"Land der Tüftler und Denker" - so wird der Südwesten oft bezeichnet. Ohne nennenswerte Bodenschätze war und ist das Land auf seine klugen Köpfe besonders angewiesen. Doch wie wird man Tüftler? Dies lässt sich von Kindesbeinen an lustvoll fördern: Spielen, Basteln und Werken gelten als "Keimzellen" für die Entstehung handwerklicher Fertigkeiten und technischen Verständnisses.
Bauspiele aus Holz, etwa nach der Idee Fröbels, Steinbaukästen, entwickelt von Lilienthal und bald darauf die Metallbaukästen boten jungen Tüftlern viel Anregung. Kunststoff wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum bevorzugten Material bei der Herstellung von Baukästen. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Geschichte der Entwicklung der Bauspiele in der Ausstellung präsentiert.
In den Themenwelten "Jahrmarkt", "Puppenspiel" und "Verkehr" erleben die BesucherInnen von Tüftlern gebaute Unikate sowie Modelle aus industriell gefertigten Bausteinen.
Neben zum Spielen gedachten Objekten zeigt die Ausstellung Miniaturen, die zu Präsentations- und Prüfungszwecken entstanden oder einfach aus Freude am Tüfteln hergestellt wurden.