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Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst

Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin Ausstellungen
Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin Ausstellungen

Hagenauer Str. 7
10435 Berlin
Tel.: 0178 44 82 997
Homepage

Öffnungszeiten:

Do-Sa 15.00-20.00 Uhr

Tanz der Malerei und Fotografie

17.01.2014 - 12.02.2014

Die Gegenwartskunst dieser Gruppenausstellung zeigt die folgenden Positionen aus der Malerei, Photographie und Skulptur: Alex Bär (Leipziger Schule), Pavel Gempler, Christo Stojanov, Diana Achtzig, Tolga Sezen, Angelika Meyer, Beate Ronneburger, Werner Lorenz, Heike Jänichen, Thomas Ruffer, Azime Kayabasi-Güllekin, Beatrice Hänni-Jost und Catherine Bourdon.
Pavel Gemplers und Thomas Ruffers künstlerische Arbeiten bewegen sich weg von der traditionellen Ideenumsetzung, es geht um eine Art von Dekonstruktion. Der Arbeitsprozess beider Positionen bildet die Freiheit in der Kunst und somit kam es zum Titel der Ausstellung: «Tanz der Malerei und Fotografie».
Pavel Gemplers Werke verstehen sich als Dialog mit einer Dekonstruktion. Mit den verschiedenen gemalten Schichten entsteht ein neues und dekonstruiertes Abbild der gleichen transparenten Multimediaarbeit und Zeichnung. Im Arbeitsprozess verschmelzen vertraute und fremde Charaktere perspektivlos miteinander. Der Seidenschimmer seiner Werke entsteht durch das malen auf dünnen Stoffen, diese werden auf die Leinwände kaschiert.
Auch hier ist eine Dekonstruktion zu verorten. Den Spannungsbogen zur Position des Fotograf Thomas Ruffer bilden die unscharfen sich auflösenden Panoramen der Berliner Stadtlandschaften.
Thomas Ruffer wählt die Bildsprache der Serie und geht damit den Weg der unklassischen Architekturfotografie hin zur ganz besonderen Lichtstimmung. Die hohe Intensität der Farbigkeit von natürlichen und künstlichen Lichtquellen führte zur Entwicklung der blauen Stunde. Ausgestellt: „Die Blaue Stunde“. Der Künstler arbeitet mit spezieller Aufnahmetechnik und mit langen Belichtungszeiten. Es gibt keine digitale Nachbereitung an seinen Werken.
Thomas Ruffers Perspektivwechsel soll den Betrachter in eine neue Welt mitreißen, denn die Dimensionen der Bauwerke lösen sich im Ineinanderfließen der Farbschattierungen weitgehend auf. Die Dynamik einer Metropole mit ihrer Schnelligkeit bleibt in der Betrachtung zurück.
Die Wissenschaftlerin und Fotografin Beate Ronneburger präsentiert einen eindrucksvollen Blick auf die abstrakte Welt der Photographie. Licht, Schatten und Farbe verschmelzen zu einem Tanz. Die sehr frische Position von Tolga Sezen experimentiert mit Pixeln. Seine C-Prints auf Alu-Dibond bestehen aus sehr vielen mehrschichtigen und transparenten Multimediaarbeiten.
Die Fotografin Heike Jänichen möchte die geheimnisvolle Beziehung von Paaren in ihrer Arbeiten zeigen, hier begegnen sich Menschen die den Beziehungstanz miteinander tanzen.
Der bulgarische und studierte Künstler Christo Stojanov malt amerikanische Landschaften auf seinen Reisen mit hauchzarten Himmelübergängen in Ölfarbe. Auch die folgende Position hat sich den Landschaften verschrieben. Azime Kayabasi-Güllekin stammt aus der Türkei und bringt mit frischen Farben der Neuzeit mit Begeisterung historisch anmutende Landschaften mit dem Spachtel auf die Leinwände.
Passend zu den Landschaften malt die Französin Catherine Bourdon farbenprächtige Vögel mit einem Hauch vom alten historischen Frankreich und transformiert diese in die heutige Zeit.
Werner Lorenz zeichnet Figuren und abstrakte Objekte. Mit sensiblen Strichen haucht er seinen Zeichnungen das geheimnisvolle Leben ein. Angelika Meyer bleibt bei der figürlichen reduzierten Druckgrafik und zeigt verführerische Frauen.
Alex Bär (Neue Leipziger Schule) malt virtuose Frauenfiguren und Landschaften in den Renaissancefarben der alten Meister. An der Hochschule für Grafik und Buchkunst - Academy of Visual Arts Leipzig war er bei Prof. A. Rink und Neo Rauch von 1997 bis 2002. Ein Aufbaustudium bei Prof. U. Klieber, Th. Rug und O. Möhnwald folgte an der Hochschule für Kunst und Design Halle Burg Giebichenstein von 2003 bis 2005.
Weiter geht es mit der figurativen Malerei. Diana Achtzig hat an der Hochschule der Künste (HdK) in Berlin studiert, sie malte schon 1990 ihre ersten Paare mit Ölfarbe auf Leinwand. Beatrice Hänni-Jost, stellte ihre Werke schon bei sehr vielen internationalen Kunstmessen aus, sie rundet daher die Ausstellung mit ihren farbigen Skulpturen ab.

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