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Hänsel und Gretel
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Theaterplatz 1
32756 Detmold
Tel.: 05231 974-60
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Spielplan

Salome

Richard Strauss
Landestheater Detmold
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	Salome - die Skandalfrau, die am Hofe Herodes‘ stets bekommt, was sie will, und doch ein unstillbares Begehren nach immer mehr verspürt, ist eine Bühnenfigur der Extreme: Aufgewachsen an einem völlig degenerierten Hof, schreckt sie in ihrer Maß- und Hemmungslosigkeit vor nichts zurück, sodass sie, als der gefangene Prophet Jochanaan ihre Avancen und Verführungskunst zurückweist, dessen Tod einfordert und sich den Kopf des Mannes auf einem Silberteller bringen lässt. All dies nur für einen Kuss: „Es war ein bitterer Geschmack auf deinen Lippen. Hat es nach Blut geschmeckt? Nein! Doch es schmeckte vielleicht nach Liebe ...“ Die unbedingte Obsession, das Abgründige und Düstere an Oscar Wildes „Salome“ fesselte Richard Strauss vom ersten Moment an. Er komponierte eine rauschhafte Musik, die Wollust und Askese, die psychologische Tiefe der Figuren und die beiden Pole dieser Oper – Liebe und Tod – in Klang erfasst.</p>

Salome - die Skandalfrau, die am Hofe Herodes‘ stets bekommt, was sie will, und doch ein unstillbares Begehren nach immer mehr verspürt, ist eine Bühnenfigur der Extreme: Aufgewachsen an einem völlig degenerierten Hof, schreckt sie in ihrer Maß- und Hemmungslosigkeit vor nichts zurück, sodass sie, als der gefangene Prophet Jochanaan ihre Avancen und Verführungskunst zurückweist, dessen Tod einfordert und sich den Kopf des Mannes auf einem Silberteller bringen lässt. All dies nur für einen Kuss: „Es war ein bitterer Geschmack auf deinen Lippen. Hat es nach Blut geschmeckt? Nein! Doch es schmeckte vielleicht nach Liebe ...“ Die unbedingte Obsession, das Abgründige und Düstere an Oscar Wildes „Salome“ fesselte Richard Strauss vom ersten Moment an. Er komponierte eine rauschhafte Musik, die Wollust und Askese, die psychologische Tiefe der Figuren und die beiden Pole dieser Oper – Liebe und Tod – in Klang erfasst.


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Inhalt


Salome - die Skandalfrau, die am Hofe Herodes‘ stets bekommt, was sie will, und doch ein unstillbares Begehren nach immer mehr verspürt, ist eine Bühnenfigur der Extreme: Aufgewachsen an einem völlig degenerierten Hof, schreckt sie in ihrer Maß- und Hemmungslosigkeit vor nichts zurück, sodass sie, als der gefangene Prophet Jochanaan ihre Avancen und Verführungskunst zurückweist, dessen Tod einfordert und sich den Kopf des Mannes auf einem Silberteller bringen lässt. All dies nur für einen Kuss: „Es war ein bitterer Geschmack auf deinen Lippen. Hat es nach Blut geschmeckt? Nein! Doch es schmeckte vielleicht nach Liebe ...“ Die unbedingte Obsession, das Abgründige und Düstere an Oscar Wildes „Salome“ fesselte Richard Strauss vom ersten Moment an. Er komponierte eine rauschhafte Musik, die Wollust und Askese, die psychologische Tiefe der Figuren und die beiden Pole dieser Oper – Liebe und Tod – in Klang erfasst.


Besetzung
Musikalische Leitung: Lutz Rademacher
Inszenierung: Kay Metzger
Bühne: Petra Mollérus
Kostüme: Petra Mollérus
Dramaturgie: Elisabeth Wirtz

Herodes: Roberto Gionfriddo
Herodias: Gritt Gnauck
Salome: Susanne Serfling
Jochanaan: James Tolksdorf
Narraboth: Ewandro Stenzowski
Ein Page der Herodias: Anna Werle
1. Jude: Carlos Moreno Pelizari
2. Jude: Markus Gruber
5. Jude: Michael Zehe
1. Nazarener: Beoung Kyu Jeon
2. Nazarener: Insu Hwang
1. Soldat: Kyung-Won Yu
2. Soldat: Michael Zehe
Ein Cappadocier: Insu Hwang

Regieassistenz: Guta G. N. Rau
Inspizienz: Marco Struffolino
Soufflage: Dietlind Eger

Symphonisches Orchester des Landestheaters Detmold