Crescentia Höß (1682–1744, 1900 selig-, 2001 heiliggesprochen) war seit 1703 Schwester im Kaufbeurer Franziskanerinnenkloster. Sie wurde schon zu Lebzeiten verehrt und weither um Rat gebeten. Nach ihrem Tod besuchten zahlreiche Wallfahrer das Grab in der Klosterkirche und brachten allein in den ersten Jahren 6000 Votivgaben, von denen viele bis heute erhalten sind. Die 1975 im Kloster erstmals eingerichtete und 2005 erweiterte und vollständig umgestaltete Gedenkstätte vermittelt ein eindrucksvolles Bild dieser Kaufbeurer Frau und der überaus lebendigen Verehrung, die sie bis in unsere Zeit erfährt.