Saarlndisches Staatstheater Saarbrcken, Foto: Josef Scherer
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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, Foto: Josef Scherer
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, Foto: Josef Scherer

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66111 Saarbrücken
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Spielplan

Der Blade Runner

nach Motiven von Ph.K. Dick u. R. Scott
sparte 4
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	Es war 1982, als ein ganz und gar unwahrscheinlicher Film - unter krautigen Bedingungen produziert, im Rohschnitt schon vom Studio entstellt, von Kritikern mit Häme bedacht, bedingt erfolgreich - für alle Folgezeiten das Genre der dystopischen Science Fiction verändern sollte: Der Blade Runner. Der Titel der literarischen Vorlage hieß »Träumen Androiden von elektrischen Schafen?«. Viel schöner, aber leider unverkäuflich. Es ist ein unfassbar detailversessener, philosophischer Krimi noir, der nicht nur das kapitalistische Einverständnis zu Ende denkt, nicht nur den Einzelnen und seine ihn umgebende Gesellschaft an den Abgrund führt, sondern darüber hinaus ganz frech fragt, was denn so einen Menschen dazu macht: zum Menschen.<br />
	Es ist eine schöne Tradition der sparte4, sich Stoffe anzueignen, die viel zu groß sind für die kleine Etage in der Eisenbahnstraße. Klaus Gehre ist ein Spezialist darin. Er kombinierte Heiner Müller mit dem Terminator. Er ließ ganze Haas/Brenner-Romane spielen/filmen/erzählen/puppenspielen. Er brachte den »Fluch der Karibik« und »Bonnie & Clyde« ins Theater …</p>

Es war 1982, als ein ganz und gar unwahrscheinlicher Film - unter krautigen Bedingungen produziert, im Rohschnitt schon vom Studio entstellt, von Kritikern mit Häme bedacht, bedingt erfolgreich - für alle Folgezeiten das Genre der dystopischen Science Fiction verändern sollte: Der Blade Runner. Der Titel der literarischen Vorlage hieß »Träumen Androiden von elektrischen Schafen?«. Viel schöner, aber leider unverkäuflich. Es ist ein unfassbar detailversessener, philosophischer Krimi noir, der nicht nur das kapitalistische Einverständnis zu Ende denkt, nicht nur den Einzelnen und seine ihn umgebende Gesellschaft an den Abgrund führt, sondern darüber hinaus ganz frech fragt, was denn so einen Menschen dazu macht: zum Menschen.
Es ist eine schöne Tradition der sparte4, sich Stoffe anzueignen, die viel zu groß sind für die kleine Etage in der Eisenbahnstraße. Klaus Gehre ist ein Spezialist darin. Er kombinierte Heiner Müller mit dem Terminator. Er ließ ganze Haas/Brenner-Romane spielen/filmen/erzählen/puppenspielen. Er brachte den »Fluch der Karibik« und »Bonnie & Clyde« ins Theater …


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Inhalt


Es war 1982, als ein ganz und gar unwahrscheinlicher Film - unter krautigen Bedingungen produziert, im Rohschnitt schon vom Studio entstellt, von Kritikern mit Häme bedacht, bedingt erfolgreich - für alle Folgezeiten das Genre der dystopischen Science Fiction verändern sollte: Der Blade Runner. Der Titel der literarischen Vorlage hieß »Träumen Androiden von elektrischen Schafen?«. Viel schöner, aber leider unverkäuflich. Es ist ein unfassbar detailversessener, philosophischer Krimi noir, der nicht nur das kapitalistische Einverständnis zu Ende denkt, nicht nur den Einzelnen und seine ihn umgebende Gesellschaft an den Abgrund führt, sondern darüber hinaus ganz frech fragt, was denn so einen Menschen dazu macht: zum Menschen.

Es ist eine schöne Tradition der sparte4, sich Stoffe anzueignen, die viel zu groß sind für die kleine Etage in der Eisenbahnstraße. Klaus Gehre ist ein Spezialist darin. Er kombinierte Heiner Müller mit dem Terminator. Er ließ ganze Haas/Brenner-Romane spielen/filmen/erzählen/puppenspielen. Er brachte den »Fluch der Karibik« und »Bonnie & Clyde« ins Theater …


Besetzung
Recht frei nach literarischen und filmischen Motiven von Phillip K. Dick und Ridley Scott

Inszenierung & Ausstattung: Klaus Gehre