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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

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Museumsausstellungen

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Museum Barberini, Rückansicht, Foto: Helge Mundt
Museum Barberini, Rückansicht, Foto: Helge Mundt

Rembrandts Orient

Museum Barberini Potsdam
Potsdam | 27.06.2020-11.10.2020
Der Handel mit Asien, Afrika und der Levante brachte Waren, Schriften und Wissen in die Niederlande. Rembrandt und die anderen Maler des Goldenen Zeitalters nahmen vielfältige Anregungen auf. Rembrandts Orient. Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, und des Kunstmuseums Basel
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Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)
Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)

10 Jahre Neues Museum: Mit Virtual Reality durch 150 Jahre Geschichte

Neues Museum
Berlin | 12.10.2019-30.11.2020
Im Oktober 2019 jährt sich zum 10. Mal die Wiedereröffnung des Neuen Museums. Mitte des 19. Jahrhunderts als zweites Haus auf der Museumsinsel eröffnet, präsentierte man hier seinerzeit die Kulturgeschichte vom Ursprung bis ins 19. Jahrhundert. Das während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigte Gebäude war als Ruine jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben. Nach zehnjähriger Rekonstruktion unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield zogen 2009 das Ägyptische Museum und Papyrussammlung sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin mit zusätzlichen Objekten der Antikensammlung ein. Mit dem Wiederaufbau wurden die stark zerstörten Strukturen der Treppenhalle des Neuen Museums in ihrer architektonischen Konzeption wiederhergestellt. Dem denkmalpflegerischen Konzept folgend, dass die Geschichte des Hauses erkennbar bleiben soll, wurde auf die Rekonstruktion der ehemaligen Wandmalerei bewusst verzichtet. Anlässlich des Jubiläums zur Wiedereröffnung wurde der ursprüngliche Zustand der Treppenhalle digital rekonstruiert. Durch Virtual Reality ist es nun möglich, den herausragenden Wiederaufbau durch David Chipperfield mit der räumlich erlebbaren historischen Situation so zu verbinden, dass für die Besucherinnen und Besucher sowohl das ursprüngliche Konzept als auch die Geschichte und Neukonzeption des Hauses nachvollziehbar wird. Virtuelle Rekonstruktion der Treppenhalle Als zentraler Raum des Museums kommt der Treppenhalle eine besondere Bedeutung in der Konzeption und Ausstattung zu. Beim Bau des Neuen Museums in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Bildprogramm in Absprachen zwischen dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., dem Generaldirektor Ignaz von Olfers und dem Künstler Wilhelm von Kaulbach detailliert besprochen. In der Darstellung der Entwicklung der Kulturgeschichte an den Wänden der Treppenhalle spiegelte sich die Konzeption des Museums als Bewahrer der Kultur, aber auch die damalige Weltsicht wider. Monumental waren dabei vor allem die sechs Hauptbilder Kaulbachs, die jeweils eine Größe von rund 6x7 Metern hatten. Thematisch beginnt der Zyklus mit dem Turmbau zu Babel als Beginn verschiedener Kulturen und endet mit einer Darstellung der Reformation als Repräsentation der neueren Zeitgeschichte. Die aus heutiger Sicht kritisch zu betrachtenden Bilder spiegeln die religiös und auch national gedeutete Sicht der Weltgeschichte und sind nur vor dem Hintergrund der Zeit um 1850 zu verstehen. Dies betrifft insbesondere die stark antijüdisch geprägte Darstellung der Zerstörung Jerusalems. Die virtuelle Darstellung regt dazu an, sich mit dem historischen Kontext der Entstehungszeit auseinanderzusetzen und die Zeitgebundenheit der historischen Raumausstattung des Neuen Museums zu diskutieren. In zwei 360°-Filmen wird der Zustand der Treppenhalle um 1920 rekonstruiert und der Bilderzyklus Kaulbachs aus seiner Zeit heraus erklärt. Es ist eine Zeitreise in die Konzeption des 19. Jahrhunderts. Die Besucher*innen nehmen auf den Bänken im Raum Platz und bekommen mittels VR-Brillen die Bilder der jeweils gegenüberliegenden Wandseite im Rahmen ihrer historischen Wahrnehmung erklärt. Vor und nach den Themenfilmen bleibt Zeit, sich im virtuell rekonstruierten Raum umzusehen und den ursprünglichen Zustand der Treppenhalle zu erkunden. Mit der Rückkehr in unsere Zeit wird am Ende der Filme dazu angeregt, sich mit den damaligen Motiven auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, welche Motive heutzutage zur Darstellung der Geschichte der Menschheit ausgewählt werden würden. Mit der virtuellen Sichtbarmachung wird eine neue Verständnisebene für das Gebäude geschaffen, die ohne bauliche und gestalterische Eingriffe in die vorhandene Architektur auskommt. Damit wird mit neuen Mitteln 10 Jahre nach der Eröffnung eine Möglichkeit geschaffen, um die im Vorfeld der Eröffnung noch heftig diskutierten Positionen zum Umgang mit Rekonstruktionen der Wandmalerei zusammenzuführen. Es wird nachvollziehbar, wieso beim Wiederaufbau die Entscheidung gegen die Rekonstruktion der Gemälde gefallen ist und wir begreifen, wie zeitgebunden auch unsere Geschichtsdeutungen sind.
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Bode-Museum. Museumsinsel Berlin, Am Kupfergraben. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Bode-Museum. Museumsinsel Berlin, Am Kupfergraben. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Münzen und Medaillen

