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'Erleben Sie die minimalistische und kathartische Kunst von Gibus. Jede Skulptur erzählt eine Geschichte.

Jagd- und Schlossmuseum Spangenberg


Schloss 1
34286 Spangenberg
Tel.: 0 56 63 5 09 00
Homepage

Öffnungszeiten:

01.04.-30.11.: Sa,So 14.00-17.00 Uhr
Das Spangenberger Schloss wurde vom 13. bis 17. Jahrhundert errichtet. Nachdem es 1945 ausbrannte, baute man es in den 50er und 60er Jahren wieder auf.

Zu der Anlage gehört das Zeughaus, in dem heute drei Ausstellungsräume eingerichtet sind, die sich der Bau- und Nutzungsgeschichte des Schlosses vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert widmen.
Eine ihrer glanzvollsten Zeiten erlebten das Schloss und die Stadt – seit 1350 in Besitz der hessischen Landgrafen –, als Landgraf Philipp der Großmütige (1504–1567) und seine zweite Ehefrau Margarethe von der Saale (1566 in der Stadtkirche beigesetzt) hier lebten. Das Schloss wurde von den Landgrafen oft anlässlich einer Jagd aufgesucht. Deshalb werden im Museum verschiedene Jagdarten vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart wie auch das Thema „Hege und Pflege“ behandelt. Neben Jagdwaffen sind zahlreiche Jagdtrophäen und Beispiele der Jagdmalerei aus dem 17. bis 20. Jahrhundert zu besichtigen.
Ein eigener Ausstellungsbereich ist der Geschichte der Preußischen Forstschule gewidmet, die von 1907 bis 1939 im Schloss untergebracht war.

Das in der Stadt gelegene Heimatmuseum (Burgsitz 2 und 3) beherbergt eine Fülle von Objekten, die die vergangene Lebens-, Wohn- und Arbeitswelt der Region dokumentieren.
Zum Thema Handwerk ist besonders auf eine Dorfschmiede, eine Schusterwerkstatt, einen hölzernen und einen mechanischen Webstuhl, die Werkstatt des letzten Spangenberger Seilers sowie Objekte der Korbflechter hinzuweisen. Verschiedene Exponate belegen die Produktion der seit 1856 in Spangenberg ansässigen Zigarrenfabrik.
Eingerichtete Wohnstuben, Möbel (insbesondere Truhen), Keramik, Öfen, Schlösser und Lampen verdeutlichen den Wandel der Alltagswelt. Außerdem sind mehrere große Uhrwerke ausgestellt.

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