Spielplan
Hänsel und Gretel
Engelbert Humperdinck
Staatstheater Kassel - Opernhaus
Reisbrei soll es geben! Wie köstlich, denn seit Wochen kommt nichts als trockenes Brot auf den Tisch. Und Hänsel und Gretel haben Hunger. Die Kinder leben mit den Eltern in Armut; der Vater verdient nicht genug mit der Besenbinderei. Aber heute hat die Nachbarin einen Topf mit Milch gebracht. Doch, welch Schreck! Der Topf fällt um, die Milch läuft aus. Jetzt ist die Mutter böse. Sie schickt die Kinder in den Wald zum Beeren pflücken. Und da passieren Dinge, die es im richtigen Leben gar nicht gibt, oder doch?
Das Sandmännchen sorgt für erholsamen Schlaf der Kinder und als diese aufwachen stehen sie vor einem Knusperhäuschen. Aber wieder gibt es einen großen Schrecken, dieses Mal hervorgerufen von der Hexe. Sie sperrt die Kinder ein, ihr böser Plan jedoch, Hänsel zu mästen und Gretel in den Backofen zu stecken, geht nicht auf: Das Mädchen nämlich überlistet die Hexe – und plötzlich, erneut wie von Zauberhand, nimmt die Geschichte ihr gutes Ende, wie im Märchen. Und in der Tat, es ist ein Stoff der Brüder Grimm, den Humperdinck vertonte. Sein Opernlibretto wurde nach der Uraufführung 1893 in rund 20 Sprachen übersetzt, die Oper weltweit bekannt.
Was führte zu einem solch überwältigenden Erfolg von HÄNSEL UND GRETEL? Sicher Humperdincks Tonsprache, aber auch die Geschichte von den beiden Kindern, die wieder satt werden. Eine hoffnungsvolle Verheißung, nicht nur zur Weihnachtszeit.
Musikalische Leitung: Patrik Ringborg
Inszenierung: Elmar Gehlen
Bühne: Thomas Richter-Forgách
Kostüme: Martina Feldmann






















