Lässt sich Wasser in die Ténéré, die trockenste Wüste der Welt, tragen, um den Beweis des Absurden und der Utopie filmisch einem Publikum vor Augen zu führen? Ein Roadmovie, ein Film im Film und ein Projekt, das an seiner eigenen Handlung scheitert. Es entwickelt sich eine Reise in die uneingeschränkten Freiheiten der Phantasie, der sich nach und nach mehr und mehr fantastische Personen anschließen. Darunter ein indischer Maler und Musiker, ein Filmemacher und Abenteurer mit seiner Crew, ein italienischer Zöllner, dem es als Sizilianer auf zweieinhalbtausend Meter Höhe im Gletschereis schlichtweg zu kalt ist und er kurzerhand den Dienst quittiert und mitreist; ferner ein Gleitschirmflieger und eine englische Journalistin, die eigentlich Schauspielerin ist und mit dem Fallschirm irrtümlich an falschen Koordinaten samt dem fiktiven Koffer von Leni Riefenstahl - die nach Nubien reisend, mit an Bord war - abgeworfen wird. Angeblich hatte sie ein Treffen mit dem libyschen Revolutionsführer Gaddafi.