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Museumsausstellungen

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Museum Ludwig, Foto: Thomas Riehle
Museum Ludwig, Foto: Thomas Riehle

Wade Guy­ton

Museum Ludwig
Köln | 16.11.2019-01.03.2020
Der 1972 ge­borene US-amerikanische Kün­stler Wade Guy­ton hat über gut zwei Jahrzeh­nte ein so konzeptuell konse­quentes wie er­frischend ei­gensin­niges Werk geschaf­fen. Bekan­nt ist er vor allem für seine mit einem herkömm­lichen Tin­ten­s­trahl­druck­er hergestell­ten groß­for­mati­gen Lein­wand­bilder mit ikonischen Mo­tiv­en wie Flam­men, den Buch­staben „X“ und „U“ oder der Web­site der New York Times. Nach­dem das Mu­se­um Lud­wig bere­its mehrere Werke des Kün­stlers für die Samm­lung ankaufen kon­nte, richtet es ihm 2019 eine große Über­blick­sauss­tel­lung aus, die sein kün­st­lerisch­es Schaf­fen von den An­fän­gen bis hin zu jüng­sten Ar­beit­en vorstellt. Wade Guy­ton nimmt in Hin­blick auf die kün­st­lerische Au­sei­nan­derset­zung mit dem Bild im dig­i­tal­en Zei­tal­ter eine Sch­lüs­sel­po­si­tion ein. Durch die Aneig­nung bere­its ex­istieren­den Bild­ma­te­rials und die Kon­fron­ta­tion mit neuen re­pro­duk­tion­stech­no­lo­gien en­twick­elte Guy­ton so in den let­zten zwanzig Jahren eine ak­tu­al­isierte Form der so­ge­nan­n­ten Ap­pro­pri­a­tion Art.
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Gerard ter Borch: Die galante Konversation Ein Meisterwerk und seine virtuosen Varianten

Gemäldegalerie Berlin
Berlin | 17.10.2019-29.02.2020
Gerard ter Borch (1617-1681) gilt als einer der wichtigsten Genremaler des goldenen Zeitalters der holländischen Malerei. Von seinem ikonischen Meisterwerk „Die galante Konversation“ – u. a. von Goethe in den „Wahlverwandtschaften“ verewigt – haben sich zwei nahezu identische Versionen erhalten, die sich heute in der Berliner Gemäldegalerie und dem Rijksmuseum Amsterdam befinden. Erstmals seit über 350 Jahren werden beide Bilder nun in einer Ausstellung zusammengeführt – bereichert durch Wiederholungen, Teilkopien und Nachahmungen der berühmten Darstellung „Satinstückchen“ Gerard ter Borch, Spross einer angesehenen Malerfamilie, darf als einer der Hauptmeister des holländischen Genrebilds gelten. Nach einer Ausbildung in Zwolle und Haarlem sowie einem Aufenthalt in London ließ er sich als erfolgreicher und vielbeschäftigter Porträtist der Regentenklasse in Amsterdam nieder. Obwohl Ter Borch als Porträtmaler äußerst erfolgreich war, spezialisierte er sich von 1648 bis in die frühen 1660er-Jahre auch auf Genredarstellungen des gehobenen Bürgertums und brachte es hier innerhalb kürzester Zeit zu einer Meisterschaft, die ihn auch heute noch als einen der herausragenden Vertreter dieser Gattung auszeichnet. Insbesondere die detaillierte, effektvolle Wiedergabe von Stoffen und Oberflächen brachte ihm dauerhaften Ruhm ein. Wie kaum ein anderer Maler seiner Zeit wusste ter Borch die silbrig schimmernden Satinkleider seiner Protagonistinnen so täuschend echt darzustellen, dass man seinen Interieurszenen den Namen „satijntjes“ („Satinstückchen“) gab. Ein erfolgreiches Motiv Seine bedeutendste Darstellung dieser Reihe ist zweifellos „Die galante Konversation“, in der das silbrige Kleid, mit dem kunstvoll in Falten gelegten, glänzenden Stoff den Mittelpunkt des Gemäldes bildet und in seiner optisch-haptischen Faszination ein besonders reizvolles Zusammenspiel mit der rätselhaft bleibenden Trägerin in Rückenansicht eingeht. Von der außerordentlichen Beliebtheit der Darstellung und dem großen Erfolg dieser Bilderfindung, insbesondere der Rückenfigur im silbrigen Atlaskleid, zeugen nicht weniger als 24 Wiederholungen, Teilkopien und Nachahmungen. Neben den beiden Versionen der „Galanten Konversation“ versammelt die Kabinettausstellung in der Gemäldegalerie drei weitere Wiederholungen der Rückenfigur von ter Borch bzw. seinem engstem Umkreis. Die einmalige Begegnung der fünf aus der Gemäldegalerie, dem Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Dresden sowie aus zwei Privatsammlungen stammenden Gemälde erlaubt nicht nur das Studium von ter Borchs verfeinerter und zugleich so effizienter Maltechnik im direkten Vergleich. Sie verspricht auch Aufschlüsse über die Werkstattpraxis, die frappierende Übereinstimmungen ermöglichte, welche durch die Exaktheit der Details, des Faltenwurfs und der Lichtreflexe verblüffen. Schließlich wirft die Präsentation auch ein Schlaglicht auf die überaus geschickte Vermarktung seiner erstaunlich wandelbaren Motiverfindungen und Bilder.
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Alte Nationalgalerie (Detail). Museumsinsel Berlin, Bodestraße. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Alte Nationalgalerie (Detail). Museumsinsel Berlin, Bodestraße. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Kampf um Sichtbarkeit Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919

