Landestheater Coburg, Foto: Andrea Kremper
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Landestheater Coburg

Foto: Andrea Kremper
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Schloßplatz 6
96450 Coburg
Tel.: 09561 89 89 89
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Spielplan

Alte Scheisse Liebe

Thorsten Köhler
Reithalle
<p style="text-align:justify">Madame Justine tröstet mit Akkord. Nachdem nun auch leider ihre Kollegin Erika Berger von uns gegangen ist, weiß die musengeküsste Musiktherapeutin nicht mehr wohin mit den gebrochenen Herzen. Zum Glück hat das Landestheater Coburg ein Einsehen und stellt mit der Reithalle auch in dieser Theatersaison einen geeigneten Raum für die Liebestherapie nach der Justine-Methode zur Verfügung.<br />
Nun heißt es also wieder: Sich und die Herzen ausschütten, aus therapeutischen Gründen und natürlich vor Lachen. Dabei ist das gar nicht lustig, so ein gebrochenes Herz. Auch das zeigt Thorsten Köhler in seinem Stück, halb Schauspiel, halb Musical, eine Revue der Reue und des Begehrens, eine Taschenoper voller Tränen und brüchiger Tabus. Schließlich gibt es noch keine Herzklebepistolen.<br />
„Das leidenschaftlich mitgeschüttelte Premierenpublikum wollte gar nicht mehr aufhören zu applaudieren“, vermeldete das Coburger Tageblatt nach der Premiere und unterstrich, wie nahe uns allen die vier Patienten von Madame Justine kamen. Dass uns auch eine LacklederGespielin nahekam, wollen wir hier einmal lieber verschweigen.<br />
Köhlers „Hollywood Ending für Hoffnungslose“ bleibt zeitlos aktuell wie die Musik von Ludwig van Beethoven, Queen oder Andrea Jürgens. „Darf man über so viel Kummer lachen? Nein, man muss“, befand die Coburger „Neue Presse“ und erlebte „Jubel beim hoch-vergnügten Uraufführungs-Publikum“. Madame Justines Salon ist wiedergeöffnet, denn – die Hoffnung stirbt zuletzt.</p>

Madame Justine tröstet mit Akkord. Nachdem nun auch leider ihre Kollegin Erika Berger von uns gegangen ist, weiß die musengeküsste Musiktherapeutin nicht mehr wohin mit den gebrochenen Herzen. Zum Glück hat das Landestheater Coburg ein Einsehen und stellt mit der Reithalle auch in dieser Theatersaison einen geeigneten Raum für die Liebestherapie nach der Justine-Methode zur Verfügung.
Nun heißt es also wieder: Sich und die Herzen ausschütten, aus therapeutischen Gründen und natürlich vor Lachen. Dabei ist das gar nicht lustig, so ein gebrochenes Herz. Auch das zeigt Thorsten Köhler in seinem Stück, halb Schauspiel, halb Musical, eine Revue der Reue und des Begehrens, eine Taschenoper voller Tränen und brüchiger Tabus. Schließlich gibt es noch keine Herzklebepistolen.
„Das leidenschaftlich mitgeschüttelte Premierenpublikum wollte gar nicht mehr aufhören zu applaudieren“, vermeldete das Coburger Tageblatt nach der Premiere und unterstrich, wie nahe uns allen die vier Patienten von Madame Justine kamen. Dass uns auch eine LacklederGespielin nahekam, wollen wir hier einmal lieber verschweigen.
Köhlers „Hollywood Ending für Hoffnungslose“ bleibt zeitlos aktuell wie die Musik von Ludwig van Beethoven, Queen oder Andrea Jürgens. „Darf man über so viel Kummer lachen? Nein, man muss“, befand die Coburger „Neue Presse“ und erlebte „Jubel beim hoch-vergnügten Uraufführungs-Publikum“. Madame Justines Salon ist wiedergeöffnet, denn – die Hoffnung stirbt zuletzt.


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Inhalt

Madame Justine tröstet mit Akkord. Nachdem nun auch leider ihre Kollegin Erika Berger von uns gegangen ist, weiß die musengeküsste Musiktherapeutin nicht mehr wohin mit den gebrochenen Herzen. Zum Glück hat das Landestheater Coburg ein Einsehen und stellt mit der Reithalle auch in dieser Theatersaison einen geeigneten Raum für die Liebestherapie nach der Justine-Methode zur Verfügung.

Nun heißt es also wieder: Sich und die Herzen ausschütten, aus therapeutischen Gründen und natürlich vor Lachen. Dabei ist das gar nicht lustig, so ein gebrochenes Herz. Auch das zeigt Thorsten Köhler in seinem Stück, halb Schauspiel, halb Musical, eine Revue der Reue und des Begehrens, eine Taschenoper voller Tränen und brüchiger Tabus. Schließlich gibt es noch keine Herzklebepistolen.

„Das leidenschaftlich mitgeschüttelte Premierenpublikum wollte gar nicht mehr aufhören zu applaudieren“, vermeldete das Coburger Tageblatt nach der Premiere und unterstrich, wie nahe uns allen die vier Patienten von Madame Justine kamen. Dass uns auch eine LacklederGespielin nahekam, wollen wir hier einmal lieber verschweigen.

Köhlers „Hollywood Ending für Hoffnungslose“ bleibt zeitlos aktuell wie die Musik von Ludwig van Beethoven, Queen oder Andrea Jürgens. „Darf man über so viel Kummer lachen? Nein, man muss“, befand die Coburger „Neue Presse“ und erlebte „Jubel beim hoch-vergnügten Uraufführungs-Publikum“. Madame Justines Salon ist wiedergeöffnet, denn – die Hoffnung stirbt zuletzt.


Besetzung
Musikalische Leitung: Jan Reinelt
Inszenierung: Thorsten Köhler
Bühnenbild und Kostüme: Thorsten Köhler
Arrangements: Jan Kersjes
Musikalische Einstudierung: Dominik Tremel, Jan Reinelt
Dramaturgie: Carola von Gradulewski

Bubi, 24: Benjamin Hübner
Kerstin, 26: Veronika Hörmann
Norman, 39: Dirk Mestmacher
Luis, 49: Nils Liebscher
Mme. Justine: Jan Reinelt
Thekla, Gespielin: Matthias Hertha