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David Hockney: My Parents, 1977, Tate, London,  © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019
David Hockney: My Parents, 1977, Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019

David Hockney

Bucerius Kunst Forum
Hamburg | 01.02.2020-10.05.2020
Mit David Hockney (geb. 1937) präsentiert das Bucerius Kunst Forum einen der bedeutendsten Gegenwartskünstler Großbritanniens. Seine Ausstellungen sind Publikumsmagnete und jüngst löste er Jeff Koons als teuersten noch lebenden Künstler ab. Doch was steckt hinter dem Phänomen Hockney? Welche Themen treiben den Maler seit je her an? Die Ausstellung widmet sich Hockneys vielseitigem Schaffen als Maler, Zeichner und Grafiker und untersucht dabei einen zentralen Aspekt, der sich durch sein gesamtes Werk zieht: die konsequente Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Wahrnehmung und Darstellung von Realität. Die Ausstellung spannt einen Bogen von Hockneys künstlerischen Anfängen in den 1960er-Jahren, als er sich gegen die Dominanz abstrakter Malerei auflehnte, über seine in Südkalifornien entstandenen, mittlerweile ikonisch gewordenen Werke bis zu seiner Abkehr von der Zentralperspektive und der Neuerfindung des kubistischen Raumes in den 1980er- und 1990er-Jahren, die sein Schaffen bis heute prägt. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit Tate London.
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Kunstbibliothek und Kupferstichkabinett. Kulturforum. Berlin-Tiergarten, Matthäikirchplatz. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Kunstbibliothek und Kupferstichkabinett. Kulturforum. Berlin-Tiergarten, Matthäikirchplatz. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Marken:Zeichen - Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek

Kunstbibliothek
Berlin | 13.03.2020-28.06.2020
Logo, Leitsystem, Corporate Identity – was heute selbstverständlich zum Firmenimage gehört, steckte Mitte des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen. Bahnbrechend in der Entwicklung war das Stuttgarter Grafikatelier Stankowski + Duschek, das mehrere Jahrzehnte lang zu den führenden Büros für Kommunikationsdesign in Deutschland zählte. Berühmte Markenzeichen und Erscheinungsbilder gingen aus der Partnerschaft hervor, etwa für die Deutsche Bank, Viessmann oder die Messe Frankfurt. Die konstruktive Ästhetik der Zeichensysteme lässt das Umfeld der konkreten Kunst erkennen, in dem sich Anton Stankowski (1906–1998) und Karl Duschek (1947–2011) zeitgleich bewegten. Anton Stankowski: Pionier im Grafikdesign „Zeichen sind visuelle Telegramme, ähnlich wie Flaggen.“ Als Anton Stankowski 1978 diese Erkenntnis formulierte, zählte er bereits zu den wichtigsten Stimmen der Werbegrafik seiner Zeit. Nachdem er sich erstmals in den 1930er-Jahren als Teil der Schweizer Avantgarde einen Namen gemacht hatte, festigte sich mit seinem 1951 in Stuttgart gegründeten Büro der Status des Pioniers im Grafikdesign. Markengestaltung – die „Königsdisziplin“ der visuellen Kommunikation – gehörte von Anfang an zum Repertoire. Stankowskis Fähigkeit, komplexe Botschaften telegrammartig zu verkürzen und in einprägsame Zeichensysteme zu verdichten, entwickelte sich zu seinem eigenen Markenzeichen. Ebenso markant war seine vielseitige Herangehensweise, in der sich Typografie, Fotografie und Malerei mit Grafischem trafen. Karl Duschek: Partner in der Gestaltung In Karl Duschek, der 1972 in das Atelier eintrat und wenig später Partner wurde, fand Stankowksi einen Gleichgesinnten: Auch er war nicht nur als Grafikdesigner, sondern ebenso als freier Künstler tätig. Die Verschränkung von Kunst und Design, von „frei“ und „angewandt“, kennzeichnete den Output des bald unter dem Namen Stankowski + Duschek firmierenden grafischen Ateliers, das nach Stankowskis Tod 1998 unter Duscheks Leitung bis 2011 fortbestand. Die reduzierten Formen, geometrischen Flächen, klaren Farben und analytischen Strukturen der konkreten Kunstwerke der beiden Gestalter fanden Eingang in ihre kommunikationsgrafischen Zeichen und Systeme. Bahnbrecher für Logos und Corporate Identity Markenentwicklung, Corporate Identity und Informationsgrafik gehörten fünf Jahrzehnte lang zum Kerngeschäft bei Stankowski + Duschek. Neben dem „Schrägstrich im Quadrat“, der als Markenzeichen der Deutschen Bank weltbekannt wurde, entstanden Logos für SEL, Werkbund, Rat für Formgebung, Rewe, BKK, MüRück, PapStar, Deutsche Börse und viele mehr. Auch das Berlin-Layout, das ab 1969 alle grafischen Produkte der Stadt bestimmte, wurde als Systemmarke von Anton Stankowski entworfen. Für Unternehmen wie Viessmann entwickelte das Atelier schon umfassende Erscheinungsbilder, bevor der Begriff Corporate Identity Deutschland erreicht hatte, und zahlreiche Universitäten, Krankenhäuser, Großevents und Messeunternehmen bestellten hier ihre Orientierungs- und Leitsysteme. Die Ausstellung in der Kunstbibliothek Die Ausstellung in der Kunstbibliothek stellt das Werk des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek sowie Stankowskis Vorläuferbüros in rund 300 Exponaten vor. Ein breites Spektrum an Skizzen, Varianten, ausgeführten Entwürfen und einer Vielzahl daraus resultierender Drucksachen von Anzeigen bis Firmenschriften zeichnet den Arbeitsprozess des Kommunikationsdesigners vor dem routinierten Einsatz des Computers anschaulich nach. Im Dialog mit freien Arbeiten verschmelzen die Grenzen zwischen Kunst und Werbung. Ein Großteil der ausgestellten Werke stammt aus dem umfangreichen gebrauchsgrafischen Nachlass Stankowski + Duschek, den die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin 2012 von Karl Duscheks Ehefrau Meike Gatermann als Schenkung erhielt. Die Präsentation wird erweitert durch Leihgaben aus der Stankowski-Stiftung in Stuttgart.
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Die „Krone von Kertsch“. Das Diadem einer vornehmen Dame wurde in einem völkerwanderungszeitlichen Grab in Kertsch - dem antiken Pantikapaion - auf der Krim entdeckt. Spätes 4. / 1. Hälfte 5. Jahrhundert n. Chr. © Römisch-Germanisches Museum/Rheinisches Bildarchiv Köln
Die „Krone von Kertsch“. Das Diadem einer vornehmen Dame wurde in einem völkerwanderungszeitlichen Grab in Kertsch - dem antiken Pantikapaion - auf der Krim entdeckt. Spätes 4. / 1. Hälfte 5. Jahrhundert n. Chr. © Römisch-Germanisches Museum/Rheinisches Bildarchiv Köln

Die Krone von Kertsch - Schätze aus Europas Frühzeit

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin im Neuen Museum
Berlin | 19.10.2017-25.09.2022
Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.
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Brücke-Museum Berlin, Foto: Archiv
Brücke-Museum Berlin, Foto: Archiv

Unzertrennlich.

Brücke Museum
Berlin | 16.11.2019-15.03.2020
„Ungerahmte Bilder gebe ich niemals auf Ausstellungen … wenn ich etwas mache, so recht und gut als irgend möglich, sonst lieber nicht“, schrieb Ernst Ludwig Kirchner 1937 und betonte hiermit, wie zentral für ihn der Rahmen für das Bild war. Die Ausstellung Unzertrennlich widmet sich dieser Verbundenheit und untersucht erstmals die besondere Rolle und Bedeutung des Bilderrahmens für die Künstler der Brücke. Denn auch Erich Heckel, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff entwarfen eigens Rahmen für ihre Gemälde: Sie nutzten besondere Profile, versahen sie mit geschnitzten Ornamenten, fassten sie und gestalteten sie farblich – immer in kompositorischer Einheit mit den Bildwerken. Schmidt-Rottluffs aufwendige Schnitzarbeiten zeigen dabei, wie skulptural er seine Rahmen verstand. Bei Kirchner wiederum verlässt der Pinsel häufig die Leinwand und bemalt das Holz in den Tönen des Bildes, sodass die Grenze zwischen beiden verschwimmt. Ob in Ausstellungskatalogen, auf Postkarten oder im Internet – die Bilder der Brücke werden seit jeher zumeist ohne ihre Rahmen gezeigt. Doch gerade der Blick über das Bildfeld hinaus ermöglicht einzigartige Einblicke in die Ideen und Ziele der Künstler. Die Ausstellung ergänzt die Beschäftigung der Brücke um die künstlerische Gestaltung des Bilderrahmens, der im Sinne des Gesamtkunstwerks das Bild erweitert. Anhand zahlreicher nationaler und internationaler Leihgaben sowie original gerahmter Gemälde aus dem Bestand des Brücke-Museums öffnet Unzertrennlich den Blick für dieses bisher unbeachtete künstlerische Schaffen.
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Foto: Pamela Raith
Foto: Pamela Raith

