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Rheinisches Landestheater Neuss

Robert Griess (Foto: Jochen Manz)
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Oberstr. 95
41460 Neuss
Tel.: 02131 26990
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Spielplan

Zur schönen Aussicht

Ödön von Horváth
Rheinisches Landestheater Neuss
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	Das Stück spielt in einem heruntergekommenen Hotel, das kurz vor dem Bankrott steht. Hier sind mehrere Herren mit zweifelhafter Vergangenheit als Personal untergekommen: Der gescheiterte Schauspieler Strasser hat das Hotel „Zur schönen Aussicht“ gekauft und seine Freunde, den korrupten Max und den vorbestraften Karl, als Kellner und Chauffeur angestellt. Baronin Freifrau von Stetten ist der letzte zahlende Dauergast. Sie nutzt sämtliche bizarren Dienstleistungen des Hotelpersonals zu ihrem Vergnügen. Ihr Motto: „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu“ beschreibt stellvertretend die zwischen Wahn und Wirklichkeit oszillierenden Charaktere.<br />
	In dieser Situation taucht Christine auf, die bereits im vorherigen Sommer die Geliebte des Hoteldirektors Strasser gewesen ist, von ihm ein Kind bekommen und in vielen Briefen um Hilfe und Unterhalt gebeten hat. Der Hoteldirektor, die Gäste und das Personal behandeln sie als arme Bittstellerin völlig herablassend und lassen sie erst einmal auflaufen. Zusammen hecken sie einen Plan aus, um Strasser von seiner Unerhaltspflicht zu befreien, indem alle Männer nacheinander behaupten, auch sie hätten mit Christine angebändelt. Doch die junge Frau macht dieser feinen Gesellschaft eine überraschende Offenbarung und einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.<br />
	Die verschiedenen Facetten von Gier nach Geld und Liebe driften ins Skurrile und hochgradig Komödiantische. Und ist in diesem Text Horváths etwa auch eine Parabel auf unser angekratztes Hotel „Europa“ zu entdecken?</p>

Das Stück spielt in einem heruntergekommenen Hotel, das kurz vor dem Bankrott steht. Hier sind mehrere Herren mit zweifelhafter Vergangenheit als Personal untergekommen: Der gescheiterte Schauspieler Strasser hat das Hotel „Zur schönen Aussicht“ gekauft und seine Freunde, den korrupten Max und den vorbestraften Karl, als Kellner und Chauffeur angestellt. Baronin Freifrau von Stetten ist der letzte zahlende Dauergast. Sie nutzt sämtliche bizarren Dienstleistungen des Hotelpersonals zu ihrem Vergnügen. Ihr Motto: „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu“ beschreibt stellvertretend die zwischen Wahn und Wirklichkeit oszillierenden Charaktere.
In dieser Situation taucht Christine auf, die bereits im vorherigen Sommer die Geliebte des Hoteldirektors Strasser gewesen ist, von ihm ein Kind bekommen und in vielen Briefen um Hilfe und Unterhalt gebeten hat. Der Hoteldirektor, die Gäste und das Personal behandeln sie als arme Bittstellerin völlig herablassend und lassen sie erst einmal auflaufen. Zusammen hecken sie einen Plan aus, um Strasser von seiner Unerhaltspflicht zu befreien, indem alle Männer nacheinander behaupten, auch sie hätten mit Christine angebändelt. Doch die junge Frau macht dieser feinen Gesellschaft eine überraschende Offenbarung und einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.
Die verschiedenen Facetten von Gier nach Geld und Liebe driften ins Skurrile und hochgradig Komödiantische. Und ist in diesem Text Horváths etwa auch eine Parabel auf unser angekratztes Hotel „Europa“ zu entdecken?


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Inhalt


Das Stück spielt in einem heruntergekommenen Hotel, das kurz vor dem Bankrott steht. Hier sind mehrere Herren mit zweifelhafter Vergangenheit als Personal untergekommen: Der gescheiterte Schauspieler Strasser hat das Hotel „Zur schönen Aussicht“ gekauft und seine Freunde, den korrupten Max und den vorbestraften Karl, als Kellner und Chauffeur angestellt. Baronin Freifrau von Stetten ist der letzte zahlende Dauergast. Sie nutzt sämtliche bizarren Dienstleistungen des Hotelpersonals zu ihrem Vergnügen. Ihr Motto: „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu“ beschreibt stellvertretend die zwischen Wahn und Wirklichkeit oszillierenden Charaktere.

In dieser Situation taucht Christine auf, die bereits im vorherigen Sommer die Geliebte des Hoteldirektors Strasser gewesen ist, von ihm ein Kind bekommen und in vielen Briefen um Hilfe und Unterhalt gebeten hat. Der Hoteldirektor, die Gäste und das Personal behandeln sie als arme Bittstellerin völlig herablassend und lassen sie erst einmal auflaufen. Zusammen hecken sie einen Plan aus, um Strasser von seiner Unerhaltspflicht zu befreien, indem alle Männer nacheinander behaupten, auch sie hätten mit Christine angebändelt. Doch die junge Frau macht dieser feinen Gesellschaft eine überraschende Offenbarung und einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.

Die verschiedenen Facetten von Gier nach Geld und Liebe driften ins Skurrile und hochgradig Komödiantische. Und ist in diesem Text Horváths etwa auch eine Parabel auf unser angekratztes Hotel „Europa“ zu entdecken?


Besetzung
Autor: Ödön von Horváth
Regie: Bettina Jahnke
Bühne/Kostüme: Ivonne Theodora Storm