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Deutsches Historisches Museum
Deutsches Historisches Museum

Historische Urteilskraft - Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert

Deutsches Historisches Museum
Berlin | 27.03.2020-04.10.2020
Das 20. Jahrhundert sei ohne Hannah Arendt gar nicht zu verstehen, schrieb der israelische Schriftsteller Amos Elon. Zwei von Arendt maßgeblich geprägte Begriffe, der Totalitarismus und die Banalität des Bösen, bestimmen unsere Sichtweise auf das 20. Jahrhundert bis heute. Das liegt auch daran, dass Arendts Einsichten selten unwidersprochen blieben. Die Ausstellung „Historische Urteilskraft – Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ ermöglicht es, einem subjektiven Blick auf das 20. Jahrhundert zu folgen und ein Leben – und Werk – kennenzulernen, in dem sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt: Totalitarismus, die Lage von Flüchtlingen, die Ära Adenauer, der Eichmann-Prozess, die Rassentrennung in den USA, Zionismus, Kalter Krieg und atomare Bedrohung, Feminismus, Studentenbewegung. Zu all diesen Themen äußerte Arendt dezidierte Meinungen und Urteile, die noch heute voller Sprengkraft sind. Angesichts einer wachsenden Pluralisierung unserer Lebenswelten, einem beschleunigten Wertewandel und einem darauf reagierenden Bedürfnis nach populistischen Lösungen nimmt die Ausstellung die Ausbildung der Urteilskraft in den Blick.
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Marianne von Werefkin In die Nacht hinein, 1910, Tempera, Mischtechnik auf Papier und Karton, 74 x 101 cm Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Lenbachhaus
Marianne von Werefkin In die Nacht hinein, 1910, Tempera, Mischtechnik auf Papier und Karton, 74 x 101 cm Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Lenbachhaus

Lebensmenschen

Kunstbau München
München | 22.10.2019-16.02.2020
Alexej von Jawlensky (1864-1941) und Marianne von Werefkin (1860-1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München, aus der zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen ist, haben sie nicht nur als Vordenker (Werefkin) und malerischer Impulsgeber (Jawlensky) dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch jeder für sich und zusammen als Paar einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet. Bemerkenswert ist aus diesem Grund, dass ihre Bedeutung bislang lediglich innerhalb dieser Vereinigungen beleuchtet oder in Einzelausstellungen gewürdigt wurde, sie aber als private wie künstlerische "Partner", die sie über 25 Jahre (1893-1921) gewesen sind, noch niemals gemeinsam und explizit in einer Ausstellung vorgestellt wurden. In der vom Lenbachhaus München und dem Museum Wiesbaden in enger Kooperation konzipierten Ausstellung Lebensmenschen. Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin werden die individuellen künstlerischen Werdegänge beider Persönlichkeiten verfolgt, zueinander in Beziehung gesetzt und mit ihren ständig in Veränderung begriffenen privaten Verhältnissen in Verbindung gebracht.
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Foto: GNM
Foto: GNM

Buggo, Poppo und Bligger. Geschichten aus einem Kloster

Germanisches Nationalmuseum
Nürnberg | 09.10.2019-19.04.2020
DAS ZISTERZIENSERKLOSTER SCHÖNAU wurde 1142, abgelegen im Odenwald, durch den Bischof von Worms gegründet und 1558 durch die pfälzischen Kurfürsten aufgehoben. Bis auf das Refektorium und spärliche Mauerreste wurde es abgebrochen bzw. überbaut. Um 1860 erwarb das Germanische Nationalmuseum zehn Zeichnungen, die die Geschichte des Klosters darstellen. Sie entstanden kurz vor der Aufhebung des Konvents in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Blätter erzählen wahre und legendäre Begebenheiten aus dem Klosterleben. Zu den heute am häufigsten verwendeten Illustrationen für das mittelalterliche Bauwesen zählen zwei Blätter, die den Bau des Klosters darstellen. Eine andere Zeichnung zeigt die heilige Hildegundis, die der Legende nach als Mann verkleidet in das Männerkloster eingetreten sein soll. Die sogenannte „Stiefelrevolte“, die ausbrach, weil Laienbrüder zur nächtlichen Gebetszeit nicht ebenfalls neue Nachtschuhe tragen durften wie die Mönche, ist ebenfalls in Szene gesetzt.
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Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert
Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert

