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Galerie Wittenbrink

Galerie Wittenbrink München Ausstellungen
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vertretene Künstler

Christian Faul

Christian Faul: Yulamaii

26.01.2018 - 14.04.2018

Christian Faul (* 1967 in Erlangen) studierte 1991 bis 1997 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, 1994 wechselte er an die Akademie nach Krakau, um dort ein Auslandssemester zu verbringen. Dank eines DAAD - Stipendiums verbrachte er von 1999 bis 2000 ein für seine künstlerische Weiterentwicklung entscheidendes Jahr in Kyoto.
Die intensive Beschäftigung mit der japanischen Kunst ist unverkennbar in den Arbeiten Fauls.
Schon die Motivwahl - etwa die Kois oder mikadostabartige Lineaturen, besonders aber auch die exotischen Blüten und Ranken, oft nach Ikebana angeordnet - zeugt von einer großen Nähe zur ostasiatischen Bildtradition. Und mehr noch: zu der dort wurzelnden geistigen Haltung.
So kommt der Komposition der Motive ein besonderer Stellenwert zu. Stets geht es Faul explizit um die sensible Gewichtung von leeren Flächen und Dingwelt. Leere und Form sind gleichrangig in seinen Bildern und erzeugen beim Betrachter unwillkürlich das Gefühl von großer Ruhe und Harmonie.
Entsprechend interessieren den Künstler malerisch die Form und die Farbe - also optische Phänomene - die er in hochdiffiziler, hauchfeiner Lasurtechnik in Öl auf glattem Material sichtbar macht.
Dieses Material ist bewusst gewählt. Christian Faul malt nicht auf Leinwand. Er wählt Aluminium oder sandgestrahltes Acrylglas als Träger seiner vielzähligen (bis zu 20!) Lasurschichten. Dadurch erreicht er jene unendlich scheinende Raumtiefe. Die Bilder öffnen sich im Falle des Acrylglases nach hinten und allen Seiten, fangen Licht ein und geben Licht weiter, denn sie sind stets rahmenlos. Gerundete Ecken und eine Aufhängung mit Abstand zur Wand entwickeln die Arbeiten weg von der reinen Malerei, hin zum Objekt.
Die Kernaussage des buddhistischen Herzsutra lautet: Form ist Leere, Leere ist Form. Beim Betrachten von Christian Fauls Bildern meint man, den tieferen Sinn zu erahnen.

Christian Faul lebt und arbeitet in Stäfa/ Zürich.
Seine Werke sind in wichtigen Sammlungen wie dem Deutschen Bundestag, Berlin, dem Burda Museum, Baden-Baden oder der Pinakothek der Moderne, München vertreten.

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