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Museum für Fotografie. Berlin-Charlottenburg, Stefan Müller
Museum für Fotografie. Berlin-Charlottenburg, Stefan Müller

Ludwig Windstosser: Fotografie der Nachkriegsmoderne

Museum für Fotografie / Helmut Newton Stiftung
Berlin | 12.10.2019-23.02.2020
Mit rund 200 Aufnahmen präsentiert die Ausstellung eine Auswahl aus dem Nachlass des Stuttgarter Fotografen Ludwig Windstosser (1921-1983), den die Kunstbibliothek im Museum für Fotografie bewahrt. Durch seine Firmenporträts avancierte Windstosser zum führenden Industriefotografen der westdeutschen Nachkriegszeit und ist dennoch bis heute weitgehend unbekannt. Die Ausstellung ist der erste Versuch, einen umfassenden Einblick in Leben und Werk des Fotografen zu geben, der bislang noch in keiner Einzelausstellung gewürdigt wurde. Tendenzen der Nachkriegsavantgarde In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Windstosser Mitglied der Gruppe fotoform und beteiligte sich an den Ausstellungen und Buchprojekten der subjektiven fotografie. In Anknüpfung an die fotografischen Tendenzen der 1920er und frühen 30er Jahre prägte vor allem fotoform die Bildsprache der fotokünstlerischen Nachkriegsavantgarde. Steile Perspektiven, ungewöhnliche Bildausschnitte und starke Kontraste finden sich auch in den Werbeaufnahmen, die er als Industriefotograf ab den frühen 1950er Jahren für viele Firmen – vom Stahlbau über Pharmahersteller bis hin zur Textilbranche – realisierte. So porträtierte er das Bergbauunternehmen Ruhrkohle AG, das für den Aufschwung der westdeutschen Wirtschaft eine maßgebliche Rolle spielte. In seinen Fotografien zeigt er den Produktionsablauf von den Schächten bis hin in die heimischen Öfen und entwickelt dabei ein Bild vom Bergbau, das auch heute noch im kollektiven Gedächtnis präsent ist. Gegenüberstellungen von Großstadt und Natur Auch für seine zahlreichen Buchprojekte fing Windstosser den nachkriegsdeutschen Zeitgeist mit seiner Kamera ein. Die Bildbände führen das Lebensgefühl in Großstädten wie Berlin oder Stuttgart einerseits sowie ein breites Spektrum an Landschaftsaufnahmen andererseits vor Augen. Der 1972 erschienene Bildband "Berlin: teils teils" ist ein Porträt West-Berlins, in einer von Wiederaufbau und Fortschritt aber auch dem Wunsch nach Normalität und Sicherheit geprägten Zeit. Dieses Spannungsfeld zieht sich durch geschickte Gegenüberstellungen durch das gesamte Farbfotobuch....
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Teegerätschaften: Wasserkessel, Teeschale mit Bambusbesen, Teedose und Teelöffel für die Teezeremonie, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Foto: Jörg Arend
Teegerätschaften: Wasserkessel, Teeschale mit Bambusbesen, Teedose und Teelöffel für die Teezeremonie, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Foto: Jörg Arend

Unter Freunden - Japanische Teekeramik

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Hamburg | 28.06.2019-23.02.2020
Japanische Teekeramik ist Kunst, die auch benutzt wird. Herausragende Stücke erhalten sogar von ihren Herstellern, noch häufiger aber von ihren Besitzern einen Namen. Im ritualisierten Umgang mit einzelnen Gefäßen entsteht eine sehr persönliche Beziehung der so genannten Teemenschen (chajin) zu ihren Objekten. Auch die Begeisterung für diese sehr besondere Kunstform verbindet Keramikliebhaber miteinander, so etwa im regelmäßigen Einüben der Teezeremonie (chanoyu, wörtlich „heißes Wasser für Tee“). Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) setzt in der Ausstellung "Unter Freunden. Japanische Teekeramik" einen Schwerpunkt auf die persönlichen Beziehungen, die sich um diese einzigartigen Keramiken entflechten. Die Ausstellung zeigt rund 100 herausragende Teekeramiken aus der Ostasiensammlung des MKG, darunter Teeschalen, Vasen, Kaltwassergefäße und weitere TeeUtensilien. Über 50 Objekte erwarb Gründungsdirektor Justus Brinckmann (1843–1915) während seiner Amtszeit (1877–1915) vom Kunsthändler und Sammler Samuel Bing (1838–1905), mit dem er einen intensiven Austausch über japanische Kunst pflegte. Zu sehen ist auch eine Objektgruppe im Stil des berühmten japanischen Keramikers Ogata Kenzan (1663–1743), die Brinckmann besonders schätzte, sammelte und als Erster wisschenschaftlich diskutierte. Er war es, der den Japonismus nach Deutschland brachte, dessen Vermarktung beförderte und eine Begeisterung auslöste, die bis heute anhält. Eine zeitgenössischen Perspektive auf die Sammlung japanischer Teekeramik im MKG nehmen der Keramiker Jan Kollwitz und der Schriftsteller Christoph Peters ein. Das MKG lädt die befreundeten Experten für japanische Teekeramik ein, die Präsentation – auch unter Einbeziehung ihrer eigenen Werke – mitzugestalten. Unter Freunden stellt anhand ausgewählter Exponate die 700 Objekte umfassende Werkgruppe japanische Teekeramik vor, die im Rahmen eines von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius geförderten Projektes wissenschaftlich erschlossen werden konnte....
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Foto: Giorgio Pastore
Foto: Giorgio Pastore

