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Museumsausstellungen

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Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Zeit für Fragmente: Werke aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
Berlin | 09.11.2019-04.10.2020
Es sei gerade „eine Zeit für Fragmente“, bemerkte der Künstler Marcel Duchamp gegenüber der Schriftstellerin Anaïs Nin, als diese ihn im Jahr 1934 in seinem Pariser Atelier besuchte. Konkret meinte er die Dokumentation seines Werks Großes Glas, für die er Schriftstücke und Grafiken lose in einer grünen Schachtel sammelte. In einer Welt, deren Einheit und Ganzheit von der Physik ebenso in Zweifel gezogen wurde wie durch das Auseinanderfallen der Gesellschaft, erschien Duchamp das Fragment als einzig mögliche Form des künstlerischen Handelns. In der Renaissance oder der Romantik brachte das Fragment als Rest eines ehemals Ganzen oder als Unvollendetes die Sehnsucht nach Einheit und Vollständigkeit zum Ausdruck. Entsprechend verweisen Motive wie Ruinen und Torsi auf ein Ideal von Vollkommenheit. Spätestens im 20. Jahrhundert wich diese Sehnsucht der Erkenntnis, dass die Welt stets eine unfertige ist. Es gibt immer einen Blickwinkel zu ergänzen oder einen weiteren Aspekt zu berücksichtigen. Teile, Überreste, Leerstellen und Ausschnitte verweisen in den Kunstwerken nicht mehr auf ein mögliches Ganzes, sondern auf die zugleich zerstörerische und schöpferische Kraft von Brüchen. Die Sammlungspräsentation „Zeit für Fragmente“ geht den unterschiedlichen Bedeutungen des Fragmentarischen anhand von Werken von Joseph Beuys, Marianna Castillo Deball, Anish Kapoor, William Kentridge, Sam Taylor-Johnson, Cy Twombly, Andy Warhol u. a. nach.
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Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)
Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)

10 Jahre Neues Museum: Mit Virtual Reality durch 150 Jahre Geschichte

Neues Museum
Berlin | 12.10.2019-30.11.2020
Im Oktober 2019 jährt sich zum 10. Mal die Wiedereröffnung des Neuen Museums. Mitte des 19. Jahrhunderts als zweites Haus auf der Museumsinsel eröffnet, präsentierte man hier seinerzeit die Kulturgeschichte vom Ursprung bis ins 19. Jahrhundert. Das während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigte Gebäude war als Ruine jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben. Nach zehnjähriger Rekonstruktion unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield zogen 2009 das Ägyptische Museum und Papyrussammlung sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin mit zusätzlichen Objekten der Antikensammlung ein. Mit dem Wiederaufbau wurden die stark zerstörten Strukturen der Treppenhalle des Neuen Museums in ihrer architektonischen Konzeption wiederhergestellt. Dem denkmalpflegerischen Konzept folgend, dass die Geschichte des Hauses erkennbar bleiben soll, wurde auf die Rekonstruktion der ehemaligen Wandmalerei bewusst verzichtet. Anlässlich des Jubiläums zur Wiedereröffnung wurde der ursprüngliche Zustand der Treppenhalle digital rekonstruiert. Durch Virtual Reality ist es nun möglich, den herausragenden Wiederaufbau durch David Chipperfield mit der räumlich erlebbaren historischen Situation so zu verbinden, dass für die Besucherinnen und Besucher sowohl das ursprüngliche Konzept als auch die Geschichte und Neukonzeption des Hauses nachvollziehbar wird. Virtuelle Rekonstruktion der Treppenhalle Als zentraler Raum des Museums kommt der Treppenhalle eine besondere Bedeutung in der Konzeption und Ausstattung zu. Beim Bau des Neuen Museums in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Bildprogramm in Absprachen zwischen dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., dem Generaldirektor Ignaz von Olfers und dem Künstler Wilhelm von Kaulbach detailliert besprochen. In der Darstellung der Entwicklung der Kulturgeschichte an den Wänden der Treppenhalle spiegelte sich die Konzeption des Museums als Bewahrer der Kultur, aber auch die damalige Weltsicht wider. Monumental waren dabei vor allem die sechs Hauptbilder Kaulbachs, die jeweils eine Größe von rund 6x7 Metern hatten. Thematisch beginnt der Zyklus mit dem Turmbau zu Babel als Beginn verschiedener Kulturen und endet mit einer Darstellung der Reformation als Repräsentation der neueren Zeitgeschichte. Die aus heutiger Sicht kritisch zu betrachtenden Bilder spiegeln die religiös und auch national gedeutete Sicht der Weltgeschichte und sind nur vor dem Hintergrund der Zeit um 1850 zu verstehen. Dies betrifft insbesondere die stark antijüdisch geprägte Darstellung der Zerstörung Jerusalems. Die virtuelle Darstellung regt dazu an, sich mit dem historischen Kontext der Entstehungszeit auseinanderzusetzen und die Zeitgebundenheit der historischen Raumausstattung des Neuen Museums zu diskutieren. In zwei 360°-Filmen wird der Zustand der Treppenhalle um 1920 rekonstruiert und der Bilderzyklus Kaulbachs aus seiner Zeit heraus erklärt. Es ist eine Zeitreise in die Konzeption des 19. Jahrhunderts. Die Besucher*innen nehmen auf den Bänken im Raum Platz und bekommen mittels VR-Brillen die Bilder der jeweils gegenüberliegenden Wandseite im Rahmen ihrer historischen Wahrnehmung erklärt. Vor und nach den Themenfilmen bleibt Zeit, sich im virtuell rekonstruierten Raum umzusehen und den ursprünglichen Zustand der Treppenhalle zu erkunden. Mit der Rückkehr in unsere Zeit wird am Ende der Filme dazu angeregt, sich mit den damaligen Motiven auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, welche Motive heutzutage zur Darstellung der Geschichte der Menschheit ausgewählt werden würden. Mit der virtuellen Sichtbarmachung wird eine neue Verständnisebene für das Gebäude geschaffen, die ohne bauliche und gestalterische Eingriffe in die vorhandene Architektur auskommt. Damit wird mit neuen Mitteln 10 Jahre nach der Eröffnung eine Möglichkeit geschaffen, um die im Vorfeld der Eröffnung noch heftig diskutierten Positionen zum Umgang mit Rekonstruktionen der Wandmalerei zusammenzuführen. Es wird nachvollziehbar, wieso beim Wiederaufbau die Entscheidung gegen die Rekonstruktion der Gemälde gefallen ist und wir begreifen, wie zeitgebunden auch unsere Geschichtsdeutungen sind.
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Die „Krone von Kertsch“. Das Diadem einer vornehmen Dame wurde in einem völkerwanderungszeitlichen Grab in Kertsch - dem antiken Pantikapaion - auf der Krim entdeckt. Spätes 4. / 1. Hälfte 5. Jahrhundert n. Chr. © Römisch-Germanisches Museum/Rheinisches Bildarchiv Köln
Die „Krone von Kertsch“. Das Diadem einer vornehmen Dame wurde in einem völkerwanderungszeitlichen Grab in Kertsch - dem antiken Pantikapaion - auf der Krim entdeckt. Spätes 4. / 1. Hälfte 5. Jahrhundert n. Chr. © Römisch-Germanisches Museum/Rheinisches Bildarchiv Köln

Die Krone von Kertsch - Schätze aus Europas Frühzeit

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin im Neuen Museum
Berlin | 19.10.2017-25.09.2022
Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.
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Foto: Nina Straßgütl
Foto: Nina Straßgütl

Die gezeichnete Stadt

Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Berlin | 19.06.2020-05.10.2020
Die Faszination internationaler Künstler*innen für die moderne Großstadt ist in der Kunst, die seit 1945 in Berlin entsteht, stets lebendig und gegenwärtig. Die Ausstellung lädt ein, anhand von Arbeiten auf Papier die im doppelten Sinne gezeichnete Stadt Berlin zu erkunden. Die Grafische Sammlung der Berlinischen Galerie hat in den letzten Jahren durch Ankäufe und Schenkungen ihr Konvolut von Zeichnungen und Druckgrafiken zu diesem Thema enorm erweitern können. Ausgehend von den Stadtstillleben Werner Heldts, nehmen die Besucher*innen die Trümmer des Krieges wahr, durchwandern urbane Biotope der 1970er bis 1990er Jahre diesseits und jenseits der Mauer, erkunden subjektive Topografien in der zeitgenössischen Kunst und begegnen dem Großstadtpersonal zwischen Individuum, Masse und Medienbild. Dabei fließen auch andere Orte urbaner Erfahrungen mit ein. Beteiligte Künstler*innen (Auswahl): Franz Ackermann, Heike Kati Barath, Tacita Dean, Antje Dorn, Marcel van Eeden, Olafur Eliasson, Rainer Fetting, Eberhard Havekost, Werner Heldt, K.H. Hödicke, Günther Horn, Friederike Klotz, Pia Linz, Theresa Lükenwerk, Susanne Mahlmeister, Katharina Meldner, Nanne Meyer, Tal R, Antonio Saura, Andreas Seltzer, Emilio Vedova, Klaus Vogelgesang, Wolf Vostell.
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Musicalübersicht

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The Music of Hans Zimmer & Others

A Celebration of Filmmusic
Darmstadtium Wissenschaft Kongresse
Darmstadt | nächster Termin 25.12.2020 16:00 Uhr
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TSF GmbH, Fotos: minkusimages
TSF GmbH, Fotos: minkusimages

Feuerwerk der Turnkunst

Hard Beat
EWE Arena Oldenburg
Oldenburg | nächster Termin 29.12.2020 14:00 Uhr
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Foto: Christian Hartmann
Foto: Christian Hartmann

Die Drei ???

Der dunkle Taipan
König-Pilsener-ARENA Oberhausen
Oberhausen | nächster Termin 12.06.2021 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Foto: Enrico Meyer
Foto: Enrico Meyer

Ingolf Lück

Sehr erfreut!
Heimat - Raum für Unterhaltung
Schleswig | nächster Termin 26.03.2021 20:00 Uhr
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Foto: Nina Stiller
Foto: Nina Stiller

Ingo Oschmann

Schönen Gruß, ich komm zu Fuß!
Alma Hoppes Lustspielhaus
Hamburg | nächster Termin 17.08.2020 20:00 Uhr
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Foto: Werner Koczwara
Foto: Werner Koczwara

Werner Koczwara

Weck mich, wenn's lustig wird!
Renitenztheater Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 27.09.2020 16:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
A-ha (Foto: Stian Andersen)
A-ha (Foto: Stian Andersen)

a-ha

play hunting high and low live
Arena Leipzig
Leipzig | nächster Termin 29.04.2021 20:00 Uhr
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Foto: Highlight Concerts GmbH
Foto: Highlight Concerts GmbH

Game of Thrones

The Concert Show
Kongresshalle Augsburg
Augsburg | nächster Termin 30.12.2020 20:00 Uhr
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Foto: Jens Koch
Foto: Jens Koch

Silbermond

Schritte Live
Filmnächte am Elbufer
Dresden | nächster Termin 13.08.2021 19:30 Uhr
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Meine Freundin Conni - Geheimnis um Kater Mau

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Unhinged - Ausser Kontrolle

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Takeover - Voll Vertauscht

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