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Theater Augsburg

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Wozzeck

Alban Berg
Theater Augsburg
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	Büchners letztes Dramenfragment aus dem Jahr 1837 ist einer der Schlüsseltexte der Moderne und eine erschütternde Charakterstudie: Der Soldat Franz Wozzeck, der mit Marie ein uneheliches Kind hat, leidet unter Wahnvorstellungen und ist Spielball der Mächtigen der Gesellschaft. Als dann noch der attraktive Tambourmajor die über die ausweglose Lage mehr und mehr verzweifelnde Marie verführt, kommt es zur Katastrophe.<br />
	Drei Jahre nach der erfolgreichen Lulu-Produktion setzt das Theater Augsburg seine Beschäftigung mit Alban Berg fort. Sein Wozzeck, 1925 uraufgeführt, ist für das Musiktheater des 20. Jahrhunderts genau so bedeutend wie Büchners Text für die Literaturgeschichte. Im Gegensatz zur Bearbeitung von Wedekinds zwei Dramen, die er zur Lulu vereinte, vertonte Berg hier jede Zeile des büchnerschen Textes. Er erwies so dem radikalen literarischen Entwurf seine musikalische Reverenz.</p>

Büchners letztes Dramenfragment aus dem Jahr 1837 ist einer der Schlüsseltexte der Moderne und eine erschütternde Charakterstudie: Der Soldat Franz Wozzeck, der mit Marie ein uneheliches Kind hat, leidet unter Wahnvorstellungen und ist Spielball der Mächtigen der Gesellschaft. Als dann noch der attraktive Tambourmajor die über die ausweglose Lage mehr und mehr verzweifelnde Marie verführt, kommt es zur Katastrophe.
Drei Jahre nach der erfolgreichen Lulu-Produktion setzt das Theater Augsburg seine Beschäftigung mit Alban Berg fort. Sein Wozzeck, 1925 uraufgeführt, ist für das Musiktheater des 20. Jahrhunderts genau so bedeutend wie Büchners Text für die Literaturgeschichte. Im Gegensatz zur Bearbeitung von Wedekinds zwei Dramen, die er zur Lulu vereinte, vertonte Berg hier jede Zeile des büchnerschen Textes. Er erwies so dem radikalen literarischen Entwurf seine musikalische Reverenz.


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Inhalt


Büchners letztes Dramenfragment aus dem Jahr 1837 ist einer der Schlüsseltexte der Moderne und eine erschütternde Charakterstudie: Der Soldat Franz Wozzeck, der mit Marie ein uneheliches Kind hat, leidet unter Wahnvorstellungen und ist Spielball der Mächtigen der Gesellschaft. Als dann noch der attraktive Tambourmajor die über die ausweglose Lage mehr und mehr verzweifelnde Marie verführt, kommt es zur Katastrophe.

Drei Jahre nach der erfolgreichen Lulu-Produktion setzt das Theater Augsburg seine Beschäftigung mit Alban Berg fort. Sein Wozzeck, 1925 uraufgeführt, ist für das Musiktheater des 20. Jahrhunderts genau so bedeutend wie Büchners Text für die Literaturgeschichte. Im Gegensatz zur Bearbeitung von Wedekinds zwei Dramen, die er zur Lulu vereinte, vertonte Berg hier jede Zeile des büchnerschen Textes. Er erwies so dem radikalen literarischen Entwurf seine musikalische Reverenz.


Besetzung
Musikalische Leitung: Roland Techet
Inszenierung: Ludger Engels
Bühne und Kostüme: Ric Schachtebeck
Licht: Kai Luczak
Einstudierung der Chöre: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Dramaturgie: Juliane Votteler, Marlene Hahn

Wozzeck: Robin Adams
Tambourmajor: Carlos Aguirre
Andres: Christopher Busietta
Hauptmann: Mathias Schulz
Doktor: Vladislav Solodyagin
Erster Handwerksbursch: Eckehard Gerboth
Zweiter Handwerksbursch: Giulio Alvise Caselli
Der Narr: Oliver Scherer
Marie: Sally du Randt
Margret: Kerstin Descher
1. Tenor: Oliver Scherer
Orchester: Augsburger Philharmoniker
Chor: Opernchor des Theater Augsburg, Kinderchor des Theaters Augsburg