Staatstheater Mainz (Foto: Andreas Etter)
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Staatstheater Mainz

Die Nibelungen, Foto: Bettina Müller
Die Nibelungen, Foto: Bettina Müller

Gutenbergplatz 7
55116 Mainz
Tel.: 06131 2851 222
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Spielplan

Perelà

Pascal Dusapin
Staatstheater Mainz
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	Am Anfang und am Ende ist die Bühne leer. Denn Perelà ist aus Rauch gemacht, tritt materialisiert in die Welt des Hofstaats von König Torlindao ein und wird ob seiner geheimnisvollen Leichtigkeit verehrt. Er erhält den ­Auftrag, ein Gesetzbuch auszu­arbeiten. Als sich einer seiner ­Anhänger selbst in Rauch verwandeln will, schlägt die Stimmung um: Perelà wird angeklagt und verurteilt. Doch Luft lässt sich nicht fassen, und so verflüchtigt sich der ‚Mann aus Rauch‘ wieder.<br />
	Der französische Komponist Pascal Dusapin (*1955) wählte für seine vierte Oper einen futuristischen Roman, den der italienische Dichter Aldo Palazzeschi 1911 unter dem Titel Il codice di Perelà veröffentlichte. Der Rauchmann ist die zentrale Figur in dieser radikalen und burlesken Parabel, in der es um nichts ­weniger geht als um die Auflösung von Eindeutigkeit zugunsten der Beweglichkeit des Denkens. ­Dusapin greift die ironische Wort­leichtigkeit kompositorisch mit atmosphärischen Klang­räumen und oszillierenden Farben auf, in die das ‚Irdische‘ mit ­grellen und grotesken Tönen hineinregiert.</p>

Am Anfang und am Ende ist die Bühne leer. Denn Perelà ist aus Rauch gemacht, tritt materialisiert in die Welt des Hofstaats von König Torlindao ein und wird ob seiner geheimnisvollen Leichtigkeit verehrt. Er erhält den ­Auftrag, ein Gesetzbuch auszu­arbeiten. Als sich einer seiner ­Anhänger selbst in Rauch verwandeln will, schlägt die Stimmung um: Perelà wird angeklagt und verurteilt. Doch Luft lässt sich nicht fassen, und so verflüchtigt sich der ‚Mann aus Rauch‘ wieder.
Der französische Komponist Pascal Dusapin (*1955) wählte für seine vierte Oper einen futuristischen Roman, den der italienische Dichter Aldo Palazzeschi 1911 unter dem Titel Il codice di Perelà veröffentlichte. Der Rauchmann ist die zentrale Figur in dieser radikalen und burlesken Parabel, in der es um nichts ­weniger geht als um die Auflösung von Eindeutigkeit zugunsten der Beweglichkeit des Denkens. ­Dusapin greift die ironische Wort­leichtigkeit kompositorisch mit atmosphärischen Klang­räumen und oszillierenden Farben auf, in die das ‚Irdische‘ mit ­grellen und grotesken Tönen hineinregiert.

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Inhalt


Am Anfang und am Ende ist die Bühne leer. Denn Perelà ist aus Rauch gemacht, tritt materialisiert in die Welt des Hofstaats von König Torlindao ein und wird ob seiner geheimnisvollen Leichtigkeit verehrt. Er erhält den ­Auftrag, ein Gesetzbuch auszu­arbeiten. Als sich einer seiner ­Anhänger selbst in Rauch verwandeln will, schlägt die Stimmung um: Perelà wird angeklagt und verurteilt. Doch Luft lässt sich nicht fassen, und so verflüchtigt sich der ‚Mann aus Rauch‘ wieder.

Der französische Komponist Pascal Dusapin (*1955) wählte für seine vierte Oper einen futuristischen Roman, den der italienische Dichter Aldo Palazzeschi 1911 unter dem Titel Il codice di Perelà veröffentlichte. Der Rauchmann ist die zentrale Figur in dieser radikalen und burlesken Parabel, in der es um nichts ­weniger geht als um die Auflösung von Eindeutigkeit zugunsten der Beweglichkeit des Denkens. ­Dusapin greift die ironische Wort­leichtigkeit kompositorisch mit atmosphärischen Klang­räumen und oszillierenden Farben auf, in die das ‚Irdische‘ mit ­grellen und grotesken Tönen hineinregiert.


Besetzung
Aufführungsdauer: 2 Stunden 30 Minuten - Eine Pause

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Inszenierung: Lydia Steier
Bühne: Flurin Borg Madsen
Kostüme: Gianluca Falaschi
Licht: Alexander Dölling
Dramaturgie: Ina Karr
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

Perelà: Peter Tantsits
Eine arme Alte: Katja Ladentin
Zeremonienmeister/Minister: Peter Felix Bauer
Diener: Ks. Hans-Otto Weiß
Bankier Rodella: Heikki Kilpeläinen
Philosoph Pilone: Georg Lickleder
Erzbischof: Alin Deleanu*
Alloro: Brett Carter
Marquise Oliva di Bellonda: Geneviève King
Königin/Alloros Tochter: Marie-Christine Haase
Papagei: Ks. Jürgen Rust
Mann aus dem Volk: Hans-Helge Gerlik
Gerichtspräsident: Stefan Bootz