgeblich an der Erfindung der Geräte und Techniken beteiligt, welche die Sounds der kommenden Jahre bestimmen sollten. Wie Laurie Spiegel, eine der Protagonistinnen des Films, erklärt: "Wir Frauen fühlten uns besonders zur elektronischen Musik angezogen, als die Möglichkeit, dass eine Frau komponiert, an sich schon umstritten war. Die Elektronik ließ uns Musik machen, die von anderen gehört werden konnte, ohne vom männlich dominierten Establishment ernst genommen werden zu müssen." SISTERS WITH TRANSISTORS von der Londoner Regisseurin Lisa Rovner setzt diesen zu Unrecht nicht beachteten Frauen endlich ihr hochverdientes künstlerisches Denkmal. Ihre Geschichte wird erzählt von der New Yorker Avantgarde-Komponistin und Ehefrau von Lou Reed, Laurie Anderson.

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Die Welt der elektronischen Musik hat sich seit ihrenAnfängen im frühen 20. Jahrhundert ständig weiter entwickelt. Von den unbegrenzten Möglichkeiten digitaler Synthesizer bis hin zum jüngsten Revival analoger Aufnahmetechnik; von der perfekten Tonlage von Auto-Tune bis zur Demokratisierung des Musikmachensfür eine Generation von "Schlafzimmer"-Produzent*innen -jede dieser außergewöhnlichen Entwicklungen ist direkt mit der Arbeit und dem künstlerischen Schaffen der Frauen verbunden, die in SISTERS WITH TRANSISTORS porträtiert werden: Clara Rockmore, DaphneOram, Bebe Barron, Delia Derbyshire, Maryanne Amacher, Pauline Oliveros, Wendy Carlos, Eliane Radigue, Suzanne Ciani, und Laurie Spiegel. Sie gehören zu den Pionieren des modernen Klangs, und wir spüren ihren Einfluss noch immer, obwohl die meisten Menschen noch nie von ihnen gehört haben. Denn wenn man an die frühe elektronische Musik denkt, hat man wahrscheinlich Männer vor Augen, die Knöpfe und Regler drückten und dabei neue Grenzen ausloteten. Elektronische Musik wird zwar oft als Männerdomäne wahrgenommen, doch in Wahrheit waren Frauen von Anfang an maßgeblich an der Erfindung der Geräte und Techniken beteiligt, welche die Sounds der kommenden Jahre bestimmen sollten. Wie Laurie Spiegel, eine der Protagonistinnen des Films, erklärt: "Wir Frauen fühlten uns besonders zur elektronischen Musik angezogen, als die Möglichkeit, dass eine Frau komponiert, an sich schon umstritten war. Die Elektronik ließ uns Musik machen, die von anderen gehört werden konnte, ohne vom männlich dominierten Establishment ernst genommen werden zu müssen." SISTERS WITH TRANSISTORS von der Londoner Regisseurin Lisa Rovner setzt diesen zu Unrecht nicht beachteten Frauen endlich ihr hochverdientes künstlerisches Denkmal. Ihre Geschichte wird erzählt von der New Yorker Avantgarde-Komponistin und Ehefrau von Lou Reed, Laurie Anderson.
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