I was a Robot - Science Fiction und Popkultur

Museum Folkwang
Essen | 11.10.2019-15.03.2020
In Zusammenarbeit mit dem Maison d’Ailleurs, einer der weltweit bedeutendsten Science Fiction Sammlungen, untersucht die Ausstellung unser Verhältnis zu Robotern, Cyborgs und künstlicher Intelligenz in Science Fiction und Popkultur. Plakate, Magazine, Filme, Objekte und Video-Games entführen in Bildwelten, in denen Roboter und Mischwesen zu Metaphern unserer eigenen Entfremdung werden. In der phantastischen Imagination von Zukunft spiegeln sich historisch wie aktuell Vorstellungen von Mensch und Technik wider....
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Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)
Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)

10 Jahre Neues Museum: Mit Virtual Reality durch 150 Jahre Geschichte

Neues Museum
Berlin | 12.10.2019-30.11.2020
Im Oktober 2019 jährt sich zum 10. Mal die Wiedereröffnung des Neuen Museums. Mitte des 19. Jahrhunderts als zweites Haus auf der Museumsinsel eröffnet, präsentierte man hier seinerzeit die Kulturgeschichte vom Ursprung bis ins 19. Jahrhundert. Das während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigte Gebäude war als Ruine jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben. Nach zehnjähriger Rekonstruktion unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield zogen 2009 das Ägyptische Museum und Papyrussammlung sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin mit zusätzlichen Objekten der Antikensammlung ein. Mit dem Wiederaufbau wurden die stark zerstörten Strukturen der Treppenhalle des Neuen Museums in ihrer architektonischen Konzeption wiederhergestellt. Dem denkmalpflegerischen Konzept folgend, dass die Geschichte des Hauses erkennbar bleiben soll, wurde auf die Rekonstruktion der ehemaligen Wandmalerei bewusst verzichtet. Anlässlich des Jubiläums zur Wiedereröffnung wurde der ursprüngliche Zustand der Treppenhalle digital rekonstruiert. Durch Virtual Reality ist es nun möglich, den herausragenden Wiederaufbau durch David Chipperfield mit der räumlich erlebbaren historischen Situation so zu verbinden, dass für die Besucherinnen und Besucher sowohl das ursprüngliche Konzept als auch die Geschichte und Neukonzeption des Hauses nachvollziehbar wird. Virtuelle Rekonstruktion der Treppenhalle Als zentraler Raum des Museums kommt der Treppenhalle eine besondere Bedeutung in der Konzeption und Ausstattung zu. Beim Bau des Neuen Museums in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Bildprogramm in Absprachen zwischen dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., dem Generaldirektor Ignaz von Olfers und dem Künstler Wilhelm von Kaulbach detailliert besprochen. In der Darstellung der Entwicklung der Kulturgeschichte an den Wänden der Treppenhalle spiegelte sich die Konzeption des Museums als Bewahrer der Kultur, aber auch die damalige Weltsicht wider. Monumental waren dabei vor allem die sechs Hauptbilder Kaulbachs, die jeweils eine Größe von rund 6x7 Metern hatten. Thematisch beginnt der Zyklus mit dem Turmbau zu Babel als Beginn verschiedener Kulturen und endet mit einer Darstellung der Reformation als Repräsentation der neueren Zeitgeschichte. Die aus heutiger Sicht kritisch zu betrachtenden Bilder spiegeln die religiös und auch national gedeutete Sicht der Weltgeschichte und sind nur vor dem Hintergrund der Zeit um 1850 zu verstehen. Dies betrifft insbesondere die stark antijüdisch geprägte Darstellung der Zerstörung Jerusalems. Die virtuelle Darstellung regt dazu an, sich mit dem historischen Kontext der Entstehungszeit auseinanderzusetzen und die Zeitgebundenheit der historischen Raumausstattung des Neuen Museums zu diskutieren. In zwei 360°-Filmen wird der Zustand der Treppenhalle um 1920 rekonstruiert und der Bilderzyklus Kaulbachs aus seiner Zeit heraus erklärt. Es ist eine Zeitreise in die Konzeption des 19. Jahrhunderts. Die Besucher*innen nehmen auf den Bänken im Raum Platz und bekommen mittels VR-Brillen die Bilder der jeweils gegenüberliegenden Wandseite im Rahmen ihrer historischen Wahrnehmung erklärt. Vor und nach den Themenfilmen bleibt Zeit, sich im virtuell rekonstruierten Raum umzusehen und den ursprünglichen Zustand der Treppenhalle zu erkunden. Mit der Rückkehr in unsere Zeit wird am Ende der Filme dazu angeregt, sich mit den damaligen Motiven auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, welche Motive heutzutage zur Darstellung der Geschichte der Menschheit ausgewählt werden würden. Mit der virtuellen Sichtbarmachung wird eine neue Verständnisebene für das Gebäude geschaffen, die ohne bauliche und gestalterische Eingriffe in die vorhandene Architektur auskommt. Damit wird mit neuen Mitteln 10 Jahre nach der Eröffnung eine Möglichkeit geschaffen, um die im Vorfeld der Eröffnung noch heftig diskutierten Positionen zum Umgang mit Rekonstruktionen der Wandmalerei zusammenzuführen. Es wird nachvollziehbar, wieso beim Wiederaufbau die Entscheidung gegen die Rekonstruktion der Gemälde gefallen ist und wir begreifen, wie zeitgebunden auch unsere Geschichtsdeutungen sind....
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Musicalübersicht