Alte Nationalgalerie
Berlin | 11.10.2019-08.03.2020
Vor genau 100 Jahren konnten die ersten Frauen ihr reguläres Kunststudium an der Berliner Kunstakademie aufnehmen. Kein Grund zum Feiern, eher Anlass, die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen in den Blick zu nehmen, die es trotz aller Widrigkeiten in die Kunstöffentlichkeit geschafft und Eingang in die Sammlung der Nationalgalerie gefunden haben. Darunter das selbstbewusste Porträt Sabine Lepsius, Maria Slavonas impressionistische Ansicht von den Häusern Montmartres oder die eindrucksvollen Gemälde Caroline Barduas. Mehr noch als den Malerinnen schlugen den Bildhauerinnen Vorurteile gegen ihr künstlerisches Schaffen entgegen. Die kraftvollen Arbeiten der deutsch-amerikanischen Bildhauerin Elisabeth Ney, der Berlinerinnen Käthe Kollwitz oder Renée Sintenis zeugen vom Gegenteil. Neben den bekannten Namen lädt die Ausstellung auch zum Entdecken unbekannter Positionen ein, die zum Teil erstmals in der Alten Nationalgalerie präsentiert werden.  
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Maske für den Maskentanz Sandea, Korea, 19. Jh. Foto: © NRICH/MARKK
Maske für den Maskentanz Sandea, Korea, 19. Jh. Foto: © NRICH/MARKK

Uri Korea - Ruhe in Beschleunigung

MARKK - Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt
Hamburg | 15.12.2017-01.12.2020
Aus der langjährigen Kooperation des Museums für Völkerkunde Hamburg und des National Folk Museum of Korea ist ein gemeinsam konzipiertes Ausstellungsprojekt hervorgegangen. Es spürt dem Stellenwert von Traditionen in der von Popkultur und Hightech geprägten Moderne des ostasiatischen Landes nach. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Koreaner bewegen. Zu diesen Themen gehört neben der Kultur der Schnelligkeit, dem Bildungsfieber und den Herausforderungen und Freuden des ganz normalen Tagesablaufs auch eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Tradition. Nach den Verheerungen durch Kolonialzeit und Koreakrieg hat sich das Land zur Rückeroberung und Neubewertung seiner eigenen Vergangenheit aufgemacht. Themen wie die landestypische Ästhetik, die Bedeutung des Konfuzianismus in der Moderne oder der eigene Platz in der realen wie spirituellen Welt sind Gesprächsstoff. Als Dokumente des reichen koreanischen Erbes sind zahlreiche Sammlungsstücke aus dem Museum für Völkerkunde zu sehen. Seit 2014 wurden sie von dem koreanischen Forschungsinstitut NRICH erforscht. Auch über die Bedeutung dieser Forschungsarbeit für beide Seiten berichtet die Ausstellung.  
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Logo: Stage Entertainment
Logo: Stage Entertainment

