Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
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Hänsel und Gretel, Foto: N. Klinger
Hänsel und Gretel, Foto: N. Klinger

Friedrichsplatz 15
34117 Kassel
Tel.: 0561 10 940
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Spielplan

Turandot

Giacomo Puccini
Opernhaus
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	Die Geschichte spielt im alten China. Eisig ist der Wind, der durchs Land weht, eisig die Stimmung in der Hauptstadt Peking, eisig kalt auch die unnahbare Prinzessin Turandot. Weil einst, in trüben Vorzeiten, ihrer Urahnin Lou-Ling schändliches Unrecht angetan wurde, hat es sich die Tochter des Kaisers zur lebenslangen Aufgabe erkoren, jeden Mann, der um sie wirbt, gnadenlos töten zu lassen. Drei Rätsel sind es, an denen die Freier aus aller Welt zugrunde gehen; zuletzt der Prinz aus Persien. Während sein geköpftes Haupt, begleitet vom hysterischen Jubel der Menge, in den Staub rollt, naht ein Fremder, der vorgibt, er werde nicht als Opfer enden, sondern Turandot erobern. Was diese nicht weiß: Es ist Calaf, der Sohn des Timur, ein Prinz nicht nur von Rang, sondern mit edlem Herzen. Nichts und niemand kann ihn von seinem Liebesplan abhalten, weder die drei Minister Ping, Pang und Pong noch sein Vater, der König der Tartaren, und dessen Sklavin Liù. Siegesgewiss begibt sich Calaf in den vermeintlich todbringenden Ring - und gewinnt das Herz der Prinzessin.<br />
	Wie eine Tragödie von geradezu antikem Zuschnitt mutet Giacomo Puccinis lyrisches Drama TURANDOT auf ein Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni an. Zugleich ist es ein Torso: Puccini starb, während er noch nach einer (glücklichen) Conclusio suchte. Das finale Duett zwischen Turandot und Calaf sowie der Schlusschor liegen nur in Skizzen vor. Gespielt wird meist die vom Komponisten Franco Alfano vollendete Version, die deutlich apotheotische Züge trägt. In der Neuproduktion des Staatstheaters Kassel erklingt die Fassung mit dem Ende von Luciano Berio, die das Drama lyrisch ausklingen lässt - und damit die Gewissensfrage stellt, ob eine Liebe glücklich sein kann, die nicht in beiderseitigem Einvernehmen beschlossen wurde.</p>

Die Geschichte spielt im alten China. Eisig ist der Wind, der durchs Land weht, eisig die Stimmung in der Hauptstadt Peking, eisig kalt auch die unnahbare Prinzessin Turandot. Weil einst, in trüben Vorzeiten, ihrer Urahnin Lou-Ling schändliches Unrecht angetan wurde, hat es sich die Tochter des Kaisers zur lebenslangen Aufgabe erkoren, jeden Mann, der um sie wirbt, gnadenlos töten zu lassen. Drei Rätsel sind es, an denen die Freier aus aller Welt zugrunde gehen; zuletzt der Prinz aus Persien. Während sein geköpftes Haupt, begleitet vom hysterischen Jubel der Menge, in den Staub rollt, naht ein Fremder, der vorgibt, er werde nicht als Opfer enden, sondern Turandot erobern. Was diese nicht weiß: Es ist Calaf, der Sohn des Timur, ein Prinz nicht nur von Rang, sondern mit edlem Herzen. Nichts und niemand kann ihn von seinem Liebesplan abhalten, weder die drei Minister Ping, Pang und Pong noch sein Vater, der König der Tartaren, und dessen Sklavin Liù. Siegesgewiss begibt sich Calaf in den vermeintlich todbringenden Ring - und gewinnt das Herz der Prinzessin.
Wie eine Tragödie von geradezu antikem Zuschnitt mutet Giacomo Puccinis lyrisches Drama TURANDOT auf ein Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni an. Zugleich ist es ein Torso: Puccini starb, während er noch nach einer (glücklichen) Conclusio suchte. Das finale Duett zwischen Turandot und Calaf sowie der Schlusschor liegen nur in Skizzen vor. Gespielt wird meist die vom Komponisten Franco Alfano vollendete Version, die deutlich apotheotische Züge trägt. In der Neuproduktion des Staatstheaters Kassel erklingt die Fassung mit dem Ende von Luciano Berio, die das Drama lyrisch ausklingen lässt - und damit die Gewissensfrage stellt, ob eine Liebe glücklich sein kann, die nicht in beiderseitigem Einvernehmen beschlossen wurde.


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Die Geschichte spielt im alten China. Eisig ist der Wind, der durchs Land weht, eisig die Stimmung in der Hauptstadt Peking, eisig kalt auch die unnahbare Prinzessin Turandot. Weil einst, in trüben Vorzeiten, ihrer Urahnin Lou-Ling schändliches Unrecht angetan wurde, hat es sich die Tochter des Kaisers zur lebenslangen Aufgabe erkoren, jeden Mann, der um sie wirbt, gnadenlos töten zu lassen. Drei Rätsel sind es, an denen die Freier aus aller Welt zugrunde gehen; zuletzt der Prinz aus Persien. Während sein geköpftes Haupt, begleitet vom hysterischen Jubel der Menge, in den Staub rollt, naht ein Fremder, der vorgibt, er werde nicht als Opfer enden, sondern Turandot erobern. Was diese nicht weiß: Es ist Calaf, der Sohn des Timur, ein Prinz nicht nur von Rang, sondern mit edlem Herzen. Nichts und niemand kann ihn von seinem Liebesplan abhalten, weder die drei Minister Ping, Pang und Pong noch sein Vater, der König der Tartaren, und dessen Sklavin Liù. Siegesgewiss begibt sich Calaf in den vermeintlich todbringenden Ring - und gewinnt das Herz der Prinzessin.

Wie eine Tragödie von geradezu antikem Zuschnitt mutet Giacomo Puccinis lyrisches Drama TURANDOT auf ein Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni an. Zugleich ist es ein Torso: Puccini starb, während er noch nach einer (glücklichen) Conclusio suchte. Das finale Duett zwischen Turandot und Calaf sowie der Schlusschor liegen nur in Skizzen vor. Gespielt wird meist die vom Komponisten Franco Alfano vollendete Version, die deutlich apotheotische Züge trägt. In der Neuproduktion des Staatstheaters Kassel erklingt die Fassung mit dem Ende von Luciano Berio, die das Drama lyrisch ausklingen lässt - und damit die Gewissensfrage stellt, ob eine Liebe glücklich sein kann, die nicht in beiderseitigem Einvernehmen beschlossen wurde.


Besetzung
Musikalische Leitung: Patrik Ringborg / Alexander Hannemann
Inszenierung: Markus Dietz
Bühne: Ines Nadler
Kostüme: Henrike Bromber
Dramaturgie: Jürgen Otten
Licht: Albert Geisel
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti
Choreinstudierung CANTAMUS: Maria Radzikhovskiy

Turandot, eine chinesische Prinzessin: Kelly Cae Hogan
Altoum, Kaiser von China: N.N.
Timur, entthronter König der Tartaren: Yorck Felix Speer / Hee Saup Yoon
Kalaf, sein Sohn: Johannes An / Hector Sandoval
Liù, eine junge Sklavin: Hulkar Sabirova / Ani Yorentz
Ping, Kanzler: Espen Fegran
Pang, Marschall: Tobias Hächler
Pong, Küchenmeister: Paulo Paolillo
Ein Mandarin: Marian Pop
Prinz | Henker: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Kinder: CANTAMUS