Carl Maria von Weber
*18.11.1786 in Eutin †05.06.1826 in Londondeutscher Komponist, Dirigent und Pianist
Werke
:Der Freischütz (Oper)
Abu Hassan (Oper)
Euryanthe (Oper)
Oberon (Oper)
Peter Schmoll und seine Nachbarn (Oper)
Silvana (Oper)
Konzerte
:| "Was sag ich" - Einlagearie zu der Oper "Lodoiska" | |||
| Aufforderung zum Tanz op. 65 | |||
| 18.12.2010 20:00 Uhr - das sinfonie orchester berlin, KD Hohenfels | |||
| Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin | |||
| Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26 | |||
| 28.10.2010 20:00 Uhr - Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR | |||
| Dir.: Peter Oundjian, Klarinette: J. Widmann Liederhalle Stuttgart | Liederhalle Stuttgart in Stuttgart | |||
| 29.10.2010 20:00 Uhr - Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR | |||
| Dir.: Peter Oundjian, Klarinette: J. Widmann Liederhalle Stuttgart | Liederhalle Stuttgart in Stuttgart | |||
| Der erste Ton, Kantate für Sprecher, Chor und Orchester op. 14 | |||
| 03.07.2011 11:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Manfred Honeck Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| 04.07.2011 20:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Manfred Honeck Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| 05.07.2011 20:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Manfred Honeck Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| Der Freischütz (konzertante Aufführung) | |||
| Grand Duo concertant Es-Dur J 204 für Klarinette und Klavier | |||
| 06.02.2011 18:00 Uhr - Kammermusiker des Gewandhauses Leipzig | |||
| Klarinette: A. Lehnert, Sopran: M. F. Schröder, Hammerklavier: M. Schönheit Gewandhaus Leipzig | Mendelssohn-Saal in Leipzig | |||
| Jubel-Ouvertüre E-Dur op. 59 | |||
| Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll op. 73 | |||
| Klarinettenkonzert Nr. 2 | |||
| 18.02.2011 20:00 Uhr - Konzertdirektion Hans Adler, Freiburger Barockorchester | |||
| Dir.: Gottfried von der Goltz, Klarinette: L. Coppola Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin | |||
| Klarinettenquintett B-Dur op. 34 | |||
| Konzertstück f-Moll für Klavier und Orchester op. 79 | |||
| L’Accoglienza (Der Empfang), Festa teatrale für Soli, Chor und Orchester | |||
| 03.07.2011 11:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Manfred Honeck Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| 04.07.2011 20:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Manfred Honeck Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| 05.07.2011 20:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Manfred Honeck Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| Ouvertüre "Der Beherrscher der Geister" | |||
| 23.12.2010 20:00 Uhr - Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin | |||
| Dir.: Marek Janowski, Klavier: L. Vogt, Orgel: I. Apkalna Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin | |||
| Ouvertüre "Der Freischütz" | |||
| 21.02.2011 20:00 Uhr - Staatskapelle Berlin | |||
| Dir.: Ingo Metzmacher, Sopran: A. Prohaska, Tenor: B. Fritz Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin | |||
| 22.02.2011 20:00 Uhr - Staatskapelle Berlin | |||
| Dir.: Ingo Metzmacher, Sopran: A. Prohaska, Tenor: B. Fritz Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin | |||
| 26.05.2011 20:00 Uhr - Essener Philharmoniker | |||
| Dir.: Vladimir Fedoseyev Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| 27.05.2011 20:00 Uhr - Essener Philharmoniker | |||
| Dir.: Vladimir Fedoseyev Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| 13.03.2011 11:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Nikolaj Znaider Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| 14.03.2011 20:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Nikolaj Znaider Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| 15.03.2011 20:00 Uhr - Sächsische Staatskapelle | |||
| Dir.: Nikolaj Znaider Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden | Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden in Dresden | |||
| Ouvertüre "Euryanthe" | |||
| Ouvertüre "Oberon" | |||
| 30.09.2010 20:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Herbert Blomstedt, Violine: A. Steinbacher Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| 01.10.2010 20:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Herbert Blomstedt, Violine: A. Steinbacher Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| 01.01.2011 18:00 Uhr - Essener Philharmoniker | |||
| Violoncello, Musikalische Leitung: Heinrich Schiff Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| Ouvertüre "Preziosa" | |||
| Ouvertüre "Turandot" op. 37 | |||
| Silvana, Romantische Oper in vier Akten | |||
| Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 19 | |||
| 19.12.2010 11:00 Uhr - David Fray & London Mozart Players | |||
| Dir.: David Stern, Klavier: D. Fray Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| 26.05.2011 20:00 Uhr - Essener Philharmoniker | |||
| Dir.: Vladimir Fedoseyev Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| 27.05.2011 20:00 Uhr - Essener Philharmoniker | |||
| Dir.: Vladimir Fedoseyev Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| Trio g-moll op. 63 | |||
| Zwischenmusik aus Die drei Pintos | |||
| 15.05.2011 11:00 Uhr - Philharmoniker Hamburg | |||
| Dir.: Christopher Hogwood Staatsoper Hamburg | Staatsoper Hamburg in Hamburg | |||
| 16.05.2011 20:00 Uhr - Philharmoniker Hamburg | |||
| Dir.: Christopher Hogwood Staatsoper Hamburg | Staatsoper Hamburg in Hamburg | |||
Lebenslauf
:Die bekannteste Oper von Carl Maria von Weber ist zweifelsohne "Der Freischütz". Diese romantische Stimmungsoper wird weltweit in einem Atemzug mit Mozart und Wagner genannt und gilt als "deutscheste" Oper.
Carl Maria Friedrich Ernst von Weber wurde am 19. November 1786 in Eutin, Schleswig-Holstein in eine musisch sehr begabte Familie geboren; der Vater war zwar Beamter und Offizier, pflegte jedoch die Schauspielkunst sehr. So wurde von Weber schon früh auf die Theaterreise der Schauspielgruppe seines Vaters mitgenommen und bekam so die Vertrautheit mit der Musik. Den ersten Musikunterricht erhielt er seit frühester Kindheit von seinem Stiefbruder, der ein Schüler Haydns war. Nachdem die Familie nach Salzburg gezogen war, erhielt er dort Unterricht in Klavier, Harmonielehre und Tonsatz bei Michael Haydn, der Bruder Joseph Haydns. 1798 zog die Familie weiter nach München, wo bereits erste Kompositionen entstanden. 1803 führte ihn das Leben der Eltern nach Wien, wo er in Kontakt mit Abbé Vogler kam. Auf dessen Vermittlung wurde Weber von 1804 bis 1806 Kapellmeister in Breslau. Hier hat der Achtzehnjährige das eingeführt, was an den Opernhäusern bis heute seine Gültigkeit hat: die Orchestersitzordnung und der Probenablauf von der Soloprobe mit den Sängern über die Ensembleproben, die Orchestersitzproben (mit Sängern, aber ohne Szene) bis zur Haupt- und Generalprobe. 1806 wurde Weber Musikintendant bei Prinz Eugène von Württemberg und wurde im darauffolgenden Jahr Sekretär von König Friedrich I. Aufgrund einer Intrige verlor Weber diesen Posten, der ihm finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit verschafft hatte, schnell. Die folgenden Jahre waren durch Konzertreisen ausgefüllt, die ihn in die Schweiz, nach Mannheim, München, Berlin, Leipzig und Weimar führte. Von 1813 bis 1816 war Weber Operndirektor in Prag, dann ging er als Musikdirektor an die Deutschen Oper in Dresden. Dort heiratete er 1817 die Sängerin Caroline Brandt. Weber erfüllte die Deutsche Oper mit so viel Leben, dass der damaliger Leiter der Italienischen Oper, Francesco Morlacchi, zeitlebens sein größter Neider war. 1820 begann die Komposition zum "Freischütz", die erfolgreich in Berlin 1821 unter Webers Leitung uraufgeführt wurde. Der Gesundheitszustand Webers war wegen der Fülle an Aufgaben sehr angegriffen, so dass er 1824 zur Kur nach Karlsbad ging. Als er in London ein Auftragswerk selbst als Dirigent uraufführen wollte, verließen ihn die Kräfte und er starb in London am 05. Juni 1826 an Tuberkulose. 18 Jahre später wurde der Leichnam auf das Betreiben von Richard Wagner in Dresden beigesetzt. Weber hatte auch große Freude and er Schriftstellerei. Neben den zahlreichen Kompositionen verfasste er viele Essays und Kurzgeschichten, die auch heute noch sehr beliebt sind.
Weber ging als Reformator der Oper in die Geschichte ein; von ihm stammt der Taktstock des Dirigenten, er überholte die Art des Probens vollständig. Diese ständige Reformierung hat ihm nicht nur Freunde gebracht, sondern viele Widersacher, mit denen er zeitlebens zu kämpfen hatte.
Die am häufigsten gespielten Werke
- 1. La Cage aux folles
von J. Herman - 2. Der kleine Horrorladen
von H. Ashman - 3. Im weißen Rössl
von R. Benatzky - 4. Der kleine Prinz
von A. de Saint-Exupéry - 5. Tosca
von G. Puccini - 6. Carmen
von G. Bizet - 7. Die Zauberflöte
von W. A. Mozart - 8. La Traviata
von G. Verdi - 9. Ein Sommernachtstraum
von W. Shakespeare - 10. My Fair Lady
von F. Loewe























