Opernhaus Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel
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Opernhaus Düsseldorf

Opernhaus Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel
Opernhaus Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel
Rigoletto, Foto: Thilo Beu
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40213 Düsseldorf
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L'elisir d'amore

Gaetano Donizetti
Opernhaus Düsseldorf
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	Als ein Komponist die geplante Oper nicht abliefern konnte, befand sich das Mailänder Teatro della Canobbiana in Schwierigkeiten und man bat Gaetano Donizetti (1797–1848), eine ältere Partitur zu überarbeiten. Doch dieser antwortete: „Sie werden sehen, dass ich genug Energie habe, Ihnen eine funkelnagelneue Oper in vierzehn Tagen zu liefern! Ich gebe Ihnen mein Wort.“ Gemeinsam mit seinem Librettisten Felice Romani gelang ihm dieses Kunststück und „L’elisir d’amore“ wurde bei seiner Uraufführung am 12. Mai 1832 einer der größten Erfolge in Donizettis Karriere. Bis heute hat seine „Opera comica“ eine ungebrochene Aufführungstradition in allen wichtigen Opernhäusern der Welt und wird vom Publikum geliebt.<br />
	Der junge Nemorino ist seit langem in Adina verliebt, die jedoch unerreichbar scheint. Als die Gefahr droht, dass sie den eitlen Offizier Belcore heiraten könnte, gibt Nemorino sein ganzes Vermögen für einen angeblichen Liebestrank des Quacksalbers Dulcamara aus, der ihm endlich den ersehnten Erfolg bringen soll. Nach zahlreichen Verwirrungen, die mitunter an Shakespeares „Sommernachtstraum“ erinnern, findet das Paar schließlich tatsächlich zusammen, der arme Nemorino kommt wieder zu Geld – und niemand hat gemerkt, dass in der Flasche mit dem Liebestrank lediglich billiger Wein war.<br />
	„Regisseur Joan Anton Rechi hat Gaetano Donizettis ‚L’elisir d’amore‘ als erstaunlich vielschichtiges Meisterwerk enttarnt, er paarte Frohsinn mit Nachdenklichkeit und ließ den Bühnenbildner Alfons Flores hinreißende Bilder erfinden. Alles spielt unter einem funkelnden und blinkenden Himmel aus Tausenden von Partygläsern, die kopfüber vom Schnürboden hängen und dort schillernde Symbolfreude abstrahlen: Sie sind Glöckchen, Tränen, Champagnerpokale, sie kristallisieren Licht, brechen es und lassen es milchig verschwimmen. Es gibt gigantischen Beifall für eine sehr, sehr schöne Produktion.“ So schilderte Wolfram Goertz in der Rheinischen Post seinen Eindruck der Düsseldorfer Premiere von „L’elisir d’amore“. Am 17. Oktober 2015 feierte die umjubelte Inszenierung von Joan Anton Rechi auch im Theater Duisburg Premiere.</p>

Als ein Komponist die geplante Oper nicht abliefern konnte, befand sich das Mailänder Teatro della Canobbiana in Schwierigkeiten und man bat Gaetano Donizetti (1797–1848), eine ältere Partitur zu überarbeiten. Doch dieser antwortete: „Sie werden sehen, dass ich genug Energie habe, Ihnen eine funkelnagelneue Oper in vierzehn Tagen zu liefern! Ich gebe Ihnen mein Wort.“ Gemeinsam mit seinem Librettisten Felice Romani gelang ihm dieses Kunststück und „L’elisir d’amore“ wurde bei seiner Uraufführung am 12. Mai 1832 einer der größten Erfolge in Donizettis Karriere. Bis heute hat seine „Opera comica“ eine ungebrochene Aufführungstradition in allen wichtigen Opernhäusern der Welt und wird vom Publikum geliebt.
Der junge Nemorino ist seit langem in Adina verliebt, die jedoch unerreichbar scheint. Als die Gefahr droht, dass sie den eitlen Offizier Belcore heiraten könnte, gibt Nemorino sein ganzes Vermögen für einen angeblichen Liebestrank des Quacksalbers Dulcamara aus, der ihm endlich den ersehnten Erfolg bringen soll. Nach zahlreichen Verwirrungen, die mitunter an Shakespeares „Sommernachtstraum“ erinnern, findet das Paar schließlich tatsächlich zusammen, der arme Nemorino kommt wieder zu Geld – und niemand hat gemerkt, dass in der Flasche mit dem Liebestrank lediglich billiger Wein war.
„Regisseur Joan Anton Rechi hat Gaetano Donizettis ‚L’elisir d’amore‘ als erstaunlich vielschichtiges Meisterwerk enttarnt, er paarte Frohsinn mit Nachdenklichkeit und ließ den Bühnenbildner Alfons Flores hinreißende Bilder erfinden. Alles spielt unter einem funkelnden und blinkenden Himmel aus Tausenden von Partygläsern, die kopfüber vom Schnürboden hängen und dort schillernde Symbolfreude abstrahlen: Sie sind Glöckchen, Tränen, Champagnerpokale, sie kristallisieren Licht, brechen es und lassen es milchig verschwimmen. Es gibt gigantischen Beifall für eine sehr, sehr schöne Produktion.“ So schilderte Wolfram Goertz in der Rheinischen Post seinen Eindruck der Düsseldorfer Premiere von „L’elisir d’amore“. Am 17. Oktober 2015 feierte die umjubelte Inszenierung von Joan Anton Rechi auch im Theater Duisburg Premiere.

