Programme
Georg Schramm - Meister Yodas Ende

Dieser Tage gilt Schramm als einer der kompromisslosesten Satiriker des deutschsprachigen Kabaretts. Sein Programm nennt man historisch.
Georg Schramm wurde 1949 in Bad Homburg geboren. Nach seinem Abitur verpflichtete er sich als Zeitsoldat bei der Bundeswehr und studierte dann Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend arbeitet er 12 Jahre als Psychologe in einer Reha-Klinik am Bodensee.
Schon 1983 trat Georg Schramm als Kabarettist mit dem Noie Para-Theater in Konstanz auf; erste Solo-Auftritte folgten 1985. Doch erst ab 1988 widmete er sich ganz dem Kabarett.
Bislang entstanden sechs Soloprogramme und die Mitwirkung an verschiedenen Projekten mit Kollegen wie Andreas Giebel, Matthias Deutschmann oder Rainer Pause.
Der Quereinsteiger Schramm stellt seine Bühnenprogramme als dramaturgisch dicht geknüpfte Stücke vor, in denen er authentisch nachgezeichnete Figuren sprechen lässt. Sein Bühnenpersonal sind entlarvende Charakterstudien, sein hintergründig-kompromissloser Witz trägt seinem Ruf, einer, wenn nicht der schärfste deutschsprachige Kabarettist zu sein, nachhaltig bei. Seine bekanntesten Figuren sind der renitente Rentner Lothar Dombrowski, der hessische Sozialdemokrat August und Oberstleutnant Sanftleben.
Einem breiten Publikum wurde er aber vor allem durch sein langjähriges Engagement im „ARD Scheibenwischer“ bekannt; seit Januar 2007 setzt er für das ZDF mit seinem Kollegen Urban Priol einmal monatlich live das gemeinsame Konzept der viel beachteten Politsatire „Neues aus der Anstalt“ um.
Georg Schramm und Urban Priol wurden dafür mit dem Deutschen Fernsehpreis 2007 ausgezeichnet.
Als Buchautor trat Georg Schramm erstmals im Herbst 2007 in Erscheinung: In „Lassen Sie es mich so sagen…“ führt er mit seiner Paradefigur Dombrowski anhand seiner Texte für Bühne und Fernsehen durch 20 Jahre Geschichte der Republik.
Georg Schramm wurde mit nahezu allen namhaften Kabarettpreisen des deutschsprachigen Raums ausgezeichnet, darunter der Deutsche Kleinkunstpreis, der Salzburger Stier und der Schweizer Kabarettpreis Cornichon.























