Stadttheater Heilbronn
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Stadttheater Heilbronn, Foto: Heilbronn Marketing GmbH
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Rick Kavanian (Foto: Manfred Baumann)
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Berliner Platz 1
74072 Heilbronn
Tel.: 07131 56 30 50
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Spielplan

Das Fest

Thomas Vinterberg/Mogens Rukov
großes Theater
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	Familienpatriarch Helge feiert seinen 60. Geburtstag und lädt Familie, Freunde und Kollegen in sein Landhotel ein. Auch seine erwachsenen Kinder Helene, Christian und Michael mit seiner Frau Mette und den zwei Kindern sind angereist. Angespannt ist die Situation nicht nur wegen der Rivalitäten unter den Geschwistern, sondern auch wegen des erst kurze Zeit zurückliegenden Selbstmordes von Linda, der Zwillingsschwester von Christian. Doch weg mit den unangenehmen Gedanken! Heute soll es ein schöner Tag werden! Schließlich feiert man nicht alle Tage einen runden Geburtstag. Ein wahres Festessen ist vorbereitet. Und Loblieder auf den Jubilar werden gesungen. Auch Helges ältester Sohn Christian hat eine Rede vorbereitet, genauer gesagt, zwei. Der Vater darf wählen: Den grünen oder den gelben Zettel? Helge nimmt den grünen. Eine gute Wahl, findet Christian. Es ist die »Wahrheitsrede«, sagt er. Ihre Überschrift: »Wenn Vater ins Bad wollte.«<br />
	Was zunächst klingt wie eine fröhliche Geschichte aus der Kindheit, ist ein dunkles Geheimnis, das an diesem Abend endlich ans Licht gezerrt wird. Gegen alle Widerstände der Partygäste, die doch nur lustig sein und in keine familiären Abgründe schauen wollen, obwohl einige von ihnen mehr als eine Ahnung von den Ereignissen hatten, lässt Christian nicht locker. Die Verhöhnung durch seinen Vater, die Bitten von Schwester Helene, doch zu schweigen, die Ablenkungsversuche seiner Mutter und selbst die gewalttätigen Anfeindungen seines Bruders können ihn nicht stoppen, bis endlich die ganze Geburtstagsgesellschaft begreift, was an diesen Tagen geschah, »wenn Vater ins Bad wollte«.<br />
	Er wolle zeigen, was die Menschen voreinander verbergen: Geheimnisse, streng gehütet, verdrängt, manchmal mit brutalen Mechanismen unterdrückt, erklärte Thomas Vinterberg. Sein Film »Das Fest«, der erste nach den Dogma-Regeln gedrehte Streifen, eroberte nach seiner Premiere 1998 die Kinoleinwände. Das lag nicht nur an der so schlichten wie schönen Ästhetik des Filmes, sondern auch an der Kraft und Dichte der erzählten Geschichte. Schon kurze Zeit später begann der Stoff als Theaterstück auf vielen Schauspielbühnen Erfolge zu feiern. »Das Fest« – inzwischen so etwas wie ein moderner Klassiker – ist nicht zuletzt ein Fest für Schauspieler.</p>

Familienpatriarch Helge feiert seinen 60. Geburtstag und lädt Familie, Freunde und Kollegen in sein Landhotel ein. Auch seine erwachsenen Kinder Helene, Christian und Michael mit seiner Frau Mette und den zwei Kindern sind angereist. Angespannt ist die Situation nicht nur wegen der Rivalitäten unter den Geschwistern, sondern auch wegen des erst kurze Zeit zurückliegenden Selbstmordes von Linda, der Zwillingsschwester von Christian. Doch weg mit den unangenehmen Gedanken! Heute soll es ein schöner Tag werden! Schließlich feiert man nicht alle Tage einen runden Geburtstag. Ein wahres Festessen ist vorbereitet. Und Loblieder auf den Jubilar werden gesungen. Auch Helges ältester Sohn Christian hat eine Rede vorbereitet, genauer gesagt, zwei. Der Vater darf wählen: Den grünen oder den gelben Zettel? Helge nimmt den grünen. Eine gute Wahl, findet Christian. Es ist die »Wahrheitsrede«, sagt er. Ihre Überschrift: »Wenn Vater ins Bad wollte.«
Was zunächst klingt wie eine fröhliche Geschichte aus der Kindheit, ist ein dunkles Geheimnis, das an diesem Abend endlich ans Licht gezerrt wird. Gegen alle Widerstände der Partygäste, die doch nur lustig sein und in keine familiären Abgründe schauen wollen, obwohl einige von ihnen mehr als eine Ahnung von den Ereignissen hatten, lässt Christian nicht locker. Die Verhöhnung durch seinen Vater, die Bitten von Schwester Helene, doch zu schweigen, die Ablenkungsversuche seiner Mutter und selbst die gewalttätigen Anfeindungen seines Bruders können ihn nicht stoppen, bis endlich die ganze Geburtstagsgesellschaft begreift, was an diesen Tagen geschah, »wenn Vater ins Bad wollte«.
Er wolle zeigen, was die Menschen voreinander verbergen: Geheimnisse, streng gehütet, verdrängt, manchmal mit brutalen Mechanismen unterdrückt, erklärte Thomas Vinterberg. Sein Film »Das Fest«, der erste nach den Dogma-Regeln gedrehte Streifen, eroberte nach seiner Premiere 1998 die Kinoleinwände. Das lag nicht nur an der so schlichten wie schönen Ästhetik des Filmes, sondern auch an der Kraft und Dichte der erzählten Geschichte. Schon kurze Zeit später begann der Stoff als Theaterstück auf vielen Schauspielbühnen Erfolge zu feiern. »Das Fest« – inzwischen so etwas wie ein moderner Klassiker – ist nicht zuletzt ein Fest für Schauspieler.


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Familienpatriarch Helge feiert seinen 60. Geburtstag und lädt Familie, Freunde und Kollegen in sein Landhotel ein. Auch seine erwachsenen Kinder Helene, Christian und Michael mit seiner Frau Mette und den zwei Kindern sind angereist. Angespannt ist die Situation nicht nur wegen der Rivalitäten unter den Geschwistern, sondern auch wegen des erst kurze Zeit zurückliegenden Selbstmordes von Linda, der Zwillingsschwester von Christian. Doch weg mit den unangenehmen Gedanken! Heute soll es ein schöner Tag werden! Schließlich feiert man nicht alle Tage einen runden Geburtstag. Ein wahres Festessen ist vorbereitet. Und Loblieder auf den Jubilar werden gesungen. Auch Helges ältester Sohn Christian hat eine Rede vorbereitet, genauer gesagt, zwei. Der Vater darf wählen: Den grünen oder den gelben Zettel? Helge nimmt den grünen. Eine gute Wahl, findet Christian. Es ist die »Wahrheitsrede«, sagt er. Ihre Überschrift: »Wenn Vater ins Bad wollte.«

Was zunächst klingt wie eine fröhliche Geschichte aus der Kindheit, ist ein dunkles Geheimnis, das an diesem Abend endlich ans Licht gezerrt wird. Gegen alle Widerstände der Partygäste, die doch nur lustig sein und in keine familiären Abgründe schauen wollen, obwohl einige von ihnen mehr als eine Ahnung von den Ereignissen hatten, lässt Christian nicht locker. Die Verhöhnung durch seinen Vater, die Bitten von Schwester Helene, doch zu schweigen, die Ablenkungsversuche seiner Mutter und selbst die gewalttätigen Anfeindungen seines Bruders können ihn nicht stoppen, bis endlich die ganze Geburtstagsgesellschaft begreift, was an diesen Tagen geschah, »wenn Vater ins Bad wollte«.

Er wolle zeigen, was die Menschen voreinander verbergen: Geheimnisse, streng gehütet, verdrängt, manchmal mit brutalen Mechanismen unterdrückt, erklärte Thomas Vinterberg. Sein Film »Das Fest«, der erste nach den Dogma-Regeln gedrehte Streifen, eroberte nach seiner Premiere 1998 die Kinoleinwände. Das lag nicht nur an der so schlichten wie schönen Ästhetik des Filmes, sondern auch an der Kraft und Dichte der erzählten Geschichte. Schon kurze Zeit später begann der Stoff als Theaterstück auf vielen Schauspielbühnen Erfolge zu feiern. »Das Fest« – inzwischen so etwas wie ein moderner Klassiker – ist nicht zuletzt ein Fest für Schauspieler.


Besetzung
Regie: Uta Koschel
Ausstattung: Tom Musch