Spielplan
Erinnerungen an eine walisische Weihnacht
Nach einer Erzählung von Dylan Thomas, für die Bühne bearbeitet von Michael Bogdanov und Ulrike Engelbrecht
Regie Michael Bogdanov
"Ruft den alten und immer wieder neuen Weihnachtszauber wach."
Als der walisische Dichter Dylan Thomas 1953, gerade 39 Jahre alt, verstarb, war er in der angelsächsischen Welt längst eine Legende: als Performer in eigener Sache vor ausverkauften Sälen, als Autor und Regisseur.
Erinnerung an eine Walisische Weihnacht nach einer Erzählung von Dylan Thomas beschreibt in unnachahmlicher Weise mit viel eigener Wortschöpfung, einem unbändigen Humor und immer wieder liebevollem Blick für Details die Aufregungen, Erlebnisse und Abenteuer seiner Kindheit, aber vor allem die Klänge und Gerüche eines Weihnachtstages in einer kleinen walisischen Stadt. Da sind Tanten, die ein wenig zu laut singen, die vielen nützlichen und nutzlosen Geschenke, sowie die Beschreibung des endlosen Schnees.
Ernst, komisch, grotesk, absurd, realistisch - aber immer bildhaft und stimmungsvoll werden die einzelnen Episoden erzählt, die eigens für das Altonaer Theater von Michael Bogdanov und Ulrike Engelbrecht bearbeitet und übersetzt werden.
Inzwischen ist es fast zehn Jahre her, dass Michael Bogdanov mit einem Revival seiner berühmten Reineke Fuchs Inszenierung und zwei Jahre später mit dem Remake seines grandiosen Unter dem Milchwald für Furore sorgte.
Aus dem Ensemble sehen Sie Dirk Hoener, und als speziellen Gast Boris Aljinovic, den Sie aus den Kammerspielen als herausragenden "Elling" kennen aber natürlich auch als Fernsehkommissar im "Tatort" Berlin.




















