Spielplan
Die Versöhnung
Altonaer Theater
"Ich habe lieber einen Krieg, wo ich ein glücklicher Mensch bei bin, als einen Frieden, wo ich mich selber nicht mehr leiden kann."
So lautet Carsten Krögers Versöhnungsphilosophie. Ob Bergkämpers den Ast von Krögers Quittenbaum damals rechtmäßig abgesägt haben, ist bis heute ungeklärt - aber er ist sich sicher: das BGB hätte seine Quitten geschützt. Allen Zwistigkeiten trotzend hat Frau Kröger endlich die tiefe Kluft der Anfeindungen überwunden und das Ehepaar Bergkämper zur Versöhnung gebeten. Zwei Jahre währte der nachbarschaftliche Zwist, und so ein Treffen soll nun alles ändern?
Hans Scheibner, dieser große Satiriker und Kabarettist, schafft eine Art thematischen Klassiker des Nachbarschaftsstreit. Er zeigt die Menschen nicht in der Stunde des Streits, sondern in der Stunde der Versöhnung - so glaubt man zumindest, denn eben jener Streit soll beigelegt werden. Wir schauen in die Wohnzimmmer der beiden Familien und sehen mit welch großen Vorbehalten und Hemmnissen man diesem Treffen entgegen schaut. Am Ende bleibt nur ein Teil des jeweiligen Paares für die wirkliche Versöhnung übrig.
Ein kleiner Geniestreich Scheibners, denn so können die zwei Paare jeweils von Ensemblemitglied Hannelore Droege und Hans Scheibner selbst gespielt werden, was dem ganzen einen besonderen Reiz gibt.
Mit Hannelore Droege • Hans Scheibner






















