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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Museumsausstellungen

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Foto: Nina Straßgütl
Foto: Nina Straßgütl

12x12 - Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie

Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Berlin | 01.02.2020-31.12.2020
Im IBB-Videoraum werden im monatlichen Wechsel Künstler*innen präsentiert, die durch einen innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind. Das Programm umfasst nicht nur etablierte Vertreter*innen der zeitgenössischen Videokunst, sondern auch junge Künstler*innen, deren Werke bisher kaum in Museen zu sehen waren. Ihnen soll in der Berlinischen Galerie ein erster institutioneller Auftritt ermöglicht werden. Punktuell finden zu den Screenings Veranstaltungen wie Künstler*innengespräche oder Performances statt. Im 12x12-Programm waren bereits unter anderem Arbeiten von Hito Steyerl, Laura Horelli, Vajiko Chachkhiani oder Maya Schweizer und Clemens von Wedemeyer zu sehen.
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Jean-Honoré Fragonard (1732– 1806) Der Philosoph, um 1764 Öl auf Leinwand, 59 x 72,2 cm (oval) © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford
Jean-Honoré Fragonard (1732– 1806) Der Philosoph, um 1764 Öl auf Leinwand, 59 x 72,2 cm (oval) © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford

Goya, Fragonard, Tiepolo - Die Freiheit der Malerei

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 13.12.2019-13.04.2020
Das 18. Jahrhundert war eine Blüte- und Umbruchszeit der europäischen Kunst, die so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Francisco José de Goya y Lucientes (1746–1828), Jean-Honoré Fragonard (1732–1806) und Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) hervorgebracht hat. Mit »Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei« widmet die Hamburger Kunsthalle einem Kapitel der folgenreichsten Epochen der europäischen Kunstgeschichte eine umfassende Schau. Gleichzeitig setzt die Präsentation mit rund 100 bedeutenden Gemälden und Graphiken, versammelt aus den wichtigen nationalen und internationalen Museen, den Schlusspunkt des Jubiläumsjahres 2019 in der Hamburger Kunsthalle. Goya, Fragonard, Giovanni Battista Tiepolo und sein Sohn Giovanni Domenico Tiepolo (1727–1804) reagierten mit ihrer Kunst auf die weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 18. Jahrhunderts. Sie entwickelten eine radikalere Formensprache und veränderten die Malerei durch ihren Wandel der künstlerischen Normen und ihre innovativen wie ungewöhnlichen Konventionsbrüche. Die Ausstellung verdeutlicht in eindringlichen Bildern diesen Entstehungsprozess und zeichnet anhand der unterschiedlichen Schaffensperioden der ausgewählten Künstler die grundsätzlichen Veränderungen nach, mit denen in den Zentren Venedig, Paris und Madrid Grundlagen der Moderne geschaffen wurden. Überhaupt kennzeichnen scheinbar widersprüchliche Positionen das virtuose und vielseitige Schaffen Goyas, Fragonards und Tiepolos. So stehen einer auf den ersten Blick konventionellen Malweise kühne Bildfindungen gegenüber, trifft Atmosphärisch-Ideales auf Unheimlich-Groteskes, zeigt sich die Vorliebe für das Theater und Theatrales in einem Spiel von Reflexion und Illusion. Der Stil wird radikal-persönlich und reflektiert. Die lockere, freie Pinselführung steht dabei gleichsam für die Freiheit der Malerei, die die Künstler auch in ihrer Bildsprache für sich beanspruchten. Mit ihrer Kunst leiteten sie bereits Mitte des 18. Jahrhunderts einen Stilwandel ein und stellten mit ihrer innovativen Formensprache die Weichen für den Weg in die Moderne, bevor mit der Französischen Revolution ab 1789 endgültig der radikale Umbruch vollzogen wurde. Mit der Ausstellung präsentiert die Hamburger Kunsthalle Goya, Fragonard, Giovanni Battista und Giovanni Domenico Tiepolo als Vor- und Wegbereiter der Moderne, indem sie das Schaffen der Künstler zum ersten Mal in einen gemeinsamen Kontext stellt: In ihren Werken treten bereits in der Mitte des 18. Jahrhunderts Umbrüche und die Befreiung von Konventionen zutage.
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Gerard ter Borch: Die galante Konversation Ein Meisterwerk und seine virtuosen Varianten