Münzkabinett im Bodemuseum
Berlin | 01.01.2020-31.12.2020
Das Münzkabinett ist mit 500.000 Objekten eine der größten numismatischen Sammlungen. Die Sammlung verdankt ihre Weltgeltung dem Reichtum und der Geschlossenheit der Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien bis zu den Münzen und Medaillen des 21. Jahrhunderts. Zu den bedeutendsten Beständen gehören 102.000 griechische und etwa 50.000 römische Münzen der Antike, 160.000 europäische Münzen des Mittelalters und der Neuzeit sowie 35.000 islamisch-orientalische Münzen. Die im 15. Jahrhundert entstehende Kunstform der Medaille ist mit 25.000 Stücken vertreten.
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Alte Nationalgalerie (Detail). Museumsinsel Berlin, Bodestraße. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Alte Nationalgalerie (Detail). Museumsinsel Berlin, Bodestraße. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Todessehnsucht und Dekadenz - Der belgische Symbolismus

Alte Nationalgalerie
Berlin | 15.05.2020-13.09.2020
Der lustvolle Blick in den Abgrund, der übersteigerte Ästhetizismus einer übersättigten Gesellschaft, die sich zugleich in der Krise wähnte, der morbide Reiz zwischen Thanatos und Eros dies sind Themenfelder in der Kunst, die Ende des 19. Jahrhunderts insbesondere im belgischen Symbolismus ihren Ausdruck fanden. Gegen die Entwicklung des Oberflächenreizes von Naturalismus und Impressionismus formiert sich in den 1880er Jahren eine neue Kunstströmung, deren Kennzeichen die Sinnlichkeit, Magie, tiefgründige Bedeutsamkeit wie auch die Irrationalität ist. Der Symbolismus enthält hierin bereits vielfach eine künstlerische Vorwegnahme der Traumdeutung von Freud, dessen gleichnamige Studie 1899 erschien. Die Entwicklung des Symbolismus Das Spezifikum des belgischen Symbolismus ist eine Vorliebe für eine morbide und dekadente Motivik. Schon um die Jahrhundertmitte werden mit Antoine Wiertz Tod und Verfall zu Leitmotiven in der Kunst, die sich bis zu Bildhauern wie George Minne und dem Meister des Absurden James Ensor verfolgen lassen. Angeregt durch die zeitgenössische Literatur, versuchten die Künstler um 1900 eine neue Mystik mit einem extravaganten und kostbaren Stil zu verbinden wie es etwa Charles van der Stappen in seiner Bildhauerei durch die Kombination edler Materialien gelingt. Zur zentralen Gestalt avanciert in diesem Kontext die femme fatale als Ausdruck von Überfluss und Wollust etwa im Werk von Fernand Khnopff. Bei Felicien Rops oder auch Jean Delville gesellt sich hier der Aspekt des Esoterischen und Dämonischen hinzu. Der Symbolismus beeinflusste aber nicht allein das Portrait und Figurenbild, sondern schlug sich als paysage symboliste auch in der Landschaftsmalerei etwa von William Degouve de Nuncques und Fernand Khnopff nieder ebenso wie in den unheimlich erscheinenden Interieurs eines Leon Spilliaert, Xavier Mellery und Georges Lebrun.
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Musicalübersicht

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The Music of Hans Zimmer & Others

A Celebration of Filmmusic
Darmstadtium Wissenschaft Kongresse
Darmstadt | nächster Termin 25.12.2020 16:00 Uhr
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Foto: ©WeLeon Entertainment / © Jan Kocovski - www.kocovski.de
Foto: ©WeLeon Entertainment / © Jan Kocovski - www.kocovski.de

ABBA Gold

The Concert Show
Congress Centrum Würzburg
Würzburg | nächster Termin 19.09.2020 20:00 Uhr
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Foto: Dominik Gruss
Foto: Dominik Gruss

That's Life

Das Sinatra Musical
Admiralspalast
Berlin | nächster Termin 16.03.2021 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Thorsten Havener (Foto: Frank Eidel)
Thorsten Havener (Foto: Frank Eidel)

Thorsten Havener

Feuerproben
Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg
Hamburg | nächster Termin 07.09.2020 19:30 Uhr
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Foto: Werner Koczwara
Foto: Werner Koczwara

Werner Koczwara

Am Tag, als ein Grenzstein verrückt wurde
Kultura Öhringen
Öhringen | nächster Termin 01.10.2020 19:30 Uhr
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Foto: Rolf Weingarten
Foto: Rolf Weingarten

Kay Ray

Late Night
Schmidts Theater und Schmidts Tivoli
Hamburg | nächster Termin 07.08.2020 23:59 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Rob Fenn
Foto: Rob Fenn

Billy Bob Thornton & The Boxmasters

Live 2020
Hirsch
Nürnberg | nächster Termin 01.09.2020 20:00 Uhr
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Foto: Kadir Caliskan
Foto: Kadir Caliskan

Xavier Naidoo

Hin und Weg Open Air
Warsteiner Hockeypark
Mönchengladbach | nächster Termin 04.06.2021 20:00 Uhr
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Foto: Manfred Mann’s Earth Band
Foto: Manfred Mann’s Earth Band

Manfred Mann's Earthband

Davy's on the Road again
Spectrum Club Augsburg
Augsburg | nächster Termin 10.11.2020 20:00 Uhr
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Die aktuellen Blockbuster

Meine Freundin Conni - Geheimnis um Kater Mau

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