Edith Dekyndt: They Shoot Horses

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 07.06.2019-07.06.2020
Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf Horace McCoys Roman They Shoot Horses, Don’t They? (dt. Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss) aus dem Jahr 1935, der durch die Verfilmung von Sydney Pollack aus dem Jahr 1969 mit Jane Fonda in der Hauptrolle berühmt wurde. Der Roman handelt von einem Tanzmarathon während der Weltwirtschaftskrise in Amerika. Gewinner ist das Tanzpaar, das sich am längsten auf dem Parkett halten kann. Hungrige und verzweifelte Teilnehmer_innen gehen für den Gewinn an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Auf menschenverachtende und zynische Weise wird hier versucht – vergleichbar den römischen Gladiatorenkämpfen –, von den alltäglichen Problemen abzulenken. Unterhaltung ist alles, auch wenn Menschen dabei Schaden nehmen oder gar zu Tode kommen. Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss... Edith Dekyndts Installation They Shoot Horses besteht aus einem Samtvorhang, der in regelmäßigen Abständen mit Stahlnägeln durchbohrt ist und die eine Raumhälfte des Erdgeschosses der Galerie der Gegenwart durchzieht. Der Vorhang setzt sich durch Raumwände fort und bildet in seiner Kurvenform ein Moment der Bewegung und Dynamisierung innerhalb der strengen quadratischen Rasterung von O. M. Ungers‘ Architektur. Auf einem Video sind Archivaufnahmen des Tanz-Marathons der 1920er Jahre zu sehen. Der schwere Vorhang erinnert an luxuriöse Raumausstattungen oder auch an mondäne Theatervorstellungen. Die Nägel, mit denen der Vorhang gleichmäßig bestückt ist, kontrastieren mit dem weich fallenden Samt und machen aus dem Textil einen „Eisernen Vorhang“. Edith Dekyndt (* 1960 Ypres, Belgien) lebt und arbeitet in Brüssel und Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. im BOZAR und im WIELS in Brüssel, im Museum of Modern Art in New York, im Witte de With in Rotterdam gezeigt. Sie ist Trägerin des Kunstpreis Finkenwerder 2019. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunsthaus Hamburg.
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Foto: Highlight Concerts
Foto: Highlight Concerts

The Music of Harry Potter

Live in Concert
Kongresshalle Augsburg
Augsburg | nächster Termin 19.02.2020 20:00 Uhr
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Die Magier (Foto Christopher Huppertz)
Die Magier (Foto Christopher Huppertz)

Die Magier

2.0
Halle 02 Heidelberg
Heidelberg | nächster Termin 29.01.2020 19:00 Uhr
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Massachusetts das Bee Gees Musical (Foto: Vince Blue Dennis)
Massachusetts das Bee Gees Musical (Foto: Vince Blue Dennis)

Massachusetts

Das Bee Gees Musical
Deutsches Haus
Flensburg | nächster Termin 04.04.2020 20:00 Uhr
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Das Phantom der Oper - Central Musical Company
Das Phantom der Oper - Central Musical Company

Das Phantom der Oper

Central Musical Company
Regentenbau
Bad Kissingen | nächster Termin 26.01.2020 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Wolfgang Krebs (Foto: Gregor Wiebe, Carsten Bunnemann)
Wolfgang Krebs (Foto: Gregor Wiebe, Carsten Bunnemann)

Wolfgang Krebs

Geh zu, bleib da!
Kulturfabrik Roth
Roth | nächster Termin 07.02.2020 20:00 Uhr
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Kay Ray Show (Foto: Anne de Wolf)
Kay Ray Show (Foto: Anne de Wolf)

Kay Ray

Wonach sieht's denn aus?!?
Cafe Hahn Koblenz
Koblenz | nächster Termin 29.01.2020 20:00 Uhr
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Foto: Katrin Weber
Foto: Katrin Weber

Katrin Weber

Nicht zu fassen
Kabarett Akademixer Leipzig
Leipzig | nächster Termin 29.01.2020 20:00 Uhr
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Foto: Tim Wegner
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Paul Panzer

Midlife Crisis... willkommen auf der dunklen Seite
Halle 39
Hildesheim | nächster Termin 31.01.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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The Queen Kings

More than just a tribute
Stadttheater Elmshorn
Elmshorn | nächster Termin 07.02.2020 20:00 Uhr
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Foto: Brings
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Brings

Live 2018
Große Freiheit 36
Hamburg | nächster Termin 25.04.2020 19:00 Uhr
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Salut Salon (Foto: Frank Eidel)
Salut Salon (Foto: Frank Eidel)

Salut Salon

Liebe
Stadttheater Elmshorn
Elmshorn | nächster Termin 11.02.2020 20:00 Uhr
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Peter Orloff Karten
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Peter Orloff und Schwarzmeer Kosaken-Chor

Kulturkirche Neuruppin
Neuruppin | nächster Termin 01.03.2020 16:00 Uhr
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Premieren

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Ich bin doch nicht taub!

Brandenburger Theater

Brandenburg an der Havel | nächster Termin
30.01.2020 10:00 Uhr
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Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen
Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Kito und die Tanzfiedel

Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Bautzen | nächster Termin
26.01.2020 16:00 Uhr
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Foto: Theater Augsburg
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Made for Two

Theater Augsburg

Augsburg | nächster Termin
31.01.2020 19:30 Uhr
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Foto: Theater Ulm
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Das Schweigen der Männer

Theater Ulm

Ulm | nächster Termin
01.02.2020 19:30 Uhr
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