Schauspiel Hannover - Niedersächsisches Staatstheater
Prinzenstr. 9
30159 Hannover
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Tel.: 0511 99992298
Spielplan
Yerma
Schauspiel Hannover - Schauspielhaus
Es ist die Geschichte einer unerfüllten Liebe, einer Ehe unter unglücklichen Vorzeichen. Yerma wünscht sich ein Kind. Ihr Mann aber, der reiche Bauer Juan, hat kein Verständnis für ihre Sehnsucht. Er arbeitet Tag und Nacht auf dem Feld, dessen Fruchtbarkeit ihm wohl näher liegt. Da er spürt, wie sich Yerma zu dem Hirten Viktor hingezogen fühlt, lässt er seine beiden altjüngferlichen Schwestern über Yermas Keuschheit wachen. Sie bringen Strenge und Schweigsamkeit ins Haus, die Yermas unerfüllte Sehnsüchte zum unerträglichen Schmerz werden lassen. So sucht sie Zuflucht bei einer Geisterbeschwörerin, die ihr als letzten Ausweg eine Wallfahrt zur heiligen Quelle der Fruchtbarkeit verspricht. Die Erscheinungen aber, die Yerma dort Linderung ihrer leidenschaftlichen Wünsche antragen, sind keineswegs himmlischer, sondern vielmehr höchst menschlicher Natur. Sie lotsen Yerma in einen unheilschwangeren finalen Akt. Lorcas Dramen nehmen ihren Ausgangspunkt in einer metaphorisch aufgeladenen bäuerlichen Welt, die weit über sich hinaus auf archaische Widersprüche menschlichen Trieblebens weist. Mit großer Wucht brechen sich sexuelle Kräfte Bahn, die zu lange brach gelegen haben.
Er gilt als der Erneuerer des spanischen Dramas. Vielseitig stand FEDERICO GARCIA LORCA (1898 –1936) der Moderne nahe. So waren die wichtigsten spanischen Vertreter des Surrealismus, Salvador Dalí und Luis Buñuel, seine engsten Freunde. Auch war er ein großer Freund des neuen amerikanischen Films, insbesondere der Kunst Buster Keatons. Dass er die Kraft seiner Werke dennoch aus einer tiefen Verwurzelung in seiner andalusischen Heimat, aus der Bildhaftigkeit der kargen spanischen Wüste schöpfte, macht seine Dramen besonders unverwechselbar und verleiht ihnen die Beglaubigung, die jede Form von literarischem Einzelgängertum erschafft.
Er gilt als der Erneuerer des spanischen Dramas. Vielseitig stand FEDERICO GARCIA LORCA (1898 –1936) der Moderne nahe. So waren die wichtigsten spanischen Vertreter des Surrealismus, Salvador Dalí und Luis Buñuel, seine engsten Freunde. Auch war er ein großer Freund des neuen amerikanischen Films, insbesondere der Kunst Buster Keatons. Dass er die Kraft seiner Werke dennoch aus einer tiefen Verwurzelung in seiner andalusischen Heimat, aus der Bildhaftigkeit der kargen spanischen Wüste schöpfte, macht seine Dramen besonders unverwechselbar und verleiht ihnen die Beglaubigung, die jede Form von literarischem Einzelgängertum erschafft.
Regie: Sebastian Schug
Bühne: Christian Kiehl
Kostüme: Nicolas Zielke
Bühne: Christian Kiehl
Kostüme: Nicolas Zielke
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