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gibus.bordeaux

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Werbung: gibus.bordeaux
'Erleben Sie die minimalistische und kathartische Kunst von Gibus. Jede Skulptur erzählt eine Geschichte.

Ziegeleimuseum Glindow


Alpenstr. 47
14542 Werder (Havel)
Tel.: 0 33 27 669395
Homepage

Öffnungszeiten:

01.03.-31.10.: Mi,Sa,So 10.00-16.00 Uhr
Die Ausstellung des Märkischen Ziegeleimuseums beschreibt und illustriert nicht nur den technologischen Prozeß der Ziegelherstellung, sondern veranschaulicht mit vielen Dokumenten auch die Geschichte des Glindower Ziegeleigewerbes, von dem seit 1462 verbrieften Tonabbau bis zur modernen Wiederbelebung fast vergessener Technologien.
Sie macht mit den einstigen Arbeits- und Lebensbedingungen der einheimischen und der aus dem Lippisch-Westfälischen gekommenen Ziegler bekannt, stellt frühere Ziegeleibesitzer vor und vermittelt einen Einblick in die Ziegeleiindustrie im Raum Glindow-Werder-Rädel und in der gesamten Region. Dokumentiert werden Zusammenhänge dieses Handwerks mit den Zisterziensermönchen des Klosters Lehnin, den Städten Brandenburg, Potsdam und Berlin.
Das Besondere an diesem Museum ist jedoch, daß der Besucher die geschichtlich aufbereitete Ziegelfertigung auch noch in Aktion sehen kann.
Auf dem Gelände befinden sich zwei der denkmalgeschützten Ringöfen aus dem Jahr 1868, gebaut nach dem Patent von Friedrich Eduard Hoffmann. Einer davon ist der einzige in Europa noch originalgetreu erhaltene kreisrunde Ringofen, wie er in der Hoffmannschen Patentschrift dargestellt ist. Er wurde 1962 stillgelegt und verfiel zusehends. Seit 1991 jedoch begannen hier erste Restaurierungsarbeiten. Der andere, größere Ofen wurde 1967 rekonstruiert. Seitdem treibt man hier das Feuer wieder ununterbrochen im Kreis.
Die zunächst für die Herstellung von Kohlepreßlingen und später Blumentöpfen genutzte Produktionsstätte verlassen seit 1990 wieder Ziegel- und Formsteine, von denen jeder seiner handwerklichen Fertigung wegen gleichsam ein Unikat darstellt. Besonders begehrt sind die in Form und Farbe vielfältigen Tonziegel bei Restauratoren und Denkmalpflegern.
Mithin produziert ein Technisches Denkmal für andere Denkmale und für die Erhaltung und Erneuerung in Backstein errichteter Kirchen, Klöster, Rathäuser und anderer architekturgeschichtlich wertvoller Gebäude.
Der ebenfalls denkmalgeschützte Ziegeleiturm, in dem die Ausstellung untergebracht ist, wurde vermutlich um 1890 errichtet. In seiner Ausführung steht der Turm als Beispiel für den kunstvollen Ziegelbau der damaligen Zeit. Seine Benennung und ursprüngliche Zweckbestimmung jedoch blieben bis heute im Dunkel. Möglicherweise diente er seinerzeit neben der Werbung für Ziegelkauf und Ziegelbau als Orientierungshilfe für die Ziegelkähne.
Unmittelbar an der Ziegelei beginnen die "Glindower Alpen" mit ihrem vielseitigen Naturlehrpfad. Diese können im Zusammenhang mit einem Museumsbesuch als geführte Wanderung mit dem Förster oder individuell erkundet werden. Saisonbedingt sind Charterfahrten mit der Weißen Flotte Potsdam möglich

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