© Smileus / www.fotolia.de
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!



gibus.bordeaux

gibus.bordeaux
Werbung: gibus.bordeaux
'Erleben Sie die minimalistische und kathartische Kunst von Gibus. Jede Skulptur erzählt eine Geschichte.

Rosenmuseum Steinfurth


Alte Schulstraße 1
61231 Bad Nauheim
Tel.: 0 60 32 8 60 01
Homepage

Öffnungszeiten:

01.05.-31.10.: Mi-So 10.00-17.00 Uhr
01.11.-30.04.: Mi-Sa 14.00-17.00, So 10.00-17.00 Uhr
Das Rosenmuseum befindet sich in einem historischen Fachwerkgebäude, das nach einer Umbau- und Renovierungsphase durch einen Anbau erweitert wurde. Seit September 2003 präsentiert das Museum seine neue Dauerausstellung „Rosige Zeiten“ mit sechs Themenschwerpunkten. Hier sind unter anderem Grafiken, Gemälde, Porzellan, Kunsthandwerk, Gebrauchsgegenstände sowie Literatur zum Thema Rose zu sehen.

Der Rundgang beginnt mit dem Bereich „Joséphine und ihr Rosengarten“, in dem das Werk „Les Roses“ des Franzosen Pierre Joseph Redouté (erste Oktavausgabe aus den 1820er Jahre) besonders erwähnenswert ist.
Das Thema „Rose als Sinnbild der Liebe“ wird unter verschiedenen Aspekten behandelt. In der Ausstellung können Rosenschnitzereien an einem Sessel (um 1890) und Rosendarstellungen auf Porzellangeschirr ebenso besichtigt werden wie religiöse Andachtsbilder und künstlerisch gestalteter gusseiserner Grabschmuck.

In der Abteilung „Die Rose und die schönen Künste“ sind neben Gemälden von Ottilie Roederstein (1930er Jahre) und einer Grafik von Isidore Grandville (Rose und Eglantine, 1847) auch Beispiele aus der Literatur, der Musik, der Architektur sowie der angewandten Kunst zu sehen. Potpourrivasen, Flakons, Rosenölbehälter aus Metall und Rosenwasserflaschen zeigen, welche Rolle die Rose als „Duft aus 1001 Nacht“ in der Alltagskultur spielte und spielt.

Die Ausstellung mit dem Titel „Rosige Zeiten in Steinfurth“ erinnert mit Katalogen (um 1880) und Medaillen für Steinfurther Rosen an die Geschichte der Firma Schultheis, die den Rosenanbau Mitte des 19. Jahrhunderts in Steinfurth etablierte und den Ort zum weltbekannten Rosendorf machte. Eine weitere Abteilung vermittelt Einblicke in den gegenwärtigen Rosenanbau.

Außerdem präsentiert das Museum jährlich zwei Sonderausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen.

KULTURpur empfehlen