Saturday Night Fever

Musical Dome Köln
Köln | nächster Termin 17.03.2020 19:30 Uhr
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Foto: Christian Goeble
Foto: Christian Goeble

Irina Titova - Queen of Sand

In 80 Bildern um die Welt
König Albert Theater
Bad Elster | nächster Termin 11.04.2020 19:30 Uhr
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Logo: Stage Entertainment
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Ghost

Das Musical
Palladium Theater Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 19.02.2020 18:30 Uhr
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Das Dschungelbuch
Das Dschungelbuch

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Familienmusical nach Sir R. Kipling
Niederrheinhalle Wesel
Wesel | nächster Termin 28.02.2020 16:00 Uhr
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Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Sebastian Pufpaff (Foto: Manuel Berninger)
Sebastian Pufpaff (Foto: Manuel Berninger)

Sebastian Pufpaff

Wir Nach
Stadttheater Minden
Minden | nächster Termin 26.02.2020 20:00 Uhr
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Ingo Appelt (Foto: Felix Rachor)
Ingo Appelt (Foto: Felix Rachor)

Ingo Appelt

Der Staats-Trainer
Audimax Universität Hildesheim
Hildesheim | nächster Termin 11.03.2020 20:00 Uhr
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Alfred Dorfer (Foto: Peter Rigaud)
Alfred Dorfer (Foto: Peter Rigaud)

Alfred Dorfer

und...
Münchner Lustspielhaus
München | nächster Termin 01.04.2020 20:00 Uhr
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Claus von Wagner (Foto: Simon Büttner)
Claus von Wagner (Foto: Simon Büttner)

Claus von Wagner

Theorie der feinen Menschen
Pantheon Theater Bonn
Bonn | nächster Termin 03.03.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Holly Rose Stones
Foto: Holly Rose Stones

Bang Bang Rome

The Beautiful World Tour 2020
Milla
München | nächster Termin 16.04.2020 20:00 Uhr
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John Williams (Foto: Lukas Beck)
John Williams (Foto: Lukas Beck)

John Williams

The Music of John Williams Live 2017
Circus Krone
München | nächster Termin 30.10.2020 20:00 Uhr
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Sasha (Foto: Olaf Heine)
Sasha (Foto: Olaf Heine)

Sasha

Schlüsselkind Tour
barclaycard arena
Hamburg | nächster Termin 02.04.2020 20:00 Uhr
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Foto: Kerstin Joensson (c) Sony Music
Foto: Kerstin Joensson (c) Sony Music

Amigos

Live 2019
KKC Kur & Kongress-Center Bad Windsheim
Bad Windsheim | nächster Termin 21.03.2020 16:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle
Thüringer Landestheater Rudolstadt, Foto: Harald Wenzel-Orf
Thüringer Landestheater Rudolstadt, Foto: Harald Wenzel-Orf

Kabale und Liebe

Thüringer Landestheater Rudolstadt

Rudolstadt | nächster Termin
19.02.2020 11:00 Uhr
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Foto: Theater Ingolstadt
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Hunger und Gier

Theater Ingolstadt

Ingolstadt | nächster Termin
21.02.2020 01:00 Uhr
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Foto: HL Böhme
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Falk

Theater Magdeburg

Magdeburg | nächster Termin
21.02.2020 19:30 Uhr
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Cabaret

Anhaltisches Theater Dessau

Dessau-Roßlau | nächster Termin
21.02.2020 19:00 Uhr
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