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Museumsausstellungen

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Leihgabe Internationales Maritimes Museum Hamburg, Foto: C. Kirchner, SDTB
Leihgabe Internationales Maritimes Museum Hamburg, Foto: C. Kirchner, SDTB

Architectura navalis - Schwimmender Barock

Deutsches Technikmuseum
Berlin | 11.10.2018-30.04.2020
Was verbindet die großen Segelschiffe des Barock (ca. 1575-1770) mit den Palästen Ludwigs XIV.? Die Ausstellung entführt Besucherinnen und Besucher in die ausdrucksstarke und formengewaltige Epoche des Barock und gibt überraschende Antworten auf diese zunächst ungewöhnliche Frage. Aufgezeigt wird die Wechselwirkung von repräsentativen Schiffsgestaltungen und herrschaftlicher Gebäudearchitektur in Frankreich und welchen Einfluss diese auf die Leitmotive des Barock und seiner Spätform, des Rokoko, hatte. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Schiffshecks, speziell im barocken Frankreich. Dort war der Schiffbau geprägt von strengen Organisationsstrukturen, hoch qualifizierten Künstlern und Wissenschaftlern sowie engen personellen Verbindungen zum Schlossbau. Exakt aus diesen Gründen lässt sich der Ursprung des Rokoko auf den Schiffbau Frankreichs zur damaligen Zeit zurückführen, so die These der Ausstellung. Insbesondere die absolutistischen Herrscher wie der Sonnenkönig Ludwig XIV. und sein Nachfolger Ludwig XV. betrieben die Inszenierung ihrer Machtstellung mit großem Aufwand. Dabei beschränkte sich ihre repräsentative Herrschaftsarchitektur nicht nur auf ortsfeste Bauten an Land. Auch die großen dreimastigen Segelschiffe wurden, insbesondere in ihrem weithin sichtbaren Heckbereich, nach Art einer Gebäudearchitektur entworfen. Aus dem bloß funktionalen, teils mit Dekor geschmückten Heckelement entwickelte sich eine regelrecht architektonisch gestaltete Schiffsheckfassade. Mit dieser architektonisch geprägten Baukunst des Schiffes – der architectura navalis – begann ein neues Kapitel der Schiffbaugeschichte. Die Schiffe wiesen die für den Barock typischen Architekturmerkmale auf, die von Schlössern und Palästen bekannt sind: dreigeschossige Stockwerksgliederung, Erscheinungstüren und -balkone, Giebel, Portraitmedaillons, Risalite sowie Stütztrompen, Sockel und Verdachungen. Unsere interaktive Darstellung veranschaulicht diese Übertragung.
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Foto: Nina Straßgütl
Foto: Nina Straßgütl

Umbo. Fotograf: Werke 1926-1956

Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Berlin | 21.02.2020-25.05.2020
Umbo (Otto Umbehr) steht seit 1995 für eine Art „Urknall“ der modernen Fotografie Mitte der 1920er Jahre – so der Kunsthistoriker Herbert Molderings in seiner damaligen Retrospektive des Künstlers. Umbo (Otto Umbehr) steht für eine Art „Urknall“ der modernen Fotografie Mitte der 1920er Jahre – so der Kunsthistoriker Herbert Molderings 1995 in seiner Retrospektive des Künstlers. Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude prägte Umbo maßgeblich die Fotografie des Neuen Sehens. Er gilt als Erfinder des Bildes der Neuen Frau, des neuen Bildes der Straße und der fotografischen Reportage schlechthin. Sein Name steht auch für den jugendbewegten Aufbruch der Wandervögel aus der Wilhelminischen Ära ins frühe Bauhaus und für die beflügelte Medienmetropole Berlin. Umbo ist zugleich der an sich zweifelnde junge Künstler, der Dank der Impulse durch den Bauhauslehrer Johannes Itten und seinen Künstlerfreund Paul Citroen quasi über Nacht berühmt wurde, und doch ein immer Bohemien, ein ewig Suchender blieb. Mit einer Auswahl von etwa 200 Werken sowie zahlreichen Dokumenten aus dem Nachlass des als Otto Maximilian Umbehr (1902 – 1980) geborenen Künstlers, präsentiert die Berlinische Galerie nach dem Sprengel Museum Hannover die erste große Retrospektive seit 24 Jahren. Die Ausstellung feiert zudem die Erwerbung des Nachlasses Umbo, die 2016 gemeinsam mit den Kooperationspartnern Bauhaus Dessau und Sprengel Museum Hannover dank der Finanzierung durch zahlreiche Unterstützer möglich wurde.
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Bode-Museum. Museumsinsel Berlin, Am Kupfergraben. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Bode-Museum. Museumsinsel Berlin, Am Kupfergraben. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Münzen und Medaillen

