Die Ölmühle an der Jagst ist eine der wenigen Mühlen dieses Typs, die an Ort und Stelle erhalten geblieben sind. Das vorhandene Gebäude wurde im Jahr 1798 als Loh-, Walk-, Öl- und Reibmühle anstelle eines zerstörten Vorgängerbaus errichtet. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Mühle 1864 im Zuge einer Erweiterung und Aufstockung. Die Ausstattung und Einrichtung der Ölmühle in ihrem ursprünglichen Zustand hat sich bis heute erhalten. Außerdem sind eine Hochgangsäge aus dem 19. Jahrhundert, das 1927 eingebaute "Zuppinger"-Wasserrad sowie weitere von Wasserkraft angetriebene Maschinen zu besichtigen.