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Robert Morat Galerie

Robert Morat Galerie Hamburg Ausstellungen
Robert Morat Galerie Hamburg Ausstellungen

Kleine Reichenstr. 1
20457 Hamburg
Tel.: 040 3287 0890
Homepage

Öffnungszeiten:

Fr+Sa 12.00-18.00 Uhr
u.n.V.

vertretene Künstler

Bruce Gilden
Rob Hornstra

Rob Hornstra: Ballets Russes / Bruce Gilden: Portraits

13.09.2014 - 01.11.2014

Der holländische Fotograf Rob Hornstra (geb. 1975) wurde in diesem Jahr vor allem durch sein Ausstellungs- und Buchprojekt „The Sotchi Project“ bekannt, bei Aperture erschien dazu die umfangreiche Publikation „An Atlas of War and Tourism in the Caucasus“. Seit 2009 dokumentiert Hornstra gemeinsam mit dem Schriftsteller und Filmemacher Arnold van Bruggen in einem Langzeitprojekt die Geschichte der Stadt Sotchi und ihrer Bewohner. Er dokumentiert die massiven Veränderungen und Eingriffe in die Landschaft und den Alltag der Stadt, im Zuge der Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele und darüber hinaus. Sotchi wurde zu einem Symbol für das Russland des Vladimir Putin. Das dort entworfenen Bild steht im Gegensatz zu den Lebensumständen der Menschen von Sotchi, denen Hornstra in seinem Projekt eindringliche Portraitserien widmet. Die in dieser Ausstellung gezeigte Serie zeigt die Schüler einer Balletklasse im alten Kulturzentrum von Sotchi. 10jährige Ballerinas mit hoffnungsvollen großen Augen – sie stehen symptomatisch für das gesamte Projekt, denn der Gegensatz von Verheißung und Realität ist das Thema von „The Sotchi Project“.
BRUCE GILDEN, geboren 1946 in Brooklyn, ist einer der bekanntesten und einflussreichsten Straßen-Fotografen der Welt. Seine Arbeiten finden sich in fast allen wichtigen Fotografie-Sammlungen, sind vielfach ausgezeichnet und international ausgestellt worden. Gilden ist Mitglied der renommierten Agentur Magnum.
Berühmt geworden für seine Menschenstudien aus Coney Island, New York, Haiti oder der japanischen Unterwelt, zeichnen sich alle fotografischen Serien von Bruce Gilden, die meistens Portrait-Serien sind, immer durch den Einsatz von Blitzlicht und die unmittelbare Nähe zum Sujet aus. Wie Scheinwerfer lösen Gildens Bilder die dargestellten Menschen aus ihrem Kontext heraus – und bei der Suche nach seinen „Darstellern“ zeigt Bruce Gilden ein sicheres Gespür für Charaktere, an denen das Leben nicht spurlos vorüber gegangen ist, für Gesichter, die eine Geschichte erzählen. Und wie das Leben so spielt – viele dieser Geschichten haben kein Happy-End.
Neben originalen Vintage-Prints aus den Serien „Coney Island“ aus den 1960er Jahren und „Facing New York“ aus den 1980er Jahren, zeigt die Ausstellung vor allem neue, großformatige Farbarbeiten aus den letzten beiden Jahren, die im Zusammenhang mit dem Magnum-Gruppenprojekt „Postcards from America“ an verschiedenen Orten in den USA entstanden sind.

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