Münzkabinett im Bodemuseum
Berlin | 01.01.2020-31.12.2020
Das Münzkabinett ist mit 500.000 Objekten eine der größten numismatischen Sammlungen. Die Sammlung verdankt ihre Weltgeltung dem Reichtum und der Geschlossenheit der Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien bis zu den Münzen und Medaillen des 21. Jahrhunderts. Zu den bedeutendsten Beständen gehören 102.000 griechische und etwa 50.000 römische Münzen der Antike, 160.000 europäische Münzen des Mittelalters und der Neuzeit sowie 35.000 islamisch-orientalische Münzen. Die im 15. Jahrhundert entstehende Kunstform der Medaille ist mit 25.000 Stücken vertreten.
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SDTB, Historisches Archiv / Foto: Günter Krawutschke
SDTB, Historisches Archiv / Foto: Günter Krawutschke

Gesichter der Arbeit: Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben von Günter Krawutschke, 1971-1986

Deutsches Technikmuseum
Berlin | 06.03.2019-08.03.2020
Rauchende Schlote, Menschen in Kittelschürze und Blaumann – Berlin ist vor dem Fall der Mauer ein bedeutender Industriestandort. Dies gilt insbesondere für den Ostteil der geteilten Stadt. In der Hauptstadt der DDR schlägt neben dem politischen auch das industrielle Herz des Arbeiter- und Bauernstaats. Eine Vielzahl von Volkseigenen Betrieben (VEB) verteilt sich über dieses Stadtgebiet - darunter auch über ein Dutzend Großbetriebe mit mehreren tausend Beschäftigten. Porträt der ostdeutschen Industriearbeiterschaft Diese Welt kennt Günter Krawutschke wie kaum ein anderer. Seit 1965 arbeitet er als Bildreporter und Fotograf für den Berliner Verlag. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind die Industriebetriebe im Ostteil der Stadt. So ist er oft in Fabriken wie dem Kabelwerk Oberspree (KWO), den Metallhütten- und Halbzeugwerke (BMHW) oder der VEB Elektrokohle Lichtenberg (EKL). Dabei interessieren ihn weniger die Produktionsabläufe oder Wirtschaftszahlen - er ist fasziniert von den Menschen, die hier arbeiten. Neben offiziellen Presseterminen nimmt er sich die Zeit, diese Welt zu studieren und mit seiner Kamera einzufangen. 50 ausgewählte Aufnahmen vermitteln ungeschönte und teils intime Einblicke in diese längst verschwundene Welt: Sie dokumentieren emotionale Momente und starke Charaktere vor dem nüchternen Hintergrund des harten Arbeitsalltags – Aufnahmen, die zu DDR-Zeiten zumeist nicht veröffentlicht werden konnten. 30 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall Krawutschke wird so unbeabsichtigt zum Chronisten einer Wirklichkeit, die schon wenige Jahre später nicht mehr existiert. Der politischen Wende 1989/90 folgt ein radikaler ökonomischer Umbruch. Heute sind in den Werkhallen, in denen er Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Jugendbrigaden fotografiert hat, oftmals Asiamärkte oder Luxuslofts. 30 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall: Dieses Jubiläum ist der passende Anlass, um mit Hilfe dieser Fotografien an die tatsächliche Arbeitswirklichkeit in der späten DDR zu erinnern - jenseits aller Propaganda. Der Fotograf Günter Krawutschke wurde 1940 in Staßfurt, Sachsen-Anhalt, geboren. Nach Oberschule und Armeedienst arbeitete er als Kameraassistent beim Deutschen Fernsehfunk (DFF) in Ostberlin. Zwischen 1965 und 1992 war er als Bildreporter und Fotograf für den Berliner Verlag tätig. Seitdem ist er freiberuflicher Fotograf und Designer. Parallel zu seiner Berufstätigkeit absolvierte er eine Fotografenlehre und im Anschluss ein Diplomstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. Neben Industrieportraits widmete er sich vor allem der Architektur im Zentrum Berlins – so dokumentierte er die Spandauer Vorstadt, von 1988 bis 1995 den Wiederaufbau der Neuen Synagoge Berlin in der Oranienburger Straße oder die Entwicklung der Friedrichstraße seit 1990.
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Musicalübersicht

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Foto: Mario Müller
Foto: Mario Müller

The 12 Tenors

live on tour!
Lindenhalle Ehingen
Ehingen | nächster Termin 26.01.2020 18:00 Uhr
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Ich war noch niemals in New York Musical
Ich war noch niemals in New York Musical

Ich war noch niemals in New York

Udo Jürgens
Theater des Westens
Berlin | nächster Termin 07.05.2020 19:30 Uhr
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Das Phantom der Oper (Foto: Carina Jahn)
Das Phantom der Oper (Foto: Carina Jahn)

Das Phantom der Oper

Musical von Sasson/Sautter
Neue Stadthalle Bad Blankenburg
Bad Blankenburg | nächster Termin 26.01.2020 16:00 Uhr
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BEAT IT! - Das Musical über den King of Pop!
BEAT IT! - Das Musical über den King of Pop!

BEAT IT!

Das Musical über den King of Pop!
Kongresshalle Augsburg
Augsburg | nächster Termin 26.01.2020 19:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Timo Wopp (Foto: Knut Gminder)
Timo Wopp (Foto: Knut Gminder)

Timo Wopp

Wopps neues Programm
Rheinisches Landestheater Neuss
Neuss | nächster Termin 12.02.2020 20:00 Uhr
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Robert Griess (Foto: Jochen Manz)
Robert Griess (Foto: Jochen Manz)

Robert Griess

Hauptsache, es knallt!
Ringlokschuppen Mülheim
Mülheim an der Ruhr | nächster Termin 23.04.2020 20:00 Uhr
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Backblech Karten
Backblech Karten

Backblech

Die Nacht der Gewohnheit
Theaterhaus Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 28.02.2020 20:15 Uhr
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Luke Mockridge (Foto: Boris Breuer)
Luke Mockridge (Foto: Boris Breuer)

Luke Mockridge

Welcome to Luckyland
barclaycard arena
Hamburg | nächster Termin 16.04.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Alex Parker (Foto: Guido Werner)
Alex Parker (Foto: Guido Werner)

Alex Parker

Danke, Udo!
Nikolaisaal Potsdam
Potsdam | nächster Termin 30.05.2020 19:30 Uhr
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Clannad

In a Lifetime - The Farewell Tour
Passionskirche Berlin
Berlin | nächster Termin 12.04.2020 20:00 Uhr
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Alin Coen

Bei Dir Tour 2020
Kulturetage Oldenburg
Oldenburg | nächster Termin 08.11.2020 20:00 Uhr
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Lee Brice

Live 2020
Columbia Theater
Berlin | nächster Termin 30.06.2020 20:00 Uhr
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Premieren

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Foto: A. T. Schaefer
Foto: A. T. Schaefer

Boris Godunow

Staatsoper Stuttgart

Stuttgart | nächster Termin
02.02.2020 01:00 Uhr
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Foto: Theater Augsburg
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Der Konsul

Theater Augsburg

Augsburg | nächster Termin
01.02.2020 19:30 Uhr
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Schauspiel Hannover - Niedersächsisches Staatstheater (Foto: Frederieke Tambaur)
Schauspiel Hannover - Niedersächsisches Staatstheater (Foto: Frederieke Tambaur)

Der tolle tag oder Figaros Hochzeit

Schauspiel Hannover - Niedersächsisches Staatstheater

Hannover | nächster Termin
30.01.2020 01:00 Uhr
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Foto: Theater Ingolstadt
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Welt am Draht

Theater Ingolstadt

Ingolstadt | nächster Termin
01.02.2020 01:00 Uhr
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