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Werbung: gibus.bordeaux
'Erleben Sie die minimalistische und kathartische Kunst von Gibus. Jede Skulptur erzählt eine Geschichte.

Geiseltalmuseum


Domstr. 5
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 5526135
Homepage

Öffnungszeiten:

geschlossen
Die Eozän-Fossilien aus dem sachsen-anhaltinischen Geiseltal bei Merseburg haben Weltberühmtheit erlangt. Während des dortigen Tage-Braunkohleabbaus konnten 50.000 Einzelstücke für das Museum geborgen werden, die seit 1934 auf Initiative des damaligen Direktors des Geologisch-Paläontologischen Instituts, Johannes Weigelt (1890-1948), in der Neuen Residenz der Öffentlichkeit gezeigt werden. Das Geiseltal und die Grube Messel bei Darmstadt stammen aus der gleichen erdgeschichtlichen Epoche (um die 45 Mill. Jahre); einige Tier- und Pflanzenarten konnten in beiden Lagerstätten gefunden werden. Die Geiseltalfossilien zeigen jedoch zumeist einen dreidimensionalen Erhaltungszustand, während der Großteil der Messelfossilien auf zwei Dimensionen verformt vorliegt. Über die letzten 100 Jahre hinweg wurden mehrere hundert neue einstige Tier- und Pflanzenarten aus dem Geiseltal beschrieben.

Im Zuge der Vorbereitung auf einen Umzug ins neue Naturkundliche Universitätsmuseum wird das Geiseltalmuseum in Halle Ende Dezember 2011 seine Türen für den Publikumsverkehr schließen. Ab 2015 sollen die Fossilien wieder zu sehen sein.

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