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Als ein Komponist die geplante Oper nicht abliefern konnte, befand sich das Mailänder Teatro della Canobbiana in Schwierigkeiten und man bat Gaetano Donizetti (1797–1848), eine ältere Partitur zu überarbeiten. Doch dieser antwortete: „Sie werden sehen, dass ich genug Energie habe, Ihnen eine funkelnagelneue Oper in vierzehn Tagen zu liefern! Ich gebe Ihnen mein Wort.“ Gemeinsam mit seinem Librettisten Felice Romani gelang ihm dieses Kunststück und „L’elisir d’amore“ wurde bei seiner Uraufführung am 12. Mai 1832 einer der größten Erfolge in Donizettis Karriere. Bis heute hat seine „Opera comica“ eine ungebrochene Aufführungstradition in allen wichtigen Opernhäusern der Welt und wird vom Publikum geliebt.

Der junge Nemorino ist seit langem in Adina verliebt, die jedoch unerreichbar scheint. Als die Gefahr droht, dass sie den eitlen Offizier Belcore heiraten könnte, gibt Nemorino sein ganzes Vermögen für einen angeblichen Liebestrank des Quacksalbers Dulcamara aus, der ihm endlich den ersehnten Erfolg bringen soll. Nach zahlreichen Verwirrungen, die mitunter an Shakespeares „Sommernachtstraum“ erinnern, findet das Paar schließlich tatsächlich zusammen, der arme Nemorino kommt wieder zu Geld – und niemand hat gemerkt, dass in der Flasche mit dem Liebestrank lediglich billiger Wein war.

„Regisseur Joan Anton Rechi hat Gaetano Donizettis ‚L’elisir d’amore‘ als erstaunlich vielschichtiges Meisterwerk enttarnt, er paarte Frohsinn mit Nachdenklichkeit und ließ den Bühnenbildner Alfons Flores hinreißende Bilder erfinden. Alles spielt unter einem funkelnden und blinkenden Himmel aus Tausenden von Partygläsern, die kopfüber vom Schnürboden hängen und dort schillernde Symbolfreude abstrahlen: Sie sind Glöckchen, Tränen, Champagnerpokale, sie kristallisieren Licht, brechen es und lassen es milchig verschwimmen. Es gibt gigantischen Beifall für eine sehr, sehr schöne Produktion.“ So schilderte Wolfram Goertz in der Rheinischen Post seinen Eindruck der Düsseldorfer Premiere von „L’elisir d’amore“. Am 17. Oktober 2015 feierte die umjubelte Inszenierung von Joan Anton Rechi auch im Theater Duisburg Premiere.


Besetzung
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 14 Jahren

Musikalische Leitung: Alexandre Bloch / David Crescenzi / Antonino Fogliani
Inszenierung: Joan Anton Rechi
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Sebastian Ellrich
Licht: Volker Weinhart
Chorleitung: Christoph Kurig
Dramaturgie: Bernhard F. Loges
Spielleitung: Philipp Westerbarkei

Adina: Luiza Fatyol
Nemorino: Ovidiu Purcel / Georgy Vasiliev
Belcore: Laimonas Pautienius
Dulcamara: Bruno Balmelli / Günes Gürle
Giannetta: Annika Kaschenz

Chor der Deutschen Oper am Rhein
Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker