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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

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Museumsausstellungen

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Foto: GNM
Foto: GNM

Jubiläumsausstellung: 150 Jahre Bayerisches Gewerbemuseum

Germanisches Nationalmuseum
Nürnberg | 28.11.2019-27.09.2020
1869 wurde in Nürnberg das Bayerische Gewerbemuseum gegründet. Die Stadt und ihr Umland galten als die mit Abstand bedeutendste Industrieregion des Königsreichs Bayern. Neben einem umfangreichen Ausbildungsprogramm war es Ziel des neuen „Museums“, durch die Kenntnis historischer Muster die technische Qualität und den wirtschaftlichen Erfolg aktueller Erzeugnisse zu steigern. Die Sammlung sollte vor allem Objekte umfassen, deren Gestaltung das Industriedesign in Europa maßgeblich beeinflussen. Die Initiative zur Gründung ergriffen folglich kapitalkräftige Großindustrielle, Wirtschaftsfachleute und hohe Verwaltungsbeamte aus dem Nürnberger Gründermilieu. Und wo in Bayern hätte dies besser gelingen können als in Nürnberg? 1987 erfolgte die Angliederung der Mustersammlung, später auch der Vorbildersammlung und der Bibliothek an das Germanische Nationalmuseum; seit 2003 sind sie Leihgaben des Freistaats Bayern. Die Jubiläumsausstellung präsentiert die Geschichte und die Highlights des größten Leihgabenbestandes des Germanischen Nationalmuseums. Sie zeigt, dass Nürnberg in der ganzen Welt eingekauft hat, um die technische wie ästhetische Qualität eigener Produkte zu steigern: Keramiken aus Frankreich, Porzellane aus China, Email aus Japan, Innovationen wie einen der ersten Diaprojektoren und vieles mehr.
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Foto: Nina Straßgütl
Foto: Nina Straßgütl

Die gezeichnete Stadt

Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Berlin | 19.06.2020-05.10.2020
Die Faszination internationaler Künstler*innen für die moderne Großstadt ist in der Kunst, die seit 1945 in Berlin entsteht, stets lebendig und gegenwärtig. Die Ausstellung lädt ein, anhand von Arbeiten auf Papier die im doppelten Sinne gezeichnete Stadt Berlin zu erkunden. Die Grafische Sammlung der Berlinischen Galerie hat in den letzten Jahren durch Ankäufe und Schenkungen ihr Konvolut von Zeichnungen und Druckgrafiken zu diesem Thema enorm erweitern können. Ausgehend von den Stadtstillleben Werner Heldts, nehmen die Besucher*innen die Trümmer des Krieges wahr, durchwandern urbane Biotope der 1970er bis 1990er Jahre diesseits und jenseits der Mauer, erkunden subjektive Topografien in der zeitgenössischen Kunst und begegnen dem Großstadtpersonal zwischen Individuum, Masse und Medienbild. Dabei fließen auch andere Orte urbaner Erfahrungen mit ein. Beteiligte Künstler*innen (Auswahl): Franz Ackermann, Heike Kati Barath, Tacita Dean, Antje Dorn, Marcel van Eeden, Olafur Eliasson, Rainer Fetting, Eberhard Havekost, Werner Heldt, K.H. Hödicke, Günther Horn, Friederike Klotz, Pia Linz, Theresa Lükenwerk, Susanne Mahlmeister, Katharina Meldner, Nanne Meyer, Tal R, Antonio Saura, Andreas Seltzer, Emilio Vedova, Klaus Vogelgesang, Wolf Vostell.
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Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)
Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)

10 Jahre Neues Museum: Mit Virtual Reality durch 150 Jahre Geschichte

Neues Museum
Berlin | 12.10.2019-30.11.2020
Im Oktober 2019 jährt sich zum 10. Mal die Wiedereröffnung des Neuen Museums. Mitte des 19. Jahrhunderts als zweites Haus auf der Museumsinsel eröffnet, präsentierte man hier seinerzeit die Kulturgeschichte vom Ursprung bis ins 19. Jahrhundert. Das während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigte Gebäude war als Ruine jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben. Nach zehnjähriger Rekonstruktion unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield zogen 2009 das Ägyptische Museum und Papyrussammlung sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin mit zusätzlichen Objekten der Antikensammlung ein. Mit dem Wiederaufbau wurden die stark zerstörten Strukturen der Treppenhalle des Neuen Museums in ihrer architektonischen Konzeption wiederhergestellt. Dem denkmalpflegerischen Konzept folgend, dass die Geschichte des Hauses erkennbar bleiben soll, wurde auf die Rekonstruktion der ehemaligen Wandmalerei bewusst verzichtet. Anlässlich des Jubiläums zur Wiedereröffnung wurde der ursprüngliche Zustand der Treppenhalle digital rekonstruiert. Durch Virtual Reality ist es nun möglich, den herausragenden Wiederaufbau durch David Chipperfield mit der räumlich erlebbaren historischen Situation so zu verbinden, dass für die Besucherinnen und Besucher sowohl das ursprüngliche Konzept als auch die Geschichte und Neukonzeption des Hauses nachvollziehbar wird. Virtuelle Rekonstruktion der Treppenhalle Als zentraler Raum des Museums kommt der Treppenhalle eine besondere Bedeutung in der Konzeption und Ausstattung zu. Beim Bau des Neuen Museums in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Bildprogramm in Absprachen zwischen dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., dem Generaldirektor Ignaz von Olfers und dem Künstler Wilhelm von Kaulbach detailliert besprochen. In der Darstellung der Entwicklung der Kulturgeschichte an den Wänden der Treppenhalle spiegelte sich die Konzeption des Museums als Bewahrer der Kultur, aber auch die damalige Weltsicht wider. Monumental waren dabei vor allem die sechs Hauptbilder Kaulbachs, die jeweils eine Größe von rund 6x7 Metern hatten. Thematisch beginnt der Zyklus mit dem Turmbau zu Babel als Beginn verschiedener Kulturen und endet mit einer Darstellung der Reformation als Repräsentation der neueren Zeitgeschichte. Die aus heutiger Sicht kritisch zu betrachtenden Bilder spiegeln die religiös und auch national gedeutete Sicht der Weltgeschichte und sind nur vor dem Hintergrund der Zeit um 1850 zu verstehen. Dies betrifft insbesondere die stark antijüdisch geprägte Darstellung der Zerstörung Jerusalems. Die virtuelle Darstellung regt dazu an, sich mit dem historischen Kontext der Entstehungszeit auseinanderzusetzen und die Zeitgebundenheit der historischen Raumausstattung des Neuen Museums zu diskutieren. In zwei 360°-Filmen wird der Zustand der Treppenhalle um 1920 rekonstruiert und der Bilderzyklus Kaulbachs aus seiner Zeit heraus erklärt. Es ist eine Zeitreise in die Konzeption des 19. Jahrhunderts. Die Besucher*innen nehmen auf den Bänken im Raum Platz und bekommen mittels VR-Brillen die Bilder der jeweils gegenüberliegenden Wandseite im Rahmen ihrer historischen Wahrnehmung erklärt. Vor und nach den Themenfilmen bleibt Zeit, sich im virtuell rekonstruierten Raum umzusehen und den ursprünglichen Zustand der Treppenhalle zu erkunden. Mit der Rückkehr in unsere Zeit wird am Ende der Filme dazu angeregt, sich mit den damaligen Motiven auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, welche Motive heutzutage zur Darstellung der Geschichte der Menschheit ausgewählt werden würden. Mit der virtuellen Sichtbarmachung wird eine neue Verständnisebene für das Gebäude geschaffen, die ohne bauliche und gestalterische Eingriffe in die vorhandene Architektur auskommt. Damit wird mit neuen Mitteln 10 Jahre nach der Eröffnung eine Möglichkeit geschaffen, um die im Vorfeld der Eröffnung noch heftig diskutierten Positionen zum Umgang mit Rekonstruktionen der Wandmalerei zusammenzuführen. Es wird nachvollziehbar, wieso beim Wiederaufbau die Entscheidung gegen die Rekonstruktion der Gemälde gefallen ist und wir begreifen, wie zeitgebunden auch unsere Geschichtsdeutungen sind.
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Bode-Museum (Foto: Maximilian Meisse)
Bode-Museum (Foto: Maximilian Meisse)

Münzen und Medaillen

Bode-Museum
Berlin | 01.01.2000-01.01.2030
Das Münzkabinett ist mit 500.000 Objekten eine der größten numismatischen Sammlungen. Die Sammlung verdankt ihre Weltgeltung dem Reichtum und der Geschlossenheit der Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien bis zu den Münzen und Medaillen des 21. Jahrhunderts.Zu den bedeutendsten Beständen gehören 102.000 griechische und etwa 50.000 römische Münzen der Antike, 160.000 europäische Münzen des Mittelalters und der Neuzeit sowie 35.000 islamisch-orientalische Münzen. Die im 15. Jahrhundert entstehende Kunstform der Medaille ist mit 25.000 Stücken vertreten.
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Musicalübersicht

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Foto: Erich Furrer
Foto: Erich Furrer

Die Udo Jürgens Story

Sein Leben, seine Liebe, seine Musik!
Stadthalle Aurich
Aurich | nächster Termin 30.11.2020 20:00 Uhr
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Foto: HC
Foto: HC

The Best of Ennio Morricone

Das Konzert mit über 100 Musikern der Milano Festival Opera
Gewandhaus Leipzig
Leipzig | nächster Termin 01.01.2021 20:00 Uhr
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Foto: Chinesischer Nationalcircus
Foto: Chinesischer Nationalcircus

Chinesischer Nationalcircus

CHINA GIRL mit der Musik von David Bowie
Festspielhaus Baden-Baden
Baden-Baden | nächster Termin 06.01.2021 18:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Foto: Rüdiger Hoffmann
Foto: Rüdiger Hoffmann

Rüdiger Hoffmann

Alles Mega - Gut ist nicht gut genug
Schlachthof München
München | nächster Termin 30.09.2020 20:00 Uhr
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Foto: Helmut Bartl
Foto: Helmut Bartl

Mathias Richling

Mathias Richling #2020
Rantastic Baden-Baden
Baden-Baden | nächster Termin 17.09.2020 20:30 Uhr
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Pawel Popolski (Foto: Stephan Pick)
Pawel Popolski (Foto: Stephan Pick)

Pawel Popolski

Nach der Strich und der Faden
Kongresshalle Gießen
Gießen | nächster Termin 01.09.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Foto: Universal Music Group
Foto: Universal Music Group

André Rieu u. Orchester

Welttournee
Arena Leipzig
Leipzig | nächster Termin 11.10.2020 19:59 Uhr
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Foto: Jesse Deflorio
Foto: Jesse Deflorio

Billy Raffoul

A few more Hours in...
Comet Club Berlin
Berlin | nächster Termin 23.09.2020 20:00 Uhr
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Foto: Scarlet Page
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Bob Geldof

Greatest Hits Tour 2020
CCS Suhl
Suhl | nächster Termin 04.12.2020 20:00 Uhr
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