Deutsches Nationaltheater Weimar, Foto: Thomas Mueller
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Deutsches Nationaltheater Weimar - Staatstheater Thüringen

My Fair Lady (Foto: Vincent Leifer)
My Fair Lady (Foto: Vincent Leifer)

Theaterplatz 2
99423 Weimar
Tel.: 03643 755 334
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Spielplan

Lola rennt

Ludger Vollmer
Deutsches Nationaltheater Weimar - Staatstheater Thüringen
<p style="text-align: justify;">
	„Eines Tages, da passiert was, und nichts ist, wie es vorher war.“<br />
	<br />
	Manni hat ein Problem. Seiner Freundin Lola bleiben genau 20 Minuten, um es zu lösen. Sonst ist Manni tot. Durch einen Anruf von Manni hat Lola erfahren, dass er eine Tasche mit hunderttausend Euro in der U-Bahn vergessen hat, auf der Flucht vor der Polizei. Sein Boss Ronnie, dem er das Geld überbringen sollte, will es nun zurück. Also rennt Lola los. Zu ihrem Vater, einem Banker, der sie völlig überfordert wegschickt. Dann weiter zu Manni, der dabei ist, einen Supermarkt zu überfallen. Dort wird Lola angeschossen und liegt blutend auf der Straße. Dann spult sich die Geschichte in zwei weiteren Runden erneut ab, mit jeweils anderem Ausgang.<br />
	Ludger Vollmers Opernadaption des gleichnamigen Films von Tom Tykwer entspinnt sich als mitreißende musikalische Hetzjagd, die die Ambivalenz zwischen äußerem Zeitdruck unserer alltäglichen Lebenswelt und innerem Zeitempfinden offenlegt. Einen Fokus legt er dabei auf die sich unterscheidenden Augenblicke innerhalb der drei Erzählvarianten. Mit jedem neuen Anlauf erfahren wir so mehr über die ­Protagonisten. Dazwischen bilden zwei Momente den Kern der Oper: dann, wenn die äußere Zeit still zu stehen scheint, wenn Lola und Manni unter sich sind, fernab von Existenzdruck und fernab jeder Verletzbarkeit. Welcher dieser Augenblicke bestimmt nun eigentlich ihr Leben?<br />
	Michael Dissmeier und Christian Wiehle arbeiten seit 2013 gleichberechtigt als Regie-Team zusammen. Christian Wiehle inszenierte u. a. in der Kulturfabrik Kampnagel Hamburg und am Theater Meiningen, als Ausstatter war er u. a. an der Staatsoper Stuttgart sowie mehrfach am DNT Weimar tätig. Michael Dissmeier war von 2000 bis 2013 am DNT als Dramaturg und Regisseur engagiert, wo er zahlreiche Inszenierungen erarbeitete.</p>

„Eines Tages, da passiert was, und nichts ist, wie es vorher war.“

Manni hat ein Problem. Seiner Freundin Lola bleiben genau 20 Minuten, um es zu lösen. Sonst ist Manni tot. Durch einen Anruf von Manni hat Lola erfahren, dass er eine Tasche mit hunderttausend Euro in der U-Bahn vergessen hat, auf der Flucht vor der Polizei. Sein Boss Ronnie, dem er das Geld überbringen sollte, will es nun zurück. Also rennt Lola los. Zu ihrem Vater, einem Banker, der sie völlig überfordert wegschickt. Dann weiter zu Manni, der dabei ist, einen Supermarkt zu überfallen. Dort wird Lola angeschossen und liegt blutend auf der Straße. Dann spult sich die Geschichte in zwei weiteren Runden erneut ab, mit jeweils anderem Ausgang.
Ludger Vollmers Opernadaption des gleichnamigen Films von Tom Tykwer entspinnt sich als mitreißende musikalische Hetzjagd, die die Ambivalenz zwischen äußerem Zeitdruck unserer alltäglichen Lebenswelt und innerem Zeitempfinden offenlegt. Einen Fokus legt er dabei auf die sich unterscheidenden Augenblicke innerhalb der drei Erzählvarianten. Mit jedem neuen Anlauf erfahren wir so mehr über die ­Protagonisten. Dazwischen bilden zwei Momente den Kern der Oper: dann, wenn die äußere Zeit still zu stehen scheint, wenn Lola und Manni unter sich sind, fernab von Existenzdruck und fernab jeder Verletzbarkeit. Welcher dieser Augenblicke bestimmt nun eigentlich ihr Leben?
Michael Dissmeier und Christian Wiehle arbeiten seit 2013 gleichberechtigt als Regie-Team zusammen. Christian Wiehle inszenierte u. a. in der Kulturfabrik Kampnagel Hamburg und am Theater Meiningen, als Ausstatter war er u. a. an der Staatsoper Stuttgart sowie mehrfach am DNT Weimar tätig. Michael Dissmeier war von 2000 bis 2013 am DNT als Dramaturg und Regisseur engagiert, wo er zahlreiche Inszenierungen erarbeitete.


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„Eines Tages, da passiert was, und nichts ist, wie es vorher war.“



Manni hat ein Problem. Seiner Freundin Lola bleiben genau 20 Minuten, um es zu lösen. Sonst ist Manni tot. Durch einen Anruf von Manni hat Lola erfahren, dass er eine Tasche mit hunderttausend Euro in der U-Bahn vergessen hat, auf der Flucht vor der Polizei. Sein Boss Ronnie, dem er das Geld überbringen sollte, will es nun zurück. Also rennt Lola los. Zu ihrem Vater, einem Banker, der sie völlig überfordert wegschickt. Dann weiter zu Manni, der dabei ist, einen Supermarkt zu überfallen. Dort wird Lola angeschossen und liegt blutend auf der Straße. Dann spult sich die Geschichte in zwei weiteren Runden erneut ab, mit jeweils anderem Ausgang.

Ludger Vollmers Opernadaption des gleichnamigen Films von Tom Tykwer entspinnt sich als mitreißende musikalische Hetzjagd, die die Ambivalenz zwischen äußerem Zeitdruck unserer alltäglichen Lebenswelt und innerem Zeitempfinden offenlegt. Einen Fokus legt er dabei auf die sich unterscheidenden Augenblicke innerhalb der drei Erzählvarianten. Mit jedem neuen Anlauf erfahren wir so mehr über die ­Protagonisten. Dazwischen bilden zwei Momente den Kern der Oper: dann, wenn die äußere Zeit still zu stehen scheint, wenn Lola und Manni unter sich sind, fernab von Existenzdruck und fernab jeder Verletzbarkeit. Welcher dieser Augenblicke bestimmt nun eigentlich ihr Leben?

Michael Dissmeier und Christian Wiehle arbeiten seit 2013 gleichberechtigt als Regie-Team zusammen. Christian Wiehle inszenierte u. a. in der Kulturfabrik Kampnagel Hamburg und am Theater Meiningen, als Ausstatter war er u. a. an der Staatsoper Stuttgart sowie mehrfach am DNT Weimar tätig. Michael Dissmeier war von 2000 bis 2013 am DNT als Dramaturg und Regisseur engagiert, wo er zahlreiche Inszenierungen erarbeitete.


Besetzung
Martin Hoff    (Musikalische Leitung)
Michael Dissmeier, Christian Wiehle    (Regie, Bühne und Kostüme)
Bahadir Hamdemir    (Video)
Carsten Sander    (Lichtdesign)
Martina Stütz    (Dramaturgie)
Markus Oppeneiger    (Chor)