Spielplan
Kleiner Mann, was nun?
nach dem Roman von Hans Fallada
Staatstheater Kassel - Schauspielhaus
»Der Junge muss raus aus der Angst,
muss sich wieder frei fühlen.«
Tankred Dorsts und Peter Zadeks Revue aus den 70er Jahren entführt uns in die Zeit der 30er. Neben der realen Not und der hohen Arbeitslosigkeit funkelt der schöne Schein einer Glamour- und Revuewelt mit Musik-, Tanz und Gesangsnummern. // Zur Geschichte: Das Liebespaar Lämmchen und Pinneberg will heiraten, denn sie erwartet ein Kind von ihm. Doch ihr Vater, ein klassenbewusster Proletarier, hält nichts von Angestellten mit Schlips und Kragen. Lämmchen macht sich traurig auf die Suche nach einer gemeinsamen Wohnung, aber sie muss erfahren, dass es nicht leicht ist, als junge schwangere Frau eine Bleibe zu finden. Schließlich bietet man ihr eine kleine runtergekommene Dachwohnung an. Gemeinsam schlägt sich das junge Paar durchs Leben. Pinneberg hat noch seinen Job als Verkäufer und sie bekommt das Kind. Doch das kleine Glück währt nicht lange. Pinneberg wird gekündigt. Sie müssen die Dachwohnung aufgeben, aber Lämmchen lässt sich nicht unterkriegen. In einer einfachen Gartenlaube wohnend, hält sie die Familie mit Näharbeiten über Wasser und hofft auf eine bessere Zukunft.
»Es sollte ein Stück werden für ein möglichst großes Publikum, wir stellten uns eine Art neues Volkstheater vor. Die Geschichte von Pinneberg und Lämmchen aus dem Fallada-Roman, die eine sehr deutsche Geschichte ist, schien für das Vorhaben besonders geeignet … Der Kontrast zwischen der Realität der kleinen privaten Episodengeschichte und der Flitterträume aus der Varietéwelt der frühen dreißiger Jahre sollte im Ablauf des Stückes immer zynischer werden, die verzweifelte Lebenssituation des jungen Paares sich am Schluss zur Apotheose verklären.« Tankred Dorst
muss sich wieder frei fühlen.«
Tankred Dorsts und Peter Zadeks Revue aus den 70er Jahren entführt uns in die Zeit der 30er. Neben der realen Not und der hohen Arbeitslosigkeit funkelt der schöne Schein einer Glamour- und Revuewelt mit Musik-, Tanz und Gesangsnummern. // Zur Geschichte: Das Liebespaar Lämmchen und Pinneberg will heiraten, denn sie erwartet ein Kind von ihm. Doch ihr Vater, ein klassenbewusster Proletarier, hält nichts von Angestellten mit Schlips und Kragen. Lämmchen macht sich traurig auf die Suche nach einer gemeinsamen Wohnung, aber sie muss erfahren, dass es nicht leicht ist, als junge schwangere Frau eine Bleibe zu finden. Schließlich bietet man ihr eine kleine runtergekommene Dachwohnung an. Gemeinsam schlägt sich das junge Paar durchs Leben. Pinneberg hat noch seinen Job als Verkäufer und sie bekommt das Kind. Doch das kleine Glück währt nicht lange. Pinneberg wird gekündigt. Sie müssen die Dachwohnung aufgeben, aber Lämmchen lässt sich nicht unterkriegen. In einer einfachen Gartenlaube wohnend, hält sie die Familie mit Näharbeiten über Wasser und hofft auf eine bessere Zukunft.
»Es sollte ein Stück werden für ein möglichst großes Publikum, wir stellten uns eine Art neues Volkstheater vor. Die Geschichte von Pinneberg und Lämmchen aus dem Fallada-Roman, die eine sehr deutsche Geschichte ist, schien für das Vorhaben besonders geeignet … Der Kontrast zwischen der Realität der kleinen privaten Episodengeschichte und der Flitterträume aus der Varietéwelt der frühen dreißiger Jahre sollte im Ablauf des Stückes immer zynischer werden, die verzweifelte Lebenssituation des jungen Paares sich am Schluss zur Apotheose verklären.« Tankred Dorst
Inszenierung: Philipp Kochheim
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