Theater Lneburg, Foto: Dan Hannen
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Theater Lüneburg


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Biografie: Ein Spiel

Max Frisch
Großes Haus
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	Professor Hannes Kürmann erhält die einmalige Chance, seine Biographie zu ändern. Nach sieben Jahren Ehe ist es mit seiner Frau Antoinette nicht mehr so rosa-rot wie zu Anfang und dementsprechend versucht Hannes, rückblickend das erste Treffen mit seiner Frau zu verändern. Ist es ihm möglich, sein Leben zu modifizieren, wird er die richtige Lebenssituation finden, die entscheidend für das Folgende war? Oder entscheidet letztendlich jemand anderes, an welchem Punkt in seinem Leben sich etwas ändert? Kürmann erwacht schließlich in einem Krankenhaus. War die Hoffnung auf die Lebensweg-Veränderung nur eine Halluzination? Worin unterscheiden sich Schicksal und Zufall?<br />
	«Ich denke häufig: wie, wenn man das Leben noch einmal beginnen könnte, und zwar bei voller Erkenntnis? Wie, wenn das eine Leben, das man schon durchlebt hat, sozusagen ein erster Entwurf war, zu dem das zweite die Reinschrift bilden wird! Ein jeder von uns würde dann, so meine ich, bemüht sein, vor allem sich nicht selber zu wiederholen.», sagt Werschinin in DREI SCHWESTERN. Dieser Wunsch, den Tschechows Figur formuliert, diese Lebensfrage, galt Frisch als Leitgedanke für sein Stück.</p>

Professor Hannes Kürmann erhält die einmalige Chance, seine Biographie zu ändern. Nach sieben Jahren Ehe ist es mit seiner Frau Antoinette nicht mehr so rosa-rot wie zu Anfang und dementsprechend versucht Hannes, rückblickend das erste Treffen mit seiner Frau zu verändern. Ist es ihm möglich, sein Leben zu modifizieren, wird er die richtige Lebenssituation finden, die entscheidend für das Folgende war? Oder entscheidet letztendlich jemand anderes, an welchem Punkt in seinem Leben sich etwas ändert? Kürmann erwacht schließlich in einem Krankenhaus. War die Hoffnung auf die Lebensweg-Veränderung nur eine Halluzination? Worin unterscheiden sich Schicksal und Zufall?
«Ich denke häufig: wie, wenn man das Leben noch einmal beginnen könnte, und zwar bei voller Erkenntnis? Wie, wenn das eine Leben, das man schon durchlebt hat, sozusagen ein erster Entwurf war, zu dem das zweite die Reinschrift bilden wird! Ein jeder von uns würde dann, so meine ich, bemüht sein, vor allem sich nicht selber zu wiederholen.», sagt Werschinin in DREI SCHWESTERN. Dieser Wunsch, den Tschechows Figur formuliert, diese Lebensfrage, galt Frisch als Leitgedanke für sein Stück.


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Professor Hannes Kürmann erhält die einmalige Chance, seine Biographie zu ändern. Nach sieben Jahren Ehe ist es mit seiner Frau Antoinette nicht mehr so rosa-rot wie zu Anfang und dementsprechend versucht Hannes, rückblickend das erste Treffen mit seiner Frau zu verändern. Ist es ihm möglich, sein Leben zu modifizieren, wird er die richtige Lebenssituation finden, die entscheidend für das Folgende war? Oder entscheidet letztendlich jemand anderes, an welchem Punkt in seinem Leben sich etwas ändert? Kürmann erwacht schließlich in einem Krankenhaus. War die Hoffnung auf die Lebensweg-Veränderung nur eine Halluzination? Worin unterscheiden sich Schicksal und Zufall?

«Ich denke häufig: wie, wenn man das Leben noch einmal beginnen könnte, und zwar bei voller Erkenntnis? Wie, wenn das eine Leben, das man schon durchlebt hat, sozusagen ein erster Entwurf war, zu dem das zweite die Reinschrift bilden wird! Ein jeder von uns würde dann, so meine ich, bemüht sein, vor allem sich nicht selber zu wiederholen.», sagt Werschinin in DREI SCHWESTERN. Dieser Wunsch, den Tschechows Figur formuliert, diese Lebensfrage, galt Frisch als Leitgedanke für sein Stück.


Besetzung
Inszenierung: Krystyn Tuschhoff
Bühnen- und Kostümbild: Anike Sedello