Gemäldegalerie Berlin
Berlin | 17.10.2019-29.02.2020
Gerard ter Borch (1617-1681) gilt als einer der wichtigsten Genremaler des goldenen Zeitalters der holländischen Malerei. Von seinem ikonischen Meisterwerk „Die galante Konversation“ – u. a. von Goethe in den „Wahlverwandtschaften“ verewigt – haben sich zwei nahezu identische Versionen erhalten, die sich heute in der Berliner Gemäldegalerie und dem Rijksmuseum Amsterdam befinden. Erstmals seit über 350 Jahren werden beide Bilder nun in einer Ausstellung zusammengeführt – bereichert durch Wiederholungen, Teilkopien und Nachahmungen der berühmten Darstellung „Satinstückchen“ Gerard ter Borch, Spross einer angesehenen Malerfamilie, darf als einer der Hauptmeister des holländischen Genrebilds gelten. Nach einer Ausbildung in Zwolle und Haarlem sowie einem Aufenthalt in London ließ er sich als erfolgreicher und vielbeschäftigter Porträtist der Regentenklasse in Amsterdam nieder. Obwohl Ter Borch als Porträtmaler äußerst erfolgreich war, spezialisierte er sich von 1648 bis in die frühen 1660er-Jahre auch auf Genredarstellungen des gehobenen Bürgertums und brachte es hier innerhalb kürzester Zeit zu einer Meisterschaft, die ihn auch heute noch als einen der herausragenden Vertreter dieser Gattung auszeichnet. Insbesondere die detaillierte, effektvolle Wiedergabe von Stoffen und Oberflächen brachte ihm dauerhaften Ruhm ein. Wie kaum ein anderer Maler seiner Zeit wusste ter Borch die silbrig schimmernden Satinkleider seiner Protagonistinnen so täuschend echt darzustellen, dass man seinen Interieurszenen den Namen „satijntjes“ („Satinstückchen“) gab. Ein erfolgreiches Motiv Seine bedeutendste Darstellung dieser Reihe ist zweifellos „Die galante Konversation“, in der das silbrige Kleid, mit dem kunstvoll in Falten gelegten, glänzenden Stoff den Mittelpunkt des Gemäldes bildet und in seiner optisch-haptischen Faszination ein besonders reizvolles Zusammenspiel mit der rätselhaft bleibenden Trägerin in Rückenansicht eingeht. Von der außerordentlichen Beliebtheit der Darstellung und dem großen Erfolg dieser Bilderfindung, insbesondere der Rückenfigur im silbrigen Atlaskleid, zeugen nicht weniger als 24 Wiederholungen, Teilkopien und Nachahmungen. Neben den beiden Versionen der „Galanten Konversation“ versammelt die Kabinettausstellung in der Gemäldegalerie drei weitere Wiederholungen der Rückenfigur von ter Borch bzw. seinem engstem Umkreis. Die einmalige Begegnung der fünf aus der Gemäldegalerie, dem Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Dresden sowie aus zwei Privatsammlungen stammenden Gemälde erlaubt nicht nur das Studium von ter Borchs verfeinerter und zugleich so effizienter Maltechnik im direkten Vergleich. Sie verspricht auch Aufschlüsse über die Werkstattpraxis, die frappierende Übereinstimmungen ermöglichte, welche durch die Exaktheit der Details, des Faltenwurfs und der Lichtreflexe verblüffen. Schließlich wirft die Präsentation auch ein Schlaglicht auf die überaus geschickte Vermarktung seiner erstaunlich wandelbaren Motiverfindungen und Bilder.
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Foto: Museum Oberschönenfeld
Foto: Museum Oberschönenfeld

Weltenschleifen. Alexandra Vassilikian

Museum Oberschönenfeld
Gessertshausen | 19.01.2020-15.03.2020
Die umfangreiche Einzelausstellung der in Schwabmünchen lebenden Künstlerin Alexandra Vassilikian zeigt Ölbilder und Arbeiten auf Papier aus den letzten fünf Jahren. Ausgehend von Motiven aus der Natur, entwickelt die Künstlerin umfangreiche Projekte, die sich bisweilen über einen Zeitraum von zehn Jahren erstrecken, so auch ihre „Schlachtfelder". Diese großen Gemälde auf Leinwand bilden den Auftakt der Ausstellung. Sie transferieren Eindrücke, die Alexandra Vassilikian in ihrer Umgebung aufnimmt: In frisch gepflügten Feldern entdeckt die Malerin Motive, die sie zunächst fotografisch festhält, zeichnerisch und malerisch weiterentwickelt, verfremdet und in eine eigene Bildsprache übersetzt. Diese ist von einer starken Räumlichkeit und Plastizität geprägt sowie von feinen zeichnerischen Elementen und differenzierten Farbabstufungen. Belanglos erscheinenden Motiven verleiht die Künstlerin eine neue Bedeutung. Es ist ihr ein Anliegen, mit ihrer monumentalen Malerei Schichten zu historischen Ereignissen freizulegen. Sie will daran erinnern, dass sich unter der Oberfläche des Sichtbaren viele Spuren verbergen. Und auf der anderen Seite geht es ihr darum, Andeutungen, die Träume aufkeimen lassen, ins Spiel zu bringen. Neue, großteils noch nie gezeigte Arbeiten auf Papier bilden den zweiten Schwerpunkt der Ausstellung. Dabei greift Alexandra Vassilikian das Thema „Mischwesen" auf: Menschen, Tiere und Bäume können auf verschiedenste Weisen miteinander verschmelzen, bisweilen auch mit ihrer Umgebung. Suggeriert wird ein Wachsen und Werden, nicht zuletzt durch die Wiederholung bestimmter Formen. Bei diesen ebenfalls auf Fotografien basierenden Malereien reduziert die Künstlerin, wie bei ihren Ölgemälden, ihre Farbpalette auf Grau- und Rottöne. Sehr vielseitig sind die gestalterischen Ausprägungen dieser Bilder: Transparenten, manchmal wie hingehauchten, ja sich fast entziehenden malerischen Formen steht eine zeichnerische Prägnanz gegenüber. Plastisch ausgearbeitete Formen erinnern an Körperliches. Vielschichtigkeit sowie die Auseinandersetzung mit Urformen und Urthemen durchziehen das Werk der Künstlerin.
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Foto: BB Promotion
Foto: BB Promotion

