Gartenarbeit boomt – Bewegungen wie „Urban gardening“ oder gar „Guerilla gardening“ gewinnen vor allem in Großstädten immer mehr Anhänger. Gartenmessen sind überfüllt, Gartenbücher und -zeitschriften heizen die aktuelle Gartenlust weiter an.
Das Angebot an Jungpflanzen, Samen. Knollen und Blumenzwiebeln auf Märkten und Internetseiten, in Gärtnereien und Katalogen kennt kaum Grenzen. Doch wo liegen die Wurzeln dieser aktuell feststellbaren Pflanzenvielfalt in Gärten und Parkanlagen? Lassen sich Hyazinthen oder Paeonien in fürstlichen Gärten nachweisen? Seit wann erfreuen Dahlien, Kaiserkronen, Sonnenblumen oder Phlox die Gartenbesitzer? Wie erreichten die ersten Kamelien Württemberg? Solche Fragen nach Herkunft und Geschichte unserer Zierpflanzen beantwortet die Ausstellung anhand von zwölf Portraits ausgewählter Zierpflanzen. Eine Weltkarte mit weiteren Zierpflanzen aus fünf Kontinenten laden zur weiteren Auseinandersetzung ein. Infokörbe enthalten weitere Bilder und Materialien zu den ausgewählten Pflanzen. Doch nicht nur Pflanzen schmücken Gärten und Parks. Schon seit der Antike umgeben sich Gartenliebhaber mit Dekorationen. So setzt sich auch die aktuelle Sonderausstellung mit dekorativen Elementen am Beispiel der Gartenzwerge auseinander.
Diese Objekte stammen aus der Oldenburger Sammlung Etta Bengen. Hands-on-Bereiche, diverse Gartengeräte, Bilderbücher und Spiele bereichern die lebendige und facettenreiche Präsentation.