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Museumsausstellungen

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Alte Nationalgalerie (Detail). Museumsinsel Berlin, Bodestraße. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Alte Nationalgalerie (Detail). Museumsinsel Berlin, Bodestraße. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Todessehnsucht und Dekadenz - Der belgische Symbolismus

Alte Nationalgalerie
Berlin | 15.05.2020-13.09.2020
Der lustvolle Blick in den Abgrund, der übersteigerte Ästhetizismus einer übersättigten Gesellschaft, die sich zugleich in der Krise wähnte, der morbide Reiz zwischen Thanatos und Eros dies sind Themenfelder in der Kunst, die Ende des 19. Jahrhunderts insbesondere im belgischen Symbolismus ihren Ausdruck fanden. Gegen die Entwicklung des Oberflächenreizes von Naturalismus und Impressionismus formiert sich in den 1880er Jahren eine neue Kunstströmung, deren Kennzeichen die Sinnlichkeit, Magie, tiefgründige Bedeutsamkeit wie auch die Irrationalität ist. Der Symbolismus enthält hierin bereits vielfach eine künstlerische Vorwegnahme der Traumdeutung von Freud, dessen gleichnamige Studie 1899 erschien. Die Entwicklung des Symbolismus Das Spezifikum des belgischen Symbolismus ist eine Vorliebe für eine morbide und dekadente Motivik. Schon um die Jahrhundertmitte werden mit Antoine Wiertz Tod und Verfall zu Leitmotiven in der Kunst, die sich bis zu Bildhauern wie George Minne und dem Meister des Absurden James Ensor verfolgen lassen. Angeregt durch die zeitgenössische Literatur, versuchten die Künstler um 1900 eine neue Mystik mit einem extravaganten und kostbaren Stil zu verbinden wie es etwa Charles van der Stappen in seiner Bildhauerei durch die Kombination edler Materialien gelingt. Zur zentralen Gestalt avanciert in diesem Kontext die femme fatale als Ausdruck von Überfluss und Wollust etwa im Werk von Fernand Khnopff. Bei Felicien Rops oder auch Jean Delville gesellt sich hier der Aspekt des Esoterischen und Dämonischen hinzu. Der Symbolismus beeinflusste aber nicht allein das Portrait und Figurenbild, sondern schlug sich als paysage symboliste auch in der Landschaftsmalerei etwa von William Degouve de Nuncques und Fernand Khnopff nieder ebenso wie in den unheimlich erscheinenden Interieurs eines Leon Spilliaert, Xavier Mellery und Georges Lebrun.
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Altes Museum (Foto: Maximilian Meisse)
Altes Museum (Foto: Maximilian Meisse)

Antike Welten. Griechen, Etrusker und Römer

Altes Museum
Berlin | 24.02.2011-01.01.2030
Antike Welten in vollkommen neuer Darstellung sind seit dem 24. Februar 2011 im Alten Museum zu erleben: Nach den Etruskern und Römern, die seit Juli 2010 im Obergeschoss Tausende Besucher begeistert haben, präsentiert die Antikensammlung nun im Hauptgeschoss ihre weltberühmte Sammlung griechischer Kunst in neuem Gewand. Der Rundgang durch die neue Präsentation im Hauptgeschoss des Alten Museums beginnt mit der "Zeit der Helden" von 1000 bis 700 v. Chr. Kriegerstatuen und Helme stehen neben orientalisch geprägten Bildern von Greifen und Löwen. Schon wird der Blick gelenkt in die nächsten Räume zu archaischen Heiligtümern und Grabmonumenten des 6. Jhs. v. Chr.: Eine "Heilige Straße" führt auf den kolossalen Kuros von Didyma zu, die farbenprächtige "Berliner Göttin" blickt dem "Kopf Sabouroff" in die Augen. Die Welt der Götter, Heroen und Sagen klassischer Zeit entfaltet sich im Nordsaal mit einem Feuerwerk bekannter Vasenbilder und Skulpturen. Im Zentrum rahmen Meisterwerke klassischer Kunst wie der Speerträger und die Amazone des Polyklet zusammen mit Meistervasen des Andokides und Euphronios den "Betenden Knaben". "Leben und Tod in Athen" beleuchtet jede Facette des Alltags in der Metropole der Klassik. Herrscher und Volk in ihrer Lebenswelt Das Theater in Griechenland und Unteritalien leitet über zu den Griechen im Westen, mit der "Thronenden Göttin" aus Tarent im Mittelpunkt. In der Abteilung zum Hellenismus werden Herrscher den einfachen Leuten gegenübergestellt - in Porträts und in ihrer Lebenswelt. Die Funde aus den Häusern von Priene, dem "Pompeji Kleinasiens", werden in einem ganz neuen Arrangement gezeigt. Die ehemals im Pergamonmuseum ausgestellte prächtige Sammlung antiker Münzen des Münzkabinetts wird nun in einem separaten Raum mit blauem Himmelszelt präsentiert. Der Abschluss des Rundgangs bietet den Besuchern dann "350 Jahre Antikensammlung" im Zeitraffer. Der nun eröffnete zweite Teil der neuen ständigen Ausstellung im Alten Museum hat einen faszinierenden Gesamtüberblick der Kunst der antiken Welt geschaffen - nicht nach Gattungen getrennt, sondern inhaltlich und ästhetisch arrangiert.  
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Anthony Caro:The Last Judgement Sculpture