Ghost

Das Musical
Palladium Theater Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 26.01.2020 14:00 Uhr
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Foto: BB Promotion
Foto: BB Promotion

Berlin Berlin

Tanz auf dem Vulkan
Musical Dome Köln
Köln | nächster Termin 26.01.2020 14:00 Uhr
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Simply the Best (Foto: stars in concert)
Simply the Best (Foto: stars in concert)

Simply the Best

Tina Turners bewegtes Leben als Musical
Kultur- u. Kongreß-Zentrum Rosenheim
Rosenheim | nächster Termin 28.01.2020 20:00 Uhr
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Starlight Express Musical
Starlight Express Musical

Starlight Express

Starlight Express Theater Bochum
Bochum | nächster Termin 26.01.2020 14:00 Uhr
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Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Michael Krebs (Foto: Sven Hagolani)
Michael Krebs (Foto: Sven Hagolani)

Michael Krebs

Das Beste von Früher bis Später!
Lagerhalle Osnabrück
Osnabrück | nächster Termin 30.10.2020 20:00 Uhr
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Starbugs (Foto: Geri Born), Starbugs Comedy (Foto: René Tanner)
Starbugs (Foto: Geri Born), Starbugs Comedy (Foto: René Tanner)

Starbugs

Jump!
Theater der Stadt Marl
Marl | nächster Termin 31.01.2020 20:00 Uhr
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Klaus Birk Karten
Klaus Birk Karten

Klaus Birk

Aufsteigen! - Zurück nach oben!
Renitenztheater Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 16.04.2020 20:00 Uhr
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Foto: Tim Wegner
Foto: Tim Wegner

Paul Panzer

Midlife Crisis... willkommen auf der dunklen Seite
Halle 39
Hildesheim | nächster Termin 31.01.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Flying Music
Foto: Flying Music

A Beautiful Noise

celebrating the music of Neil Diamond
congress center rosengarten mannheim
Mannheim | nächster Termin 17.03.2020 20:00 Uhr
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Ian Anderson (Foto: Travis Latam)
Ian Anderson (Foto: Travis Latam)

Ian Anderson

Jethro Tull
Freilichtbühne Schwerin
Schwerin | nächster Termin 18.07.2020 19:30 Uhr
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Purple Schulz (Foto: Bettina Koch)
Purple Schulz (Foto: Bettina Koch)

Purple Schulz

Der Sing des Lebens
DASDIE Live
Erfurt | nächster Termin 06.03.2020 20:00 Uhr
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Foto: Brings
Foto: Brings

Brings

Live 2018
Große Freiheit 36
Hamburg | nächster Termin 25.04.2020 19:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle
Gärtnerplatztheater, Foto: Christian POGO Zach
Gärtnerplatztheater, Foto: Christian POGO Zach

Rigoletto

Staatstheater am Gärtnerplatz

München | nächster Termin
30.01.2020 19:30 Uhr
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Sonnenstrahl im Kopfsalat

Stadttheater Bruchsal

Bruchsal | nächster Termin
31.01.2020 15:00 Uhr
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Schlosstheater Celle, Foto: Benjamin Westhoff
Schlosstheater Celle, Foto: Benjamin Westhoff

Mondlicht und Magnolien

Schlosstheater Celle

Celle | nächster Termin
30.01.2020 01:00 Uhr
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Riesling und Zwerglinde

Anhaltisches Theater Dessau

Dessau-Roßlau | nächster Termin
02.02.2020 15:00 Uhr
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