Berlin Berlin

Tanz auf dem Vulkan
Alte Oper Frankfurt
Frankfurt/Main | nächster Termin 05.01.2021 19:30 Uhr
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Starlight Express Musical
Starlight Express Musical

Starlight Express

Starlight Express Theater Bochum
Bochum | nächster Termin 28.02.2020 20:00 Uhr
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The Sound of Classic Motown
The Sound of Classic Motown

The Sound of Classic Motown

Musical-Theater Bremen
Bremen | nächster Termin 24.10.2020 20:00 Uhr
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Foto: Cavalluna
Foto: Cavalluna

Cavalluna

Legende der Wüste
Stadthalle Rostock
Rostock | nächster Termin 21.03.2020 15:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Foto: Christoph Sieber
Foto: Christoph Sieber

Christoph Sieber

Mensch bleiben
COMEDIA Theater
Köln | nächster Termin 29.02.2020 20:00 Uhr
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Michael Krebs (Foto: Sven Hagolani)
Michael Krebs (Foto: Sven Hagolani)

Michael Krebs

Das Beste von Früher bis Später!
Lagerhalle Osnabrück
Osnabrück | nächster Termin 30.10.2020 20:00 Uhr
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Lisa Feller (Foto: Stephan Pick)
Lisa Feller (Foto: Stephan Pick)

Lisa Feller

Ich komm' jetzt öfter!
Stadthalle Kamp-Lintfort
Kamp-Lintfort | nächster Termin 27.02.2020 20:00 Uhr
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Foto: Rüdiger Hoffmann
Foto: Rüdiger Hoffmann

Rüdiger Hoffmann

Alles Mega - Gut ist nicht gut genug
PaderHalle
Paderborn | nächster Termin 15.03.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Foto: Angelo Kelly
Foto: Angelo Kelly

Angelo Kelly

Irish Christmas
Jahnsportforum
Neubrandenburg | nächster Termin 24.11.2020 19:00 Uhr
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Echoes
Echoes

Echoes

Performing Pink Floyd
Harmonie Bonn
Bonn | nächster Termin 18.04.2020 20:00 Uhr
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Foto: Flying Music
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A Beautiful Noise

celebrating the music of Neil Diamond
congress center rosengarten mannheim
Mannheim | nächster Termin 17.03.2020 20:00 Uhr
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Dance Masters! Best of Irish Dance (Foto: Dance Master)
Dance Masters! Best of Irish Dance (Foto: Dance Master)

Dance Masters!

Best Of Irish Dance
Stadthalle Rottweil
Rottweil | nächster Termin 06.03.2020 20:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle
Foto: Stadttheater Wilhelmshaven
Foto: Stadttheater Wilhelmshaven

Geister sind auch nur Menschen

Stadttheater Wilhelmshaven

Wilhelmshaven | nächster Termin
29.02.2020 20:00 Uhr
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Theater Bonn - Kammerspiele (Foto: Thilo Beu)
Theater Bonn - Kammerspiele (Foto: Thilo Beu)

König Lear

Schauspielhaus - Theater Bonn

Bonn | nächster Termin
28.02.2020 19:30 Uhr
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Foto: Stefan Koch
Foto: Stefan Koch

Angels in America

Staatstheater Braunschweig

Braunschweig | nächster Termin
29.02.2020 19:30 Uhr
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Welt am Draht

Stadttheater Bruchsal

Bruchsal | nächster Termin
05.03.2020 19:30 Uhr
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