Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger

Friedrichsplatz 15
34117 Kassel
Tel.: 0561 10 940
Homepage

Spielplan

anarchy of the body

Annamari Keskinen und Ryan Mason | Johannes Wieland
20.01.2019
19:30 Uhr
Schauspielhaus
Inhalt
»ist der körper fähig, heimlich ein absolutes, totales eigenleben zu führen – ein zweites körperbewusstsein? und wenn ja, birgt der körper eine konstruktive möglichkeit, unser ich-verständnis neu zu erfinden und aus einem festgefahrenen status quo auszubrechen, oder ist er destruktiv, eine bedrohung durch sein anarchistisches, nicht steuerbares potential? 
könnte der körper also eine art von befreiungsmaschine für ein von regeln 
und bedingungen regiertes bewusstsein sein? ein prozess der umorientierung, in dem unser intellekt geisel einer noch zu entdeckenden wahrheit ist? - Johannes Wieland

Was ist Bewusstsein? Existiert ein Bewusstsein unabhängig vom Körper? Hat der Mensch Willensfreiheit? Bewusstsein und die Frage nach der Entstehung des Universums verkörpern die »äußerste Grenze des menschlichen Strebens nach Erkenntnis« (Thomas Metzinger, Philosoph). 

Ist das Bewusstsein der Kern des Lebens, sogar das Leben selbst? Wenn das Bewusstsein in der Großhirnrinde verortet ist, zusammen mit 15 Milliarden Nervenzellen, stirbt dieses dann gleichzeitig mit dem Hirn? Manifestiert sich der Körper selbst als das Diesseits, als greifbare Materie, »im Grunde Schlacke« (Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker und Essayist), und die Seele als das Jenseits, als umfassende Wirklichkeit?
Besetzung
INSZENIERUNG UND CHOREOGRAFIE: Johannes Wieland, Annamari Keskinen und Ryan Mayson
BÜHNE: Matthieu Götz
KOSTÜME: Evelyn Schönwald
DRAMATURGIE: Lauren Rae Mace
TÄNZERIN: Alison Monique Adnet

Tänzerin: Cree Barnett Williams
Tänzerin: Alessia Ruffolo
Tänzerin: Dafne Krazoudi
Tänzer: Luca Ghedini
Tänzer: Safet Mistele
Tänzer: Shafiki Sseggayi
Tänzer: Niv Melamed
Tänzer: Morgan Bobrow-Williams

KULTURpur empfehlen