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Arabella

Richard Strauss
Oper am Dom
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	Eine Welt der Bankrotteure und Spekulanten, im Wien der k.u.k.-Monarchie: ARABELLAS Vater, der RITTMEISTER A. D. GRAF WALDNER, ist hoch verschuldet. ARABELLA soll so lukrativ wie möglich unter die Haube gebracht werden. Man logiert im Hotel und versucht, die eigene desolate Situation so gut zu überspielen, wie es eben geht. Es ist eine Welt der Hochstapelei und des schönen Scheins, in der es feste Überzeugungen und ehrliche Gefühle schwer haben. Dass es für ARABELLA mit dem reichen Gutsbesitzer MANDRYKA aus Kroatien und f ür ihre Schwester ZDENKA mit dem Jägeroffizier MATTEO zu einer glücklichen Wendung kommt, ist nur möglich, weil sich Charakter und Herzensgröße im allgemeinen Wechselkurs des »quid pro quo« als die härteste Währung behaupten.<br />
	1933 in Dresden uraufgeführt, handelt es sich bei »ARABELLA« um die letzte Zusammenarbeit des berühmten schöpferischen Duos Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal – letzterer starb bereits 1929. Dem Werk, in einer Zeit massiver politischer Umwälzungen entstanden, wurde – mit seiner operettennahen Handlung und schwelgerischen Klangwelt – immer wieder der Vorwurf des Anachronistischen und Orchideenhaften angeheftet. Vor dem heutigen Panorama turbokapitalistischer Risiko-Investments und medial verordneter Voyeurismus-Shows bietet sich eine Neubewertung aus verändertem Blickwinkel an.<br />
	Stefan Soltesz, mit der musikalischen Welt des Richard Strauss so vertraut wie kaum ein Zweiter, leitet die Neuproduktion. Das franko-kanadische Regieduo Renaud Doucet und André Barbe er warb sich allerorten durch seine ästhetisch sorgf ältig konzipierten Interpretationen großes Renommée. Die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson, an der Oper Köln u. a. als »Figaro«-Gräfin in glänzender Erinnerung, debütiert in dieser musikalischen Traumpartie. Als MANDRYKAist der ungarische Bassbariton Levente Molnár erstmals in Köln zu hören.</p>

Eine Welt der Bankrotteure und Spekulanten, im Wien der k.u.k.-Monarchie: ARABELLAS Vater, der RITTMEISTER A. D. GRAF WALDNER, ist hoch verschuldet. ARABELLA soll so lukrativ wie möglich unter die Haube gebracht werden. Man logiert im Hotel und versucht, die eigene desolate Situation so gut zu überspielen, wie es eben geht. Es ist eine Welt der Hochstapelei und des schönen Scheins, in der es feste Überzeugungen und ehrliche Gefühle schwer haben. Dass es für ARABELLA mit dem reichen Gutsbesitzer MANDRYKA aus Kroatien und f ür ihre Schwester ZDENKA mit dem Jägeroffizier MATTEO zu einer glücklichen Wendung kommt, ist nur möglich, weil sich Charakter und Herzensgröße im allgemeinen Wechselkurs des »quid pro quo« als die härteste Währung behaupten.
1933 in Dresden uraufgeführt, handelt es sich bei »ARABELLA« um die letzte Zusammenarbeit des berühmten schöpferischen Duos Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal – letzterer starb bereits 1929. Dem Werk, in einer Zeit massiver politischer Umwälzungen entstanden, wurde – mit seiner operettennahen Handlung und schwelgerischen Klangwelt – immer wieder der Vorwurf des Anachronistischen und Orchideenhaften angeheftet. Vor dem heutigen Panorama turbokapitalistischer Risiko-Investments und medial verordneter Voyeurismus-Shows bietet sich eine Neubewertung aus verändertem Blickwinkel an.
Stefan Soltesz, mit der musikalischen Welt des Richard Strauss so vertraut wie kaum ein Zweiter, leitet die Neuproduktion. Das franko-kanadische Regieduo Renaud Doucet und André Barbe er warb sich allerorten durch seine ästhetisch sorgf ältig konzipierten Interpretationen großes Renommée. Die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson, an der Oper Köln u. a. als »Figaro«-Gräfin in glänzender Erinnerung, debütiert in dieser musikalischen Traumpartie. Als MANDRYKAist der ungarische Bassbariton Levente Molnár erstmals in Köln zu hören.


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Eine Welt der Bankrotteure und Spekulanten, im Wien der k.u.k.-Monarchie: ARABELLAS Vater, der RITTMEISTER A. D. GRAF WALDNER, ist hoch verschuldet. ARABELLA soll so lukrativ wie möglich unter die Haube gebracht werden. Man logiert im Hotel und versucht, die eigene desolate Situation so gut zu überspielen, wie es eben geht. Es ist eine Welt der Hochstapelei und des schönen Scheins, in der es feste Überzeugungen und ehrliche Gefühle schwer haben. Dass es für ARABELLA mit dem reichen Gutsbesitzer MANDRYKA aus Kroatien und f ür ihre Schwester ZDENKA mit dem Jägeroffizier MATTEO zu einer glücklichen Wendung kommt, ist nur möglich, weil sich Charakter und Herzensgröße im allgemeinen Wechselkurs des »quid pro quo« als die härteste Währung behaupten.

1933 in Dresden uraufgeführt, handelt es sich bei »ARABELLA« um die letzte Zusammenarbeit des berühmten schöpferischen Duos Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal – letzterer starb bereits 1929. Dem Werk, in einer Zeit massiver politischer Umwälzungen entstanden, wurde – mit seiner operettennahen Handlung und schwelgerischen Klangwelt – immer wieder der Vorwurf des Anachronistischen und Orchideenhaften angeheftet. Vor dem heutigen Panorama turbokapitalistischer Risiko-Investments und medial verordneter Voyeurismus-Shows bietet sich eine Neubewertung aus verändertem Blickwinkel an.

Stefan Soltesz, mit der musikalischen Welt des Richard Strauss so vertraut wie kaum ein Zweiter, leitet die Neuproduktion. Das franko-kanadische Regieduo Renaud Doucet und André Barbe er warb sich allerorten durch seine ästhetisch sorgf ältig konzipierten Interpretationen großes Renommée. Die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson, an der Oper Köln u. a. als »Figaro«-Gräfin in glänzender Erinnerung, debütiert in dieser musikalischen Traumpartie. Als MANDRYKAist der ungarische Bassbariton Levente Molnár erstmals in Köln zu hören.


Besetzung
Musikalische Leitung: Stefan Soltesz
Inszenierung: Renaud Doucet
Bühne & Kostüme: André Barbe
Chor: Andrew Ollivant
Dramaturgie: Georg Kehren

Graf Waldner: Bjarni Thor Kristinsson
Adelaide, seine Frau: Dalia Schaechter
Arabella: Maria Bengtsson
Zdenka: Anna Palimina
Mandryka: Levente Molnár
Matteo: Ladislav Elgr
Graf Elemer: Jeongki Cho
Graf Dominik: Wolfgang Schwaiger
Graf Lamoral: Lucas Singer
Die Fiaker-Milli: Beate Ritter
Eine Kartenaufschlägerin: Katrin Wundsam
Ein Zimmerkellner: Keith Stonum

Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln