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Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst

Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin Ausstellungen
Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin Ausstellungen

Hagenauer Str. 7
10435 Berlin
Tel.: 0178 44 82 997
Homepage

Öffnungszeiten:

Do-Sa 15.00-20.00 Uhr

Malerei und Photographie im Dialog

05.11.2013 - 04.12.2013

Im renommierten Galerienviertel zwischen Museumsinsel und der Auguststraße, Torstraße und Brunnenstraße bricht die Herbstsonne zur Galerie-Achtzig durch. Diese Kunstgalerie fördert in Berlin Mitte die etablierte Kunst der „Neuen Leipziger Schule“ z.B. mit Alex Bär. Und den Bereich der „Jungen Kunst“ in dem sie innovative Künstler der Photographie und Malerei ausstellt, die sich mit zeitgenössischer Kunst auseinandersetzen.
Schon durch die fachübergreifenden Themen finden die Malerei und Photographie einen gemeinsamen Dialog. Diese Gruppenausstellung zeigt die folgenden Positionen aus der Malerei und Photographie: Peter Cujé, Thiemo Kloss, Claudia Constanze Lorenz, Beate Ronneburger, Pavel Gempler, Sabine Hartmann, Skadi Engeln, Joschka Banzhaf, Mike Wosnitzka, Heike Huismann, Ellen Wolter, Karin Scheucher und Diana Achtzig.
In weiteren Konzepten untersucht der Fotograf Thiemo Kloss den modernen Mensch in seiner Anpassung zur computergesteuerten Welt und damit nimmt er Bezug auf die aktuelle politische Debatte. In seinen Werken werden die erlernten Verhaltensmuster in Frage gestellt. Uniformität und Abschottung in der Gesellschaft werden thematisiert. Thiemo Kloss zeigt in dieser Ausstellung eine reduzierte und klare Ästhetik seiner Zeit im Designstil vom Bauhaus. Damit erschafft er eine imaginäre Brücke zu den Künstlern wie Paul Klee mit dem sich der folgende Künstler Peter Cujé auseinander setzt.
Der Maler Peter Cujé trägt unzählige transparente Farblasuren aus Gouachen und Tempera (Farben) übereinander auf seine Werke auf. Peter Cujé orientiert sich an der Klassischen Moderne und sein Werk trägt kunstgeschichtliche Bezüge zu Paul Klee und Wassily Kandinsky. Sabine Hartmann lebt in Paris und ist ebenfalls in Bezug zu Wassily Kandinsky wahrzunehmen. Ihre Werke zeigen einen zeitgenössischen Ansatz der Kunst und die positive Wirkung der Farben.
Beate Ronneburger (Fotografin) präsentiert die „Blaue Stunde“ und zeigt einen besonderen, eindrucksvollen und mystischen Blick auf die Natur. Auch Claudia Constanze Lorenz präsentiert einen ungewöhnlichen ästhetischen Zugang zur unberührten Natur. Beide Fotografinnen haben den Themenbereich der Natur mit dem Wald und die Porträtfotografie für ihren künstlerischen Schaffensprozess entdeckt. Schon der Kurator der Kunstmesse der „Berliner Liste“ Dr. Peter Funken beschreibt 2012 die ungewöhnliche Ästhetik und bestechender Technik der Fotografin Claudia Constanze Lorenz. Ihre Thematik bezieht sich auf die märchenhafte Welt in Verbindung von Mensch und Pflanzlichem. Szenische Inszenierungen tanzen dem Betrachter aus der Märchenwelt entgegen und verzaubern diesen.
Der Maler Pavel Gempler begreift seine gemalten Werke als Dekonstruktion und Dialog. Seine Portraits bestehen aus sehr vielen mehrschichtigen und transparenten Multimediaarbeiten und Zeichnungen. Der Künstler zwingt den Betrachter sich mit einem subjektiven Zusammenhang der Interaktion auseinanderzusetzen. Durch die verschiedenen Schichten entsteht ein neues und dekonstruiertes Abbild der gleichen Zeichnung. In diesem Arbeitsprozess verschmelzen vertraute und fremde Charaktere perspektivlos miteinander. Diese sind auf dünne Stoffe gemalt und verleihen dem gemalten Bild einen Seidenschimmer.
Die gemalten Panoramen von Skadi Engeln bilden einen ganz klassischen Bezug zur Photographie. Die studierte Position Skadi Engeln arbeitet seit 1959 mit größter Leidenschaft an ihren Landschaften, denn diese erinnern an die träumerischen Orte von Frankreich. Doch nach der Katastrophe in Fukushima, irritieren nun feine senkrechte Streifen die gemalten Panoramen ihre Landschaftsbilder. Ihre Störbilder werden mit Tempera und Kreiden auf Leinwand als Diptychon (Gemälde) erstellt. Damit schließt sich die Malerin einer altmeisterlichen Tradition an. Sie war Schülerin bei Hermann Baldenbach, Michael Kohr und Hermanus Westendorp. In der Bildhauerei studierte sie bei Robert van de Laar. Joschka Banzhaf, Mike Wosnitzka, Heike Huismann und Ellen Wolter malen altmeisterlich und gegenständlich mit sehr vielen Farblasuren.
Joschka Banzhaf mal seine Reiseerinnerungen mit seinen persönlichen Gefühlen der Reise und haucht seinen Bildern damit seinen Zauber ein.
Die Positionen Karin Scheucher und Diana Achtzig (Studium an der Hochschule der Künstle Berlin (HdK)) verarbeiten in ihrer abstrakten Bildwelten aktuelle Themen und den Bezug zum Leben als Künstler.

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