Stadttheater Bielefeld
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Stadttheater Bielefeld

Axel Hacke (Foto: Thomas Dashuber)
Axel Hacke (Foto: Thomas Dashuber)

Niederwall 27
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 515454
Homepage

Spielplan

Romeo und Julia auf dem Dorfe

Frederick Delius
Stadttheater Bielefeld
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	Musikdrama in sechs Szenen // Nach der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller // Text vom Komponisten<br />
	<br />
	Der Bielefelder Kaufmannsfamilie Delius, die seit Anbeginn ihren Stammsitz in unserer Stadt hat, entstammt ein musischer Sprössling, der lange Zeit im Repertoire der großen Theater vernachlässigt wurde und erst sukzessive seinen Platz im Opernkanon wiedererlangt: Frederick Delius. In dieser Spielzeit erklingt eines seiner Werke an keinem passenderen Ort als dem Bielefelder Stadttheater.<br />
	Romeo liebt Julia, Julia liebt Romeo - so weit, so bekannt, so tragisch. Die berühmte Shakespeare’sche Tragödie adaptierte kein Geringerer als Gottfried Keller in seinem Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla; Frederick Delius erkannte das theatralische Potenzial, dramatisierte die Vorlage und schuf eine Musik, die in höchstem Maße feinsinnig ist, geprägt von den Strömungen der Spätromantik, des Impressionismus und Expressionismus. Delius schickt sein Liebespaar Sali und Vrenchen auf eine Reise, die zwischen den inneren und äußeren Welten der Wahrnehmung changiert, die mal von den düsteren und tristen Ereignissen im hermetischen Soziotop einer dörflichen Gemeinschaft berichtet, mal vom Auf- und Ausbruch und dem burlesken Treiben, das von der Freiheit und der Utopie der Selbstbestimmung erzählt.<br />
	Romeo und Julia auf dem Dorfe zählt zu den wichtigsten Wiederentdeckungen des frühen 20. Jahrhunderts. Ein Musiktheater, das den Zuschauer beinahe hypnotisch in seinen Bann zieht und ihn zum Teil der hier bebilderten Gesellschaft macht.</p>

Musikdrama in sechs Szenen // Nach der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller // Text vom Komponisten

Der Bielefelder Kaufmannsfamilie Delius, die seit Anbeginn ihren Stammsitz in unserer Stadt hat, entstammt ein musischer Sprössling, der lange Zeit im Repertoire der großen Theater vernachlässigt wurde und erst sukzessive seinen Platz im Opernkanon wiedererlangt: Frederick Delius. In dieser Spielzeit erklingt eines seiner Werke an keinem passenderen Ort als dem Bielefelder Stadttheater.
Romeo liebt Julia, Julia liebt Romeo - so weit, so bekannt, so tragisch. Die berühmte Shakespeare’sche Tragödie adaptierte kein Geringerer als Gottfried Keller in seinem Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla; Frederick Delius erkannte das theatralische Potenzial, dramatisierte die Vorlage und schuf eine Musik, die in höchstem Maße feinsinnig ist, geprägt von den Strömungen der Spätromantik, des Impressionismus und Expressionismus. Delius schickt sein Liebespaar Sali und Vrenchen auf eine Reise, die zwischen den inneren und äußeren Welten der Wahrnehmung changiert, die mal von den düsteren und tristen Ereignissen im hermetischen Soziotop einer dörflichen Gemeinschaft berichtet, mal vom Auf- und Ausbruch und dem burlesken Treiben, das von der Freiheit und der Utopie der Selbstbestimmung erzählt.
Romeo und Julia auf dem Dorfe zählt zu den wichtigsten Wiederentdeckungen des frühen 20. Jahrhunderts. Ein Musiktheater, das den Zuschauer beinahe hypnotisch in seinen Bann zieht und ihn zum Teil der hier bebilderten Gesellschaft macht.


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Musikdrama in sechs Szenen // Nach der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller // Text vom Komponisten



Der Bielefelder Kaufmannsfamilie Delius, die seit Anbeginn ihren Stammsitz in unserer Stadt hat, entstammt ein musischer Sprössling, der lange Zeit im Repertoire der großen Theater vernachlässigt wurde und erst sukzessive seinen Platz im Opernkanon wiedererlangt: Frederick Delius. In dieser Spielzeit erklingt eines seiner Werke an keinem passenderen Ort als dem Bielefelder Stadttheater.

Romeo liebt Julia, Julia liebt Romeo - so weit, so bekannt, so tragisch. Die berühmte Shakespeare’sche Tragödie adaptierte kein Geringerer als Gottfried Keller in seinem Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla; Frederick Delius erkannte das theatralische Potenzial, dramatisierte die Vorlage und schuf eine Musik, die in höchstem Maße feinsinnig ist, geprägt von den Strömungen der Spätromantik, des Impressionismus und Expressionismus. Delius schickt sein Liebespaar Sali und Vrenchen auf eine Reise, die zwischen den inneren und äußeren Welten der Wahrnehmung changiert, die mal von den düsteren und tristen Ereignissen im hermetischen Soziotop einer dörflichen Gemeinschaft berichtet, mal vom Auf- und Ausbruch und dem burlesken Treiben, das von der Freiheit und der Utopie der Selbstbestimmung erzählt.

Romeo und Julia auf dem Dorfe zählt zu den wichtigsten Wiederentdeckungen des frühen 20. Jahrhunderts. Ein Musiktheater, das den Zuschauer beinahe hypnotisch in seinen Bann zieht und ihn zum Teil der hier bebilderten Gesellschaft macht.


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