Gemäldegalerie Berlin
Berlin | 20.12.2019-12.07.2020
Gemeinsam mit der Sammlung Würth präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin „The Last Judgement Sculpture“ (1995/1999), eines der eindrucksvollsten Werke des britischen Künstlers Sir Anthony Caro (New Malden, Surrey 1924 - 2013 London). Schon die Entstehung der 25-teiligen monumentalen Installation wurde durch den Sammler Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth begleitet. Unmittelbar nach Erwerb durch die Sammlung Würth wurde das Werk erstmals 1999 auf der Biennale in Venedig der Öffentlichkeit präsentiert. Caro selbst charakterisierte die Installation als „Reaktion auf Greueltaten der Gegenwart“ – „auch wenn am Ende die Hoffnung auf eine hellere Zukunft nicht aufgegeben wird“. Der 2013 verstorbene Anthony Caro zählt zu den vielschichtigsten und bedeutendsten Bildhauern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch

Masculinities: Liberation through Photography

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 16.10.2020-10.01.2021
Die Gruppenausstellung Masculinities: Liberation through Photography versammelt unter anderem Arbeiten von Laurie Anderson, Richard Avedon, Rotimi Fani-Kayode, Isaac Julien sowie Annette Messager und untersucht, auf welche Weise Männlichkeit seit den 1960er Jahren erlebt, performativ hergestellt und sozial konstruiert wird. In einer Zeit, in der sich klassische Männlichkeitsbilder in der Krise befinden und Begriffe wie „toxische“ und „fragile“ Männlichkeit gesellschaftliche Diskurse prägen, bieten über 300 Arbeiten von 50 internationalen Künstler*innen, darunter Laurie Anderson, Richard Avedon, Rotimi Fani-Kayode, Peter Hujar, Isaac Julien, Annette Messager und Catherine Opie, ein Panorama der filmischen und fotografischen Auseinandersetzung mit dem Maskulinen in all seiner Widersprüchlichkeit und Komplexität. Zentrale Bezugspunkte sind Themen wie Patriarchat, Macht, queere Identität, Race und Class, Sexualität sowie die weibliche Wahrnehmung von Männlichkeit, welche als ein weitgehend fließendes, performatives Identitätskonzept ins Blickfeld rückt.
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Musicalübersicht

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Foto: Forever Queen
Foto: Forever Queen

Forever Queen

The Ultimate Tribute
Stadthalle Bad Hersfeld
Bad Hersfeld | nächster Termin 04.10.2020 19:30 Uhr
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Logo: Stage Entertainment
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Pretty Woman

Das Musical
Stage Theater an der Elbe
Hamburg | nächster Termin 08.07.2020 19:00 Uhr
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Amazing Shadows
Amazing Shadows

Amazing Shadows

Faszinierende Reise in das Reich der Schatten
Theater Meissen
Meißen | nächster Termin 23.01.2021 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Urban Priol (Foto: Axel Hess)
Urban Priol (Foto: Axel Hess)

Urban Priol

Im Fluss
Festhalle Pirmasens
Pirmasens | nächster Termin 09.09.2020 20:00 Uhr
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Bülent Ceylan Kronk (Fotos: Alexander Grüber)
Bülent Ceylan Kronk (Fotos: Alexander Grüber)

Bülent Ceylan

Luschtobjekt
Siegerlandhalle
Siegen | nächster Termin 03.09.2020 20:00 Uhr
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Foto: Frank Eidel
Foto: Frank Eidel

Ass-Dur

Quint-Essenz
Savoy Theater Düsseldorf
Düsseldorf | nächster Termin 06.09.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Elton John (Foto: Matt Baron-Shutterstock)
Elton John (Foto: Matt Baron-Shutterstock)

Elton John

Farewell Yellow Brick Road Tour
Mercedes-Benz Arena Berlin
Berlin | nächster Termin 01.09.2021 20:00 Uhr
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ASP Verfallen Karten
ASP Verfallen Karten

ASP

Dunkelromantische Winternächte "KreaTour" 2020
Theaterhaus Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 02.12.2020 20:00 Uhr
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Foto: Chris Heidrich
Foto: Chris Heidrich

Ben Zucker

Live 2020
Flens-Arena
Flensburg | nächster Termin 01.11.2020 19:00 Uhr
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