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Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst

Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin Ausstellungen
Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin Ausstellungen

Hagenauer Str. 7
10435 Berlin
Tel.: 0178 44 82 997
Homepage

Öffnungszeiten:

Do-Sa 15.00-20.00 Uhr

vertretene Künstler

David Lynch

David Lynch im Zeichen der Malerei

16.06.2012 - 14.07.2012
Der Meister des Paradoxen und Unbewussten ist und bleibt der Filmregisseur, Fotograf und Maler David Lynch, ein rätselhafter und vielschichtiger Anker des Surrealismus, er zeigt die abstrakte Wiederkehr von idyllischer Normalität, Gewalt, Korruption, das verbotene Spiel mit dem Sex, Symbolen und Farbwelten. Der Meister des Schauers erzeugt Authentizität, Realitäten mit diffuser Transparenz und mehrschichtige Atmosphären in seinen Filmen z.B. »Blue Velvet« oder »Mulholland Drive«, Fotographien und Bildwelten seiner Malerei. In der Ausstellung »David Lynch im Zeichen der Malerei« lassen sich gleichfalls die mehrschichtigen Atmosphären in den Lasurbildern von den gegenständlichen Positionen Heike Huismann, Ewa Helena Dulic, Ellen Wolter und Isabella Siller rekurrieren. Insbesondere die Rissbildung der idyllischen Normalität, die beziehungsreichen und tragischen Geschichten in Film und Malerei beginnen hier ein vielschichtiges Eigenleben. Zur idyllischen Normalität gehört beispielsweise das Waldsymbol wie bei der malerischen Positionen von Gesine Imhof, denn es steht für unergründbare Natur und die damit verbundene Mystik. In der amerikanischen Serie »Twin Peaks« von David Lynch ist das ein tragendes Hauptmotiv. Im Spannungsfeld vom Künstler David Lynch, mit der Verortung zum Filmen und dem Weltbezug, der trügerischen Idylle der Stadt befindet sich auch die Künstlerin Elisabeth Lüchtefeld mit ihren Bildern aus Rom und Barcelona auf der dramaturgischen Linie der Ausstellung. Die mehrschichtigen Kompositionen von der abstrakten und surrealistischen Position Reinhard Stammer erinnern explizit an die vielschichtigen Figuren, die in der amerikanischen idyllischen Kleinstatt im Film »Blue Velvet« zwischen Idylle, Gewalt, Korruption und Sex der David Lynch Filme spielen, gleiches gilt für die malerische sowie abstrakte Position von Peter Kohl, hier geht es auch um das verbotene Spiel in der Fantasie beispielsweise mit dem Bildtitel: »Gasmaskenkussversuch«. Ferner zeigt sich in der Bildwelt von Reinhard Stammer mit dem Bildtitel: »Anatomie« die Nähe zur mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo die mit ihrer Malerei das innere Bild eines Menschen analysiert, Spurensuche betreibt und schließlich aus ihrem Schmerz heraus ihre ganz eigene Anatomie kreiert. Die ungegenständliche Bildwelt, diese trägt Bezüge zu Paul Klee, zeigt den seichten Tanz der Linie von der Position Christoph Slu mit seinen zarten, mal kräftigen, bisweilen überhöhten Linien und Flächen in seinen Zeichnungen. Der unerschöpfliche Quell dramatischer Zeichnungen aus Licht und Schatten und imaginärer Skulpturen die an den idyllischen Strand einer Kleinstatt erinnern, in der es unter der Oberfläche brodelt und kocht. Soeben wie das Filmpersonal bei David Lynch zwischen Anpassung und Widerspruch schwankt. Eine weitere abstrakte Position zu dieser Ausstellung ist mit Eckart Kleusberg im festen Galerieprogramm der Achtzig-Galerie zu finden, er erzählt faszinierende unauflösliche Farbgeschichten die an die Kindheit von David Lynch erinnern. Rasantes Farbenspiel, dramatische Geschichten, Mystery-Elemente und die Verschmelzung in purer reduzierter Linienform sind bei der Position von Dr. Renate Meißner zu finden. Verfolgt man die feinen, wie magisch tanzenden Linien, mit denen sie ihre Bildlandschaften beschreibt, gelangt der Betrachter zu einer Künstlerin die unbeirrt eine weibliche Sichtweise in der Malerei und Lyrik wagt, die sich inmitten von Konzeptkunst, malerisch durchsetzt und ihren Bildern eine aufblühende Seele einhaucht. Mit vielschichtiger Transparenz und mehrdeutiger Fantasie kreiert der bekannte Schweizer Künstler Florian Froehlich seine abstrakten Skulpturen und gemalten Traumtheaterszenen, eine Einzelausstellung mit Florian Froehlich erfolgt im Dezember 2013 unter dem Titel: »Welttheater - Theaterwelt« in der Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst. Die neuen figürlichen Holzskulpturen von Matthias Trott aus Eiche runden das dramaturgische Bild der Ausstellung zwischen Film und Malerei bis hin zur Skulptur ab.

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