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Bittersüße Zeiten. Barock und Gegenwart in der Sammlung SØR Rusche Berlin/Oelde

27.09.2014 - 04.01.2015
 

In der Ausstellung „Bittersüße Zeiten. Barock und Gegenwart in der Sammlung SØR Rusche Berlin/Oelde“ treten außergewöhnliche Werke miteinander in einen Dialog, deren Entstehungszeit um die vierhundert Jahre auseinanderliegen und die sich auf wundersame Weise ergänzen. Mögen sich die Zeiten geändert haben, die essenziellen Probleme des Mensch-Seins sind die gleichen geblieben: Wir werden geboren, wir leben, lieben und arbeiten, und wir sterben am Ende. Die Ausstellung zeigt die fundamentalen Unterschiede in der Kunst und der Perspektive beider Epochen auf das Leben, aber auch die Gemeinsamkeiten in Form und Motivwahl, die sich als geschichtsübergreifende Konstante der Kunst herausstellen.
In fast 30 Werken aus dem holländischen und flämischen Barock des 17. Jahrhunderts und gut 90 zeitgenössischen Werken von international bekannten Künstlern der Gegenwart verfolgt „Bittersüße Zeiten“ die wichtigsten Stationen des menschlichen Lebensweges von der Kindheit bis zum Totenbett. Dabei begegnen dem Besucher die Meister der flämischen Feinmalerei, die von italienischen Landschaften beeinflussten Bamboccianti und die beeindruckenden Werke der holländischen Genremalerei, die mit ihrem liebevollen Blick für Details eine Bestandsaufnahme ihrer Zeit liefern. Samuel von Hoogstraten, Frans Hals‘ jüngerer Bruder Dirck Hals, Pieter Codde, Joos van Craesbeck, Jacob Adriaensz. Backer, Hendrik Gerritsz. Pot, Adriaen van Ostade, David Teniers, d.J., und Cornelis Gysbrecht sind einige der Künstler, die vor allem in Haarlem, Den Haag, Amsterdam und Antwerpen die holländisch-flämische Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts prägten. Idealisierte Darstellungen des täglichenHervorhebung des gesellschaftlichen Status‘ durchziehen die Motive der überaus fein gearbeiteten Gemälde.
Die Meister des Barock stehen in der Ausstellung in einem spannenden Dialog mit international bekannten Künstlern und den größten Talenten der Gegenwart. Neben George Condo, Jim Butler, David Lynch sind es dabei Jonathan Meese, Neo Rauch, Daniel Richter und Oda Jaune, die internationalen Ruf genießen. Auch die in der Tradition der „Leipziger Schule“ stehenden Künstler wie Tilo Baumgärtel, Kathrin Heichel und Irene Bisang gehören zu den Künstlern, die die Malerei derzeit prägen, ebenso wie Jonas Burgert, Alicia Kwade, Paule Hammer, Norbert Bisky, Martin Eder, Justine Otto, BEZA und viele andere.

Öffnungszeiten:
Di,Do,Fr 10.00-17.00 Uhr
Sa, So 10.00-18.00 Uhr
Mi 10.00-19.00 Uhr
Eintritspreise:
5,-/2,50 €