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Foto: Daniela Landwehr
Foto: Daniela Landwehr

Pinocchio

Das Familienmusical
Stadthalle Detmold
Detmold | nächster Termin 06.12.2019 16:00 Uhr
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Foto: Christian Hartmann
Foto: Christian Hartmann

Die Drei ???

Der dunkle Taipan
TUI Arena
Hannover | nächster Termin 11.03.2020 20:00 Uhr
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Starlight Express Musical
Starlight Express Musical

Starlight Express

Starlight Express Theater Bochum
Bochum | nächster Termin 06.12.2019 20:00 Uhr
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Breakin Mozart (Foto: DPS-Photography)
Breakin Mozart (Foto: DPS-Photography)

Breakin Mozart

Klassik meets Breakdance
Philharmonie Essen
Essen | nächster Termin 01.04.2020 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Wolfgang Krebs (Foto: Gregor Wiebe, Carsten Bunnemann)
Wolfgang Krebs (Foto: Gregor Wiebe, Carsten Bunnemann)

Wolfgang Krebs

Geh zu, bleib da!
Kulturfabrik Roth
Roth | nächster Termin 07.02.2020 20:00 Uhr
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Erwin Pelzig Pelzig stellt sich (Foto: Erik Dreyer)
Erwin Pelzig Pelzig stellt sich (Foto: Erik Dreyer)

Erwin Pelzig

Weg von hier
KKC Kur & Kongress-Center Bad Windsheim
Bad Windsheim | nächster Termin 17.01.2020 20:00 Uhr
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Foto: Jan Wirdeier
Foto: Jan Wirdeier

Ursli und Toni Pfister

So als ob Du schwebtest
TIPI am Kanzleramt
Berlin | nächster Termin 07.12.2019 20:00 Uhr
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Foto: Dieter Wiesmann
Foto: Dieter Wiesmann

Arnulf Rating

Die Jahrespresseschau
Daunstärs Langenhagen
Langenhagen | nächster Termin 11.12.2019 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Night of the Proms
Night of the Proms

Night of the Proms

Tour 2019
Lanxess Arena
Köln | nächster Termin 06.12.2019 20:00 Uhr
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Foto: Thomas Faehnrich
Foto: Thomas Faehnrich

Annett Louisan

Kleine große Liebe - Die Tournee
Laeiszhalle - Musikhalle Hamburg
Hamburg | nächster Termin 23.03.2020 20:00 Uhr
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Foto: Dita Vollmond
Foto: Dita Vollmond

Hans Zimmer

Live Europe Tour 21
Mercedes-Benz Arena Berlin
Berlin | nächster Termin 11.02.2021 20:00 Uhr
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Foto: Ewilona Prod
Foto: Ewilona Prod

The 100 Voices of Gospel

Live 2020
Musical-Theater Bremen
Bremen | nächster Termin 28.12.2019 18:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle
Foto: Theater Augsburg
Foto: Theater Augsburg

Die lustige Witwe

Theater Augsburg

Augsburg | nächster Termin
07.12.2019 19:30 Uhr
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Das Feld

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden | nächster Termin
06.12.2019 19:30 Uhr
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Schlosstheater Celle, Foto: Benjamin Westhoff
Schlosstheater Celle, Foto: Benjamin Westhoff

Sein oder Nichtsein

Schlosstheater Celle

Celle | nächster Termin
06.12.2019 20:00 Uhr
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Foto: Bernadette Grimmenstein
Foto: Bernadette Grimmenstein

Das Land des Lächelns

Aalto-Musiktheater Essen

Essen | nächster Termin
07.12.2019 19:00 Uhr
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