© shefkate / Fotolia
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Um die Ausbreitung des Corona Virus einzuschränken wird die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum bis 19. April massiv eingeschränkt. Die Bühnen und Museen bleiben bis zu diesem Zeitpunkt geschlossen.
Wir stellen im folgenden interessante online Angebote der Kulturschaffenden vor, damit Sie in diesen schweren Zeiten auf Kultur nicht verzichten müssen.
Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und viel Spaß mit dem online Kulturangebot.

ARTE Opera – Die europäische Opernspielzeit

Foto: ARTE
Foto: ARTE

23 Opernhäuser, 14 Länder, eine Spielzeit. ARTE Concert präsentiert herausragende Produktionen, große Klassiker und spannende Neu- und Wiederentdeckungen von den bedeutendsten Opernbühnen Europas. Jeden Monat neue Produktionen, verfügbar in sechs Sprachen.

Der Gefangenchor aus Nabucco

Foto: papa / www.fotolia.de
Foto: papa / www.fotolia.de

Der Internationale Römische Chor hat eine Neuinterpretation des Gefangenenchors online gestellt. Jedes Chormitglied leistet von seinem zu Hause mit seiner individuellen Interpretation einen Beitrag.

Haus der Kunst München – Digitale Ausstellung "Innenleben"

Photo: Connolly Weber Photography
Photo: Connolly Weber Photography

Das Museum bietet eine kostenlose Audiotour durch die Ausstellung mit den entsprechenden Ausstellungs- und Werkansichten an.

Das Bode-Museum online

Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Bernd Weingart
Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Bernd Weingart

Das Bode Museum auf der Berliner Museuminsel bietet einen virtuellen Rundgang.

Online-Datenbank der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin

Foto: Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects
Foto: Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects

Ungefähr 250.000 Objekte umfasst die Online-Datenbank aller Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin. Das gigantische virtuelle Archiv bietet zahlreiche Informationen und Hintergründen zu den Objekten.

Lucia di Lammermoor – Bayerische Staatsoper

Foto: Wilfried Hösl
Foto: Wilfried Hösl

Bis 8. April kann die Aufzeichnung vom 8. Februar 2015 mit Diana Damrau und Dalibor Jenis unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko online angeschaut werden.

Herbert Grönemeyer – Tumult

Foto: Antoine Melis, Universal Music
Foto: Antoine Melis, Universal Music

Das ZDF zeigt die einstündige Präsentation des Albums Tumult von Herbert Grönemeyer im Radialsystem V am Berliner Spreeufer.

Let's stay connected #CirqueConnect

Foto: Martin Girard shootstudio.ca
Foto: Martin Girard shootstudio.ca

Der Cirque du Soleil möchte auch während dieser schweren Zeiten mit seinen Fans verbunden sein und die 60 minütige Show KURIOS auf Youtube online gestellt.

Digital Concert Hall kostenlos für alle

Foto: K. Schirmer
Foto: K. Schirmer

Wenn Sie nicht zur Berliner Philharmonie gehen können, kommt die Berliner Philharmonie zu Ihnen

Preussisches Märchen in der Deutschen Oper Berlin

Foto: Leo Seidel
Foto: Leo Seidel

Erleben Sie Boris Blachers Ballett-Oper in einer Inszenierung von Winfried Bauernfeind aus dem Jahr 1974.

Museumsausstellungen

alle Museumsausstellungen
Bode-Museum. Museumsinsel Berlin, Am Kupfergraben. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Bode-Museum. Museumsinsel Berlin, Am Kupfergraben. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Handel und Perlentausch

Münzkabinett im Bodemuseum
Berlin | 21.01.2020-19.04.2020
Inmitten des größeren Themenzusammenhangs im ersten Ausstellungsraum des Münzkabinetts, in dem ein Eindruck von der Vielfalt und Verwendung des Münzgeldes als Zahlungs-, Kommunikations- und Repräsentationsmittel geboten wird, findet eine Ausstellungsintervention mit Objekten des Ethnologischen Museums zur Bedeutung von Glasperlen als kultur- und epochenübergreifende Tauschobjekte statt. Zur Bedeutung der Glasperlen als Kulturgut und Tauschobjekt Zahlreiche Beispiele aus den Sammlungen des Ethnologischen Museums zeugen von der weltweiten Verwendung von Glasperlen, die im Tausch auf mehreren Kontinenten zirkulierten. Aus Glasperlen gefertigte Schmuck- und Kleidungsstücke aus Afrika, Zentral- und Südostasien, Ozeanien, Nord- und Südamerika gelangten in die Sammlungen des Ethnologischen Museums. Umgekehrt belegen die historischen Berichte und Sammlungsakten, dass so manches Objekt im Tausch gegen Glasperlen seinen Weg in die Berliner Sammlungen fand. Bis in die Gegenwart lässt sich diese Doppelfunktion von Perlen und Perlenobjekten verfolgen: Als Material regional spezifischer Handwerkstraditionen und zugleich als alternative Währung in der Zirkulation und Kommunikation zwischen den Kontinenten. Viele Glasperlen stammten aus den Produktionsstätten im Gebiet der Stadt Jablonec (ehemals Gablonz), Tschechien wo sie bereits im 19. Jahrhundert in großen Mengen für den Export produziert wurden. Über Handelshäuser und, in geringerem Umfang, über Sammler von Ethnographica gelangten sie bspw. nach Afrika oder Nord- und Südamerika und ersetzten an vielen Orten andere Materialien. Für die indigene Gruppe der Ye’kwana im Grenzgebiet von Venezuela und Brasilien spielen die Perlen bis heute eine wichtige Rolle im Kunsthandwerk und sind Ausdruck indigener Identität. Zugleich werden die Perlen zu Handelswaren verarbeitet. Trotz konkurrierender, weitaus günstigerer Produkte greifen die Ye’kwana dabei auf jene Perlen zurück, die aus den traditionsreichen Betrieben aus der Region Jablonec stammen. Dass dies auch für andere Gruppen dieser und anderer Regionen der Welt gilt, lässt sich leicht an den weit verzweigten Handelsnetzen von Firmen wie der in Jablonec ansässigen Firma Preciosa nachvollziehen. Die unverarbeiteten Perlen wie auch die handgefertigten Schmuckstücke werden als Handelsgut und alternative Währung verwendet.
weiter

Von Pflanzen und Menschen - Ein Streifzug über den grünen Planeten

Deutsches Hygiene-Museum
Dresden | 19.04.2019-19.04.2020
Haben Sie sich Ihren Kirschbaum oder die Orchidee auf Ihrem Fensterbrett schon einmal als menschliche Wesen vorgestellt? Gar nicht so abwegig, denn es gibt einiges, was Pflanzen mit uns gemein haben: Sie wachsen und sterben, recken sich nach der Sonne oder haben Durst. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse lassen vermuten, dass sie miteinander kommunizieren und über eine Art Gedächtnis verfügen. Für den Planeten sind Pflanzen in jedem Fall sehr viel nützlicher als wir Menschen. Sie produzieren die Atemluft für Mensch und Tier, schaffen Lebensräume und bieten Nahrung. Mit anderen Worten: Wir sind von der uns umgebenden Flora komplett abhängig – während die Pflanzen sehr viel besser ohne uns leben könnten. In der Ausstellung Von Pflanzen und Menschen erfahren Sie, warum die Welt der Pflanzen überlebensnotwendig für uns ist und uns gleichzeitig mit ihrer Vielfalt und Schönheit verzaubert. Die Ausstellungsarchitektur wächst durch die drei Säle wie eine Blume - mit Wurzelwerk, Blättern und Blüten. In diesem Szenario führen kulturhistorische Zeugnisse und Kunstwerke, wissenschaftliche Präparate, Fotografien und Videoinstallationen eindrucksvoll vor Augen, mit wie viel Zuneigung und Neugier der Mensch seiner pflanzlichen Umwelt begegnet – aber auch mit wie viel rücksichtsloser und zerstörerischer Gewalt. Denn das ist die politische Seite der Ausstellung: Globale Gefahren wie der menschengemachte Klimawandel, der Rückgang der Artenvielfalt oder die bedrohliche Welternährungslage zwingen uns, über einen bewussteren und schonenderen Umgang mit den Pflanzen und der Natur insgesamt nachzudenken. Die Besucherinnen und Besucher erwartet auf diesem musealen Streifzug über den grünen Planeten aber auch viel Überraschendes, Kurioses und Spielerisches. Mit einem gängigen Vorurteil wird am Ende des Rundgangs jedenfalls gründlich aufgeräumt sein – Pflanzen sind alles, nur nicht langweilig!
weiter
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch

Yayoi Kusama

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 04.09.2020-17.01.2021
Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im Herbst 2020 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die einen Überblick über ihr Schaffen der letzten siebzig Jahre bietet und neben aktuellen Gemälden einen neuen Infinity Room der Künstlerin umfasst. Yayoi Kusama wurde durch ihre Auseinandersetzung mit repetitiven Mustern und Strukturen, ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume weltberühmt; in ihren Arbeiten konfrontiert sie Betrachter*innen mit Welten, die sich grenzenlos auszudehnen scheinen, und spürt der Auflösung des Subjekts in der Unendlichkeit nach. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn im New York der späten 1950er Jahre verband sie klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Zeichnung mit Installationen, Performances und Happenings. Auf einer Fläche von knapp 3000 m² macht der Gropius Bau Kusamas Werk in seiner Gesamtheit erstmals in Deutschland zugänglich und knüpft damit an den Beginn der breiten Rezeption der Künstlerin Mitte der 1960er Jahre im deutschen und europäischen Kontext an, wo sie aktiver war als in den USA, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt. Im Museum Ludwig in Köln wird die Ausstellung ab April 2021 und in der Fondation Beyeler in Riehen ab Oktober 2021 zu sehen sein.
weiter
Museum für Fotografie. Berlin-Charlottenburg, Stefan Müller
Museum für Fotografie. Berlin-Charlottenburg, Stefan Müller

FOTOGRAFIE: Wolfgang Schulz und die Fotoszene um 1980

Museum für Fotografie / Helmut Newton Stiftung
Berlin | 04.04.2020-19.07.2020
Das Magazin „Fotografie. Zeitschrift internationaler Fotokunst“ und sein Herausgeber Wolfgang Schulz stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „FOTOGRAFIE. Wolfgang Schulz und die Fotoszene um 1980“. Im Kaisersaal des Museums für Fotografie wird anhand der Arbeiten von Wolfgang Schulz und anderer Fotograf*innen eine wichtige Zeit des Umbruchs in der Geschichte der westdeutschen Fotografie beleuchtet. Fotografie um 1980 In den Jahren um 1980 erlangte die Fotografie einen neuen Stellenwert im Kunstbetrieb. Neue fotografische Herangehensweisen wurden erprobt, Museen begannen, sich für das Medium zu interessieren, erste Fotogalerien wurden gegründet, 1977 hatte die Fotografie auf der documenta ihren ersten großen Auftritt, und es wurden Zeitschriften gegründet. Ausgangspunkt der Ausstellung zu dieser spannenden Umbruchszeit ist das Magazin „Fotografie. Zeitschrift internationaler Fotokunst“, das zwischen 1977 und 1985 vierzigmal erschien und von Wolfgang Schulz herausgegeben wurde. Das Magazin entwickelte sich schnell zu einem viel beachteten, häufig umstrittenen überregionalen Szeneblatt: ein überaus lebendiges Forumfür einen weitverzweigten Aufbruch, in dem Kunstkommerz noch keine prägende Rolle spielte. Wolfgang Schulz: Redakteur und Fotograf Wolfgang Schulz versuchte, sich festschreibenden Normen zu entziehen und verfolgte als Redakteur der Zeitschrift wie auch als Fotograf, der ein beachtliches Werk geschaffen hat, sehr unterschiedliche Stile und Sujets. Die Ausstellung ist ein erster Versuch, durch Werke verschiedener Fotograf*innen, die in der Zeitschrift vertreten waren, Fotografien von Wolfgang Schulz und durch Gespräche mit Zeitzeugen, eine Zeitschrift, ihren Herausgeber und damit ein Stück Fotogeschichte in Westdeutschland wiederzuentdecken, das heute zu Unrecht beinahe vergessen ist.
weiter

Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Danceperados of Ireland (Foto: Georg Eisenhut)
Danceperados of Ireland (Foto: Georg Eisenhut)

Danceperados of Ireland

Life, Love & Lore of the Irish Travellers Tour
Theater am Aegi Hannover- Theater für Niedersachsen
Hannover | nächster Termin 04.12.2020 20:00 Uhr
weiter
Massachusetts das Bee Gees Musical (Foto: Vince Blue Dennis)
Massachusetts das Bee Gees Musical (Foto: Vince Blue Dennis)

Massachusetts

Das Bee Gees Musical
Max-Reger-Halle
Weiden | nächster Termin 24.04.2020 20:00 Uhr
weiter
Foto: Manuel Harlan
Foto: Manuel Harlan

Harry Potter und das verwunschene Kind

Teil eins und zwei
Mehr! Theater am Großmarkt
Hamburg | nächster Termin 22.04.2020 14:30 Uhr
weiter
Foto: Christian Hartmann
Foto: Christian Hartmann

Die Drei ???

Der dunkle Taipan
SAP Arena
Mannheim | nächster Termin 25.08.2020 20:00 Uhr
weiter

Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Dieter Nuhr (Foto: Jutta Hasshoff-Nuhr)
Dieter Nuhr (Foto: Jutta Hasshoff-Nuhr)

Dieter Nuhr

Kein Scherz!
Kultur- u. Kongresszentrum Gera
Gera | nächster Termin 24.04.2020 20:00 Uhr
weiter
Martina Schwarzmann (Foto: Gregor Wiebe, Carsten Bunnemann)
Martina Schwarzmann (Foto: Gregor Wiebe, Carsten Bunnemann)

Martina Schwarzmann

Genau richtig
Stadthalle Deggendorf
Deggendorf | nächster Termin 28.04.2020 20:00 Uhr
weiter
René Steinberg (Foto: Sebastian Mölleken)
René Steinberg (Foto: Sebastian Mölleken)

René Steinberg

Irres ist menschlich
Alte Drahtzieherei
Wipperfürth | nächster Termin 25.04.2020 20:00 Uhr
weiter
Foto: Storno, Funke, Philipzen, Rüther
Foto: Storno, Funke, Philipzen, Rüther

Storno

Die Sonderinventur
PaderHalle
Paderborn | nächster Termin 02.05.2020 20:00 Uhr
weiter

Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: KBK GmbH
Foto: KBK GmbH

Chris De Burgh

Solo Tour Sommer 2020
CCS Suhl
Suhl | nächster Termin 06.07.2020 19:30 Uhr
weiter
Tim Fischer (Foto: Jim Rakete)
Tim Fischer (Foto: Jim Rakete)

Tim Fischer

Geliebte Lieder
St. Pauli-Theater
Hamburg | nächster Termin 15.11.2020 18:00 Uhr
weiter
Konstantin Wecker (Foto: Thomas Karsten)
Konstantin Wecker (Foto: Thomas Karsten)

Konstantin Wecker

Solo am Klavier
Burg Wilhelmstein Würselen
Würselen | nächster Termin 11.06.2020 19:30 Uhr
weiter
Beyond The Black (Foto: Heilemania)
Beyond The Black (Foto: Heilemania)

Beyond The Black

Live 2020
Burgruine auf dem Honberg
Tuttlingen | nächster Termin 10.07.2020 20:00 Uhr
weiter


KULTURpur empfehlen

COVID-19 Information


Aufgrund des Coronavirus werden zur Zeit Veranstaltungen abgesagt.

Bitte prüfen Sie beim Veranstalter direkt, ob Ihre Veranstaltung stattfindet.