Deutsches Theater und Kammerspiele Berlin (Foto: KULTURpur)
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Deutsches Theater und Kammerspiele Berlin

der thermale widerstand, Foto: Arno Declair arno@iworld.de
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Tanja Šljivar
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<p style="text-align:justify">Ende 2014 wird die „kollektive Schwangerschaft“ von sieben Teenagerinnen in bosnischen und internationalen Medien skandalisiert. Viel wird gemutmaßt und geurteilt über diese Mädchen. Sie selbst kommen nicht zu Wort. Der Autorin geht es jedoch weder um Ursachenforschung noch um Aufklärung. Sie lässt sieben dreizehnjährige Draufgängerinnen in sieben Monologen wild über Schwangerschaftstests, Balkan-Folk, Instagram, Chauvinismus, Großmütter, Piercings, Gesellschaftsutopien, Pornographie, Kritische Theorie, Abtreibungen und Fleischfressen sprechen. Alle Erinnerungen, alle Aussagen sind höchst fragwürdig und mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind bereit, alles zu erzählen, außer wie sie wirklich schwanger geworden sind. </p>

<p style="text-align:justify">Es entsteht ein vielstimmiger Chor der Ungehörten über die Notwendigkeit wegzugehen, um über den eigenen Körper, das eigene Leben bestimmen zu können. Und dass es egal ist, aus einer Gesellschaft ausgestoßen zu werden, der man nie angehört hat.</p>

Ende 2014 wird die „kollektive Schwangerschaft“ von sieben Teenagerinnen in bosnischen und internationalen Medien skandalisiert. Viel wird gemutmaßt und geurteilt über diese Mädchen. Sie selbst kommen nicht zu Wort. Der Autorin geht es jedoch weder um Ursachenforschung noch um Aufklärung. Sie lässt sieben dreizehnjährige Draufgängerinnen in sieben Monologen wild über Schwangerschaftstests, Balkan-Folk, Instagram, Chauvinismus, Großmütter, Piercings, Gesellschaftsutopien, Pornographie, Kritische Theorie, Abtreibungen und Fleischfressen sprechen. Alle Erinnerungen, alle Aussagen sind höchst fragwürdig und mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind bereit, alles zu erzählen, außer wie sie wirklich schwanger geworden sind. 

Es entsteht ein vielstimmiger Chor der Ungehörten über die Notwendigkeit wegzugehen, um über den eigenen Körper, das eigene Leben bestimmen zu können. Und dass es egal ist, aus einer Gesellschaft ausgestoßen zu werden, der man nie angehört hat.

Inhalt

Ende 2014 wird die „kollektive Schwangerschaft“ von sieben Teenagerinnen in bosnischen und internationalen Medien skandalisiert. Viel wird gemutmaßt und geurteilt über diese Mädchen. Sie selbst kommen nicht zu Wort. Der Autorin geht es jedoch weder um Ursachenforschung noch um Aufklärung. Sie lässt sieben dreizehnjährige Draufgängerinnen in sieben Monologen wild über Schwangerschaftstests, Balkan-Folk, Instagram, Chauvinismus, Großmütter, Piercings, Gesellschaftsutopien, Pornographie, Kritische Theorie, Abtreibungen und Fleischfressen sprechen. Alle Erinnerungen, alle Aussagen sind höchst fragwürdig und mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind bereit, alles zu erzählen, außer wie sie wirklich schwanger geworden sind. 



Es entsteht ein vielstimmiger Chor der Ungehörten über die Notwendigkeit wegzugehen, um über den eigenen Körper, das eigene Leben bestimmen zu können. Und dass es egal ist, aus einer Gesellschaft ausgestoßen zu werden, der man nie angehört hat.


Besetzung
Regie: Salome Dastmalchi
Dramaturgie